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<title>Hobby? Barfuß! auf Parsimony - Tütü</title>
<link>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/</link>
<description>Archiv</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Tütü (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Markus</p>
<blockquote><p>Vielen Dank für den Link, der wiederum sehr aufschlußreich ist. Andererseits sind aber auch die Einwände und Fragen von Ulrich oder Michael aus Zofingen (&quot;Was ist, wenn...?&quot;) aufschlußreich, denn sie zeigen nicht nur, daß sie selbst zu einer solchen Lebensweise bereit sind ...</p>
</blockquote><p>Nein, das bin ich nicht. Auf einen gewissen Lebensstandard, an den ich mich gewöhnt habe, möchte ich nicht verzichten. Ich könnte zwar sicher noch auf das eine oder andere verzichten, aber auf manches eben nicht.</p>
<blockquote><p>...(was ihr gutes Recht ist; ich bin es auch nicht), sondern auch grundlegende Zweifel an der Lebensform der &quot;Schenker&quot; haben. Grundlegende Zweifel an einer von &quot;Normalfalle&quot; abweichenden Lebensform zu äußern, bedeutet aber, daß man diese nicht akzeptiert oder zumindest nicht ernst nimmt.</p>
</blockquote><p>Moment mal, dass ich die Schenker nicht ernst nehme, ist nicht der Fall. Ich nehme sie abslout ernst, bewundere diese Leute auch wegen ihrer Konsequenz und ihres Lebensstils, aber möchte eben selbst so nicht leben. Außerdem kann man wohl mal darüber nachdenken, ob man diesen Lebensstil für richtig hält oder ob man darin Probleme sieht. Das bedeutet doch aber nicht, dass man diese Leute nicht ernst nimmt.</p>
<p>Viele Grüße</p>
<p>Ulrich</p>
]]></content:encoded>
<link>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994262197</link>
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<pubDate>Mon, 20 Nov 2006 21:50:31 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Ulrich (Berlin)</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Tütü (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Manfred</p>
<blockquote><p>Ich habe in diesem Fall überhaupt kein Problem damit: Wenn man mal bedenkt wie wenig sie mit ihrem Lebensstil die Umwelt belastet, hat sie wahrscheinlich eine weit bessere Sozialbilanz als mancher Beitragszahler, der unsere Wegwerfgesellschaft auslebt, mit dem Auto zum Briefkasten fährt, raucht, trinkt, Übergewicht hat, Risikosportarten betreibt usw. usw...</p>
</blockquote><p>Naja, das mag wohl auch wieder stimmen.<br />
Prinzipiell bin ich der Meinung, man sollte andere nie mehr als nötig belasten. Ob die Belastung der Allgemeinheit durch die Schenker niedriger ist, als die Belastung durch &quot;gewöhnliche&quot; Menschen mag wohl sein, aber ganz auf fremde Hilfe können sie wohl auch nicht verzichten. Dennoch hast Du sicher Recht damit, dass sie eine bessere Sozialbilanz als andere haben werden.</p>
<p>Viele Grüße</p>
<p>Ulrich</p>
]]></content:encoded>
<link>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994262196</link>
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<pubDate>Mon, 20 Nov 2006 21:43:51 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Ulrich (Berlin)</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Tütü (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Ralf (RSK)!</p>
<p>Vielen Dank für den Link, der wiederum sehr aufschlußreich ist. Andererseits sind aber auch die Einwände und Fragen von Ulrich oder Michael aus Zofingen (&quot;Was ist, wenn...?&quot;) aufschlußreich, denn sie zeigen nicht nur, daß sie selbst zu einer solchen Lebensweise bereit sind (was ihr gutes Recht ist; ich bin es auch nicht), sondern auch grundlegende Zweifel an der Lebensform der &quot;Schenker&quot; haben. Grundlegende Zweifel an einer von &quot;Normalfalle&quot; abweichenden Lebensform zu äußern, bedeutet aber, daß man diese nicht akzeptiert oder zumindest nicht ernst nimmt.<br />
Die &quot;Schenker&quot; müssen (und werden) selbst am besten wissen, wie sie ihren Alltag bewältigen, und auch wenn ich ihren Lebensstil nicht teilen mag bzw. nicht zu teilen vermag, begrüße ich es doch sehr, daß es Leute gibt, die so leben können und (um den Bogen zurück zum Thema zu finden) mit unserer Barfüßigkeit überhaupt kein Problem haben!</p>
<p>Barfüßige Herbstgrüße,<br />
Markus U.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994262177</link>
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<pubDate>Mon, 20 Nov 2006 16:01:33 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Markus U.</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Tütü (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>...aber was geschieht dann im Krankheitsfalle?</p>
</blockquote><p>siehe:<br />
<a href="http://www.die-schenker.net/Fragen___Antworten/fragen___antworten.html">http://www.die-schenker.net/Fragen___Antworten/fragen___antworten.html</a></p>
<p>Gruß, Ralf</p>
]]></content:encoded>
<link>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994262174</link>
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<pubDate>Mon, 20 Nov 2006 15:27:52 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Ralf RSK</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Tütü (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Konsumverzicht ist eine gute und vorbildliche Sache, dazu gehört auch der Verzicht auf Schuhe, aber auf soviel zu verzichten, dass man schließlich die Hilfe anderer benötigt, halte ich nicht für richtig.<br />
Viele Grüße<br />
Ulrich</p>
</blockquote><p>Ich habe in diesem Fall überhaupt kein Problem damit: Wenn man mal bedenkt wie wenig sie mit ihrem Lebensstil die Umwelt belastet, hat sie wahrscheinlich eine weit bessere Sozialbilanz als mancher Beitragszahler, der unsere Wegwerfgesellschaft auslebt, mit dem Auto zum Briefkasten fährt, raucht, trinkt, Übergewicht hat, Risikosportarten betreibt usw. usw...<br />
Nachdenkliche Grüsse, Manfred</p>
]]></content:encoded>
<link>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994262170</link>
<guid>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994262170</guid>
<pubDate>Mon, 20 Nov 2006 14:53:28 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Manfred (Ten)</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Tütü (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Michael</p>
<p>Vielen Dank, für den Artikel über Hans Schärer. Auch wenn er vermutlich nicht barfuß geht, scheint er doch ähnliche Charaktereigenschaften wie die meist barfüßige Tütü zu haben, die ihn sehr sympathisch erscheinen lassen. Insbesondere sein Leitspruch &quot;Zufrieden sein ist große Kunst, zufrieden scheinen bloßer Dunst, zufrieden werden großes Glück, zufrieden bleiben Meisterstück&quot; gefällt mir sehr gut.<br />
Dass er mit weniger als 100 Franken im Monat auskommt, beweist seine bescheidene Lebensart, dass er damit aber auskommen <strong>muss</strong>, glaube ich nicht so recht. Mit Sicherheit gibt es auch in der Schweiz eine Art Sozialhilfe, die darüber liegen dürfte, nur er will sie anscheinend nicht in Anspruch nehmen.<br />
Trotzdem stellt sich hier, genau wie bei Tütü, die Frage, ob ein Leben ganz ohne Geld möglich ist, ohne andere zu belasten. Schon die nicht zu unrecht gestellte Frage, wie Tütü die Grundsteuern bezahlt bleibt ja offen. Ob es sowas auch in der Schweiz gibt, weiß ich nicht.<br />
Einen Ausweis braucht man in Deutschland nicht. Tütü hatte ja mal, wenn ich mich recht erinnere, ihre Papiere an die ausstellenden Behörden zurückgeschickt, mit der Begründung, sie wolle ihr Leben künftig unabhängig vom Staat führen und brauche sie daher nicht. Die Behörden haben ihr das dann zurückgeschickt, weil sowas nicht geht, worauf sie dann ihre Papiere verbrannt hat. (oder so ähnlich)<br />
Eine Krankenversicherung braucht man in Deutschland jedenfalls nicht, wenn man nicht pflichtversichert ist, aber was geschieht dann im Krankheitsfalle? Auch Jugend schützt nicht vor Krankheit. Außerdem wird man ja auch älter. Irgendwann kommen dann Krankheiten, auch wenn man noch so gesund lebt. Die Behandlungskosten dann aber der Allgemeinheit zu überlassen, ohne selbst jemals der Allgemeinheit Geld durch Beiträge zukommen zu lassen, ist, zumindest wenn es bewusst so gewollt wird, recht egoistisch. Natürlich würde ich niemandem, der unbeabsichtigt in Not geraten ist, die nötige Unterstützung verwehren wollen, aber wenn jemand bewusst mit der Gesellschaft nichts zu tun haben will, kein Eigentum besitzen will, aber dann doch Hilfe braucht, wird es schwierig. Aber sollte man Tütü, wenn sie mal ernsthaft krank wird, einfach sterben lassen? Das kann man auch nicht machen, und das wird man auch nicht.<br />
Konsumverzicht ist eine gute und vorbildliche Sache, dazu gehört auch der Verzicht auf Schuhe, aber auf soviel zu verzichten, dass man schließlich die Hilfe anderer benötigt, halte ich nicht für richtig.</p>
<p>Viele Grüße</p>
<p>Ulrich</p>
]]></content:encoded>
<link>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994262158</link>
<guid>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994262158</guid>
<pubDate>Mon, 20 Nov 2006 12:06:18 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Ulrich (Berlin)</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Tütü (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Markus,</p>
<p>Ich glaube nicht, daß es in einem Land wie Deutschland oder der Schweiz möglich ist, völlig ohne Geld auszukommen und ohne gegen irgendwelche Gesetze zu verstoßen. Ohne eigenes Geld vielleicht, aber nicht ohne das Geld anderer. Es ist sicher ein Riesenunterschied, ob man immer zu lebt wie Tütü oder ob man in der Freizeit mal irgendwo in einem &quot;Schuppen&quot; an einer stillgelegten Bahnstrecke, unter einer Brücke oder in einem &quot;Bunker&quot; oberhalb von Dresden übernachtet, jedoch genügend finanzielle Reserven hat. Es ist ähnlich wie mit dem Barfußlaufen: Ich mache es freiwillig, nicht aus finanzieller Not.</p>
<p>Ein Ausweiszwang besteht zumindest in der Schweiz nicht, und schon gar kein Ausweistragezwang. Man kann also nicht dafür belangt werden, wenn man keinen Ausweis dabei hat (einen Führerschein muß man ja dabei haben, wenn man am Steuer sitzt, wer ihn zu Hause läßt, kann gebüßt werden). Aber die Polizei ist berechtigt, einen Menschen, der keinen Ausweis dabei hat, zwecks Abklärung der Personalien eine gewisse Zeit in Polizeigewahrsam zu nehmen. Aus diesem Grund habe ich eigentlich immer den Ausweis dabei, wenn ich barfuß unterwegs bin und/oder kurze Hosen trage. Das gilt natürlich nicht, wenn ich barfuß den Abfall nach draußen bringe. Theoretisch darf die Polizei mich auch dann abführen. Sie muß sich nicht darauf einlassen, daß man zurück in die Wohnung geht, um den Ausweis zu holen. Aber so etwas ist nicht einmal mir passiert, nicht einmal in Zofingen.</p>
<p>Im Migros-Magazin erschien mal ein Bericht über einen Einsiedler:<br />
<a href="http://www.migrosmagazin.ch/index.cfm?rub=106&amp;id=15643&amp;issuedate=%7Bts%20%272006%2D06%2D05%2000%3A00%3A00%27%7D&amp;issuename=200623MMd">http://www.migrosmagazin.ch/index.cfm?rub=106&amp;id=15643&amp;issuedate=%7Bts%20%272006%2D06%2D05%2000%3A00%3A00%27%7D&amp;issuename=200623MMd</a></p>
<p>Zu diesem Beitrag gab es Leserbriefe, auch von mir:<br />
<a href="http://www.migrosmagazin.ch/index.cfm?rub=6&amp;id=15866&amp;issuedate=%7Bts%20%272006%2D06%2D19%2000%3A00%3A00%27%7D&amp;issuename=200625MMd">http://www.migrosmagazin.ch/index.cfm?rub=6&amp;id=15866&amp;issuedate=%7Bts%20%272006%2D06%2D19%2000%3A00%3A00%27%7D&amp;issuename=200625MMd</a></p>
<p>Kurze Zeit später erhielt ich Post von einem Spießer (den Brief habe ich mittlerweile entsorgt). Er warf mir vor, daß ich nicht das mache was die Behörden von mir verlangen, wünschte, daß ich wieder zurück nach Deutschland gehen soll, aber ja nicht barfuß und in kurzen Hosen, weil man mich sonst unterwegs abfangen und einsperren würde.</p>
<p>Schöne Grüße</p>
<p>Michael aus Zofingen</p>
]]></content:encoded>
<link>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994262151</link>
<guid>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994262151</guid>
<pubDate>Mon, 20 Nov 2006 06:19:48 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Michael aus Zofingen</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Tütü (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Hallo Markus</p>
<p>Genau genommen nennt sie sich Tütü und heißt eigentlich Brigitte Kälin. Sie geht von April bis November barfuß und lebt ohne jeden Luxus in einem alten Bauernhaus im sächsischen Pommritz. Ihre Lebensmittel sammelt sie im Wald oder züchtet sie in ihrem Garten. Sie führt ohne Geld ein zufriedenes Leben. Ob ihr Leben aber wirlich so optimal ist, bleibt jedoch umstritten. Ein Leben ohne Geld bedeutet schließlich auch ein Leben ohne Absicherungen, ohne Krankenversicherung usw. Das kann durchaus schnell dazu führen, dass sie auf Kosten anderer Hilfe benötigt. Aber auch die Frage des Wohnraums dürfte ohne Geld in der Regel schwierig zu lösen sein. Tütü bekam ein ziemlich heruntergekommenes Haus in Pommritz geschenkt! Aber wer verschenkt schon Häuser?<br />
Im Prinzip beneide ich sie ja um ihre Sorglosigkeit und ihr zufriedenes Leben, aber ich frage mich, ob sie genügend an die Zukunft denkt, daran, dass sie auch mal krank werden könnte?<br />
Es würde mich reizen sie mal kennen zu lernen. Ihr Leben fasziniert mich irgendwie, ihre Konsequenz ebenfalls, für mich könnte ich mir ein solches Leben aber nicht vorstellen.<br />
Viele Grüße<br />
Ulrich</p>
</blockquote><p>Hi Ulrich!</p>
<p>Dankenswerterweise hat Ralf (RSK) einen Link zu der Seite der &quot;Schenker&quot; angegeben, und ich finde die Texte sehr interessant und informativ, wenngleich auch ich mir eine solche gänzlich geldlose Lebensweise für mich selbst nicht vorstellen kann, obgleich ich diese Lebensweise schon faszinierend finde. Immerhin beweisen diese Menschen, daß es möglich ist, ganz ohne Geld zu leben (wobei ich mir diese Lebensweise als solche weniger schwierig als den &quot;Ausstieg&quot; aus dem System vorstelle - denn &quot;aussteigen&quot; ist etwas ganz anderes als &quot;herausfallen&quot;!), und setzen damit ein wichtiges Zeichen.<br />
Auch wenn Barfüßigkeit bei den Schenkern allenfalls eine untergeordnete Rolle spielt (als ein sichtbares Zeichen von Konsumverzicht), kann diese für die Erreichung innerer Harmonie und Zufriedenheit nur förderlich sein.</p>
<p>Zufrieden barfuß,<br />
Markus U.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994262147</link>
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<pubDate>Sun, 19 Nov 2006 20:24:45 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Markus U.</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Tütü (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>schaut mal hier:<br />
<a href="http://www.die-schenker.net/Grundsatztexte/Tu_Tu_-Text1/tu_tu_-text1.html">http://www.die-schenker.net/Grundsatztexte/Tu_Tu_-Text1/tu_tu_-text1.html</a></p>
<p>Viele Grüße, Ralf</p>
]]></content:encoded>
<link>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994262145</link>
<guid>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994262145</guid>
<pubDate>Sun, 19 Nov 2006 17:15:12 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Ralf RSK</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Tütü (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Allein die Grundsteuer wird sie kaum in Naturalien bezahlen können !<br />
Die Ausstellung eines Personalausweises (oder braucht sie keinen?)muss auch bar bezahlt werden. Und und und...<br />
Nachdenklich, Manfred</p>
<blockquote><p>Hallo Markus<br />
Aber auch die Frage des Wohnraums dürfte ohne Geld in der Regel schwierig zu lösen sein. Tütü bekam ein ziemlich heruntergekommenes &gt;Viele Grüße<br />
Ulrich</p>
</blockquote>]]></content:encoded>
<link>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994262133</link>
<guid>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994262133</guid>
<pubDate>Sun, 19 Nov 2006 09:41:41 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Manfred (Ten)</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Tütü (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Markus</p>
<blockquote><p>Zu einer gänzlich geldlosen Lebensweise haben freilich nur die wenigen Mitglieder der &quot;Schenker- Bewegung&quot; gefunden, deren bekanntestes Mitglied eine Frau ist, die sich selbst &quot;tüt- tüt&quot; nennt (ihren bürgerlichen Namen kenne ich nicht) und ebenfalls barfuß geht.</p>
</blockquote><p>Genau genommen nennt sie sich Tütü und heißt eigentlich Brigitte Kälin. Sie geht von April bis November barfuß und lebt ohne jeden Luxus in einem alten Bauernhaus im sächsischen Pommritz. Ihre Lebensmittel sammelt sie im Wald oder züchtet sie in ihrem Garten. Sie führt ohne Geld ein zufriedenes Leben. Ob ihr Leben aber wirlich so optimal ist, bleibt jedoch umstritten. Ein Leben ohne Geld bedeutet schließlich auch ein Leben ohne Absicherungen, ohne Krankenversicherung usw. Das kann durchaus schnell dazu führen, dass sie auf Kosten anderer Hilfe benötigt. Aber auch die Frage des Wohnraums dürfte ohne Geld in der Regel schwierig zu lösen sein. Tütü bekam ein ziemlich heruntergekommenes Haus in Pommritz geschenkt! Aber wer verschenkt schon Häuser?<br />
Im Prinzip beneide ich sie ja um ihre Sorglosigkeit und ihr zufriedenes Leben, aber ich frage mich, ob sie genügend an die Zukunft denkt, daran, dass sie auch mal krank werden könnte?<br />
Es würde mich reizen sie mal kennen zu lernen. Ihr Leben fasziniert mich irgendwie, ihre Konsequenz ebenfalls, für mich könnte ich mir ein solches Leben aber nicht vorstellen.</p>
<p>Viele Grüße</p>
<p>Ulrich</p>
]]></content:encoded>
<link>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994262131</link>
<guid>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994262131</guid>
<pubDate>Sat, 18 Nov 2006 22:32:16 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Ulrich (Berlin)</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Meine Sicht der Dinge &amp; Antworten (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Jay!</p>
<blockquote><blockquote><p>Rückblikkend meine ich, daß sich in den frühen 80&#039;er Jahren des vorigen Jahrhunderts nach den eher &quot;wilden&quot; 70ern ein gewisser Konservatismus und ein Hang zum Spießertum immer mehr breitmachten - ein Zug, der sich zum Ende des Jahrhunderts eher verstärkte. Aktuell, also seit der Jahrhundertwende, geht es nicht mehr so spießig zu...</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
In einem Punkt gehe ich mit diesem Statement nicht konform. Unstrittig setzte Ende der 70er, spätestens in den frühen 80ern ein neokonservatives Retro ein:<br />
* Forderung entsprechender Kreise: Das Rad der Geschichte zurückdrehen bis vor die James Dean-Ära in den 50ern, die Jugend hat sich anzupassen und unterzuordnen! Wurde meiner Wahrnehmung nach nach dem Ende der sozialliberalen Koalition auch politisch propagiert: &quot;Ordentlich anziehen, das kommt wieder!&quot; (E. Noelle-Neumann, war entweder bei Allensbach oder autonom, von der Union beauftragte Meinungs&quot;forscherin&quot; - oder evtl. doch eher &quot;macherin?&quot;)</p>
</blockquote><p>Vielleicht hängt das mit dem Beginn der Kohl- Aera im Jahre 1982 zusammen, die ja eine &quot;geistig- moralische Wende&quot; einleiten sollte?<br />
Anderseits ist mir nicht entgangen, daß meine Jugendgeneration, obgleich damals noch minderjährig (und folglich 1983 noch nicht walhlberechtigt) schon deutlich konservativer war als die vorangegangene - zur Barfüßigkeit in meiner Schulzeit bzw. deren Fehlen trotz Nichtvorhandenseins entgegenstehender Regeln habe ich mich ja bereits geäußert.</p>
<blockquote><p>* An einem ähnlichen Strang wurde auch in den USA gezogen (derzeit hier gerade brandaktuell), Schöpfung des Yuppie-Klischees: So jung und schon in allen Lebenslagen im geschlossenen Kostüm mit Schlips bzw. Sakko + Schlips!<br />
* Erfolgreich war die Sache wohl weniger deshalb, weil man von dieser neuen &quot;gesellschaftlichen Strömung&quot; überzeugen konnte, sondern mächtig auch deswegen (konservative Kreise frohlockten), weil man über die langhaarige, vergammelte, gelegentlich barfüßige Jugend endlich die Keule &#039;Arbeitslosigkeit&#039; schwingen konnte! So kam´s jedenfalls meinem Freundeskreis und mir vor, als wir uns für Bewerbungen &quot;präparierten&quot;. Übrigens war BF in meinem Bekanntenkreis gar nichts so arg Besonderes. Man traf sich zur Plauderei etc. in den Höfen unseres Wohnviertels oder zum Freundschaftsbesuch in der Nachbarschaft und ließ über diese kurzen Entfernungen, wenn zuhause BF gegangen wurde, ebenfalls die Schuhe aus. Ich war allerdings schon extrem &#039;drauf und meine BFigen Entfernungsradien von zuhause wurden schnell immer größer, auch so könnte man eine Facette meines &quot;Werdegangs&quot; &quot;geometrisch&quot; beschreiben.</p>
</blockquote><p>In meiner Generation war barfuß verpönt, und Sokkenlosigkeit wurde nur von einer Minderheit (einschließlich meiner) praktiziert. Langhaarige Jungs waren in meinem Jahrgang eine Rarität, und aiuch ich habe mir die Haare erst als Student lang wachsen lassen, nachdem ich das Elternhaus verlassen hatte (sonst hätte ich es schon früher getan).<br />
Der Satz &quot;Kleider machen Leute&quot; ist vielleicht gar nicht so abwegig, denn ich ertappe mich dabei, daß ich z. T. ebenso verfahre, wenn auch vielleicht nach veränderten Kriterien, denn mit einem bekifften Punk in zerrissenen Klamotten und fetten drekkigen Stiefeln kann ich im Zweifel genausowenig anfangen wie mit einem erzkonservativen Anzug- und Krawattenträger mit schwarzen Sokken und Halbschuhen. Andererseits ist mir jemand auch nicht gleich deswegen sympathisch. weil er barfuß läuft, obwohl das natürlich zunächst mal ein großer Pluspunkt ist. Mein Grundsatz ist, daß ich ein endgültiges Urteil über einen Menschen erst fälle, wenn er gestorben oder aus meinem Gesichtskreis verschwunden ist. Ein Freund von mir kleidet sich (meiner Meiung nach) total langweilig und geht nie barfuß, und dennoch schätze ich ihn - wegen gewisser anderer Eigenschaften. Meine besten Freunde laufen freilich barfuß, und ich habe sie durch dieses Forum kennengelernt, aber sie sind nicht DESWEGEN meine Freunde - dazu bedarf es viel mehr.</p>
<blockquote><p>Völlig unverständlich ist mir, inwieweit es deiner Ansicht nach seit 2000 weniger spießig zugehen sollte - auf welche Beobachtung gründet sich diese Aussage?</p>
</blockquote><p>Naja, zumindest lange Haare bei Männern werden gesellschaftlich weitgehend akzeptiert (auch wenn einige Erzkonservative sich damit vielleicht noch schwertun), und auch in puncto Kleidung ist für uns Männer auch bei Tätigkeiten im Büro mehr möglich als früher - diese unsägliche &quot;Yuppie- Welle&quot; der 80er ist buchstäblich Schnee vom vergangenen Jahrhundert. Barfuß kann ich zwar bei der Arbeit (noch?) nicht sein, aber zumindest sokkenlos - und das ist ja (meiner Meinung nach) auch schon mal was.</p>
<blockquote><blockquote><p>...dafür macht mir die gesellschaftliche Entwicklung (Stichwort Armut) Sorge.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Die IST auch besorgniserregend und eine Folge der (von entsprechenden Kreisen in den Medien propagierten) &quot;Winner &amp; Loser Society&quot;. Fragt sich nur, ob das für Soziales eingesparte Geld nicht doch noch futsch ist - für Polizeistaatsmaßnahmen und Gefängnisneubauten. Gerne reden solche Herrschaften auch über &quot;Anpassung&quot;, wollen wieder zurück zu alten &quot;Kleider machen Leute&quot;-Werten und sind bei konkreten Begegnungen sauer, wenn ich an ihnen vorbei in Richtung Parkplatz sehe. Passender Kommentar: &quot;Davon hat man mehr!&quot; (im Vergleich zu Klamotten).</p>
</blockquote><p>Meiner Meinung nach ist es ganz einfach eine Begleiterscheinung des Kapitalismus, denn Kapitalismus und soziale Gerechtigkeit schließen einander aus. Ein wirkungsvoller Protest dagegen kann in weitgehendem Konsumverzicht bestehen - und dazu gehört (um den Bogen zum Thema zurückzufinden) auch Barfüßigkeit als besonders augenfällige Form desselben. Zu einer gänzlich geldlosen Lebensweise haben freilich nur die wenigen Mitglieder der &quot;Schenker- Bewegung&quot; gefunden, deren bekanntestes Mitglied eine Frau ist, die sich selbst &quot;tüt- tüt&quot; nennt (ihren bürgerlichen Namen kenne ich nicht) und ebenfalls barfuß geht.</p>
<blockquote><blockquote><blockquote><p>Bei mir ist der Mensch in der Wahl seines Outfits grenzenlos frei und sonst gilt bei mir, was z. B. Jimi Hendrix schrieb, hätte er seine Autobiografie schreiben können (kann mich nur auf Interviews beziehen).</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p><br />
Was schrieb er denn?</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Einer seiner Kernsätze war, daß jeder alles tun bzw. lassen darf, solange er damit nicht anderen schadet. Davon ist z. B. die gegenwärtige BF-feindliche amerikanische Gesellschaft meilenweit entfernt. Die besten seiner Statements finden sich häufig im Booklet exotischer CDs, Jimi Hendrix war ein so großer, übrigens sensibler und vergeistigter Mann, daß man ihn hier kurz überhaupt nicht erfassen kann. BF war er übrigens nie zu sehen.</p>
</blockquote><p>Ich weiß nicht viel über ihn, denn ich war noch klein, als er starb. Ich kann allerding niemanden, der sich durch Drogen zugrunde richtet, als &quot;groß und vergeistigt&quot; bezeichnen. Grundsätzlich stimme ich dem zitierten Satze zu, aber wenn er dazu benutzt wird, Drogenkonsum zu rechtfertigen, kann ich ihn nicht tolerieren. Meiner Meinung nach gibt es auch kein Recht zur Selbstschädigung - zumal Drogenabhängige nicht die volle Herrschaft über andere haben und dadurch auch die Rechte anderer gefährden und schädigen, weshalb es auch verboten und sogar strafbar ist, alkoholisiert ein Straßen-, Schienen-, Wasser- oder Luftfahrzeug zu lenken.</p>
<blockquote><p>Sei sicher, wir werden in absehbarer Zeit darüber persönlich konferieren. Dabei muß dann vor allem diese abrupte Generationstrennungs-Bruchlinie der frühen 80er aus BFiger Sicht besprochen werden, die sich wie ein rotfadiges Syndrom auch durch Beiträge anderer Teilnehmer zieht und einer von uns könnte dann evtl. ein Resumee über dieses Thema schreiben.</p>
</blockquote><p>Ja, das werden wir machen, und ich freue mich auch schon auf dieses Gespräch und bin vor allem auf das Resumee gespannt.</p>
<blockquote><p>Weiterhin ein schönes BF-Weekend, Jay</p>
</blockquote><p>Dir ebenfalls ein schönes barfüßiges Wochenende,<br />
Markus U.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994262126</link>
<guid>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994262126</guid>
<pubDate>Sat, 18 Nov 2006 18:30:42 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Markus U.</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Meine Sicht der Dinge &amp; Antworten (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Markus,<br />
anbei der wieder nicht kurz zu kriegende Versuch...<br />
--</p>
<blockquote><p>Rückblikkend meine ich, daß sich in den frühen 80&#039;er Jahren des vorigen Jahrhunderts nach den eher &quot;wilden&quot; 70ern ein gewisser Konservatismus und ein Hang zum Spießertum immer mehr breitmachten - ein Zug, der sich zum Ende des Jahrhunderts eher verstärkte. Aktuell, also seit der Jahrhundertwende, geht es nicht mehr so spießig zu...</p>
</blockquote><p>
--<br />
In einem Punkt gehe ich mit diesem Statement nicht konform. Unstrittig setzte Ende der 70er, spätestens in den frühen 80ern ein neokonservatives Retro ein:<br />
* Forderung entsprechender Kreise: Das Rad der Geschichte zurückdrehen bis vor die James Dean-Ära in den 50ern, die Jugend hat sich anzupassen und unterzuordnen! Wurde meiner Wahrnehmung nach nach dem Ende der sozialliberalen Koalition auch politisch propagiert: &quot;Ordentlich anziehen, das kommt wieder!&quot; (E. Noelle-Neumann, war entweder bei Allensbach oder autonom, von der Union beauftragte Meinungs&quot;forscherin&quot; - oder evtl. doch eher &quot;macherin?&quot;)<br />
* An einem ähnlichen Strang wurde auch in den USA gezogen (derzeit hier gerade brandaktuell), Schöpfung des Yuppie-Klischees: So jung und schon in allen Lebenslagen im geschlossenen Kostüm mit Schlips bzw. Sakko + Schlips!<br />
* Erfolgreich war die Sache wohl weniger deshalb, weil man von dieser neuen &quot;gesellschaftlichen Strömung&quot; überzeugen konnte, sondern mächtig auch deswegen (konservative Kreise frohlockten), weil man über die langhaarige, vergammelte, gelegentlich barfüßige Jugend endlich die Keule &#039;Arbeitslosigkeit&#039; schwingen konnte! So kam´s jedenfalls meinem Freundeskreis und mir vor, als wir uns für Bewerbungen &quot;präparierten&quot;. Übrigens war BF in meinem Bekanntenkreis gar nichts so arg Besonderes. Man traf sich zur Plauderei etc. in den Höfen unseres Wohnviertels oder zum Freundschaftsbesuch in der Nachbarschaft und ließ über diese kurzen Entfernungen, wenn zuhause BF gegangen wurde, ebenfalls die Schuhe aus. Ich war allerdings schon extrem &#039;drauf und meine BFigen Entfernungsradien von zuhause wurden schnell immer größer, auch so könnte man eine Facette meines &quot;Werdegangs&quot; &quot;geometrisch&quot; beschreiben.<br />
Völlig unverständlich ist mir, inwieweit es deiner Ansicht nach seit 2000 weniger spießig zugehen sollte - auf welche Beobachtung gründet sich diese Aussage?<br />
--</p>
<blockquote><p>...dafür macht mir die gesellschaftliche Entwicklung (Stichwort Armut) Sorge.</p>
</blockquote><p>
--<br />
Die IST auch besorgniserregend und eine Folge der (von entsprechenden Kreisen in den Medien propagierten) &quot;Winner &amp; Loser Society&quot;. Fragt sich nur, ob das für Soziales eingesparte Geld nicht doch noch futsch ist - für Polizeistaatsmaßnahmen und Gefängnisneubauten. Gerne reden solche Herrschaften auch über &quot;Anpassung&quot;, wollen wieder zurück zu alten &quot;Kleider machen Leute&quot;-Werten und sind bei konkreten Begegnungen sauer, wenn ich an ihnen vorbei in Richtung Parkplatz sehe. Passender Kommentar: &quot;Davon hat man mehr!&quot; (im Vergleich zu Klamotten).<br />
--</p>
<blockquote><blockquote><p>Dem schließe ich mich voll an (sind da jemals Zweifel aufgekommen?) Bei mir ist der Mensch in der Wahl seines Outfits grenzenlos frei und sonst gilt bei mir, was z. B. Jimi Hendrix schrieb, hätte er seine Autobiografie schreiben können (kann mich nur auf Interviews beziehen).</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Was schrieb er denn?</p>
</blockquote><p>
--<br />
Einer seiner Kernsätze war, daß jeder alles tun bzw. lassen darf, solange er damit nicht anderen schadet. Davon ist z. B. die gegenwärtige BF-feindliche amerikanische Gesellschaft meilenweit entfernt. Die besten seiner Statements finden sich häufig im Booklet exotischer CDs, Jimi Hendrix war ein so großer, übrigens sensibler und vergeistigter Mann, daß man ihn hier kurz überhaupt nicht erfassen kann. BF war er übrigens nie zu sehen.<br />
Sei sicher, wir werden in absehbarer Zeit darüber persönlich konferieren. Dabei muß dann vor allem diese abrupte Generationstrennungs-Bruchlinie der frühen 80er aus BFiger Sicht besprochen werden, die sich wie ein rotfadiges Syndrom auch durch Beiträge anderer Teilnehmer zieht und einer von uns könnte dann evtl. ein Resumee über dieses Thema schreiben.<br />
Weiterhin ein schönes BF-Weekend, Jay</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 18 Nov 2006 16:16:11 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Jay</dc:creator>
</item>
<item>
<title>ein paar Anmerkungen und Fragen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Jay!</p>
<blockquote><p>Es ging mir schwerpunktmäßig darum: Eine solche Schulleitung macht sich, zumindest wie man in den frühen 80ern im &#039;öffentlichen Bewußtsein&#039; (nicht nur Zeitungsreaktionen, sondern landauf, landab) &#039;drauf war, total lächerlich.</p>
</blockquote><p>Rückblikkend meine ich, daß sich in den frühen 80&#039;er Jahren des vorigen Jahrhunderts nach den eher &quot;wilden&quot; 70ern ein gewisser Konservatismus und ein Hang zum Spießertum immer mehr breitmachten - ein Zug, der sich zum Ende des Jahrhunderts eher verstärkte. Aktuell, also seit der Jahrhundertwende, geht es nicht mehr so spießig zu; dafür macht mir die gesellschaftliche Entwicklung (Stichwort Armut) Sorge.</p>
<blockquote><p>Auf &quot;füßisch&quot; Freiheitsberaubendes reagiere ich z. B. völlig psychotisch, nur Kälte kann das überschreiben (und da kann mich, wem meine genau definierten Minimalschuh-Lösungen nicht passen bzw. sonst als BF, das gesamte Universum hinten, vorn und kreuzweise [Götzzitat]...es sei denn, daß sonst wirklich vernichtende Nachteile drohen)</p>
</blockquote><p>War das schon immer so? Jetzt würde ich doch gern etwas über Deinen &quot;barfüßigen Werdegang&quot; erfahren.</p>
<blockquote><blockquote><p>Vielleicht ist das Barfußlaufen und das Tragen bestimmter Kleidung in manchen Fällen auch eine Art stiller Protest gegen wen auch immer.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Nein, BF und entsprechendes Outfit ist bei mir etwas Positiv Gemeintes. Wenn sich jemand dadurch attackiert fühlt, ist er selber schuld.</p>
</blockquote><p>Grundsätzlich gilt das schon. Ich gehe vor allem wegen der Verbindung zur Erde barfuß; außerdem ist Barfüßigkeit für mich ein Symbol von Friedfertigkeit, Harmonie und Lebensfreude. Aber ich stimme Michael darin zu, daß eine bestimmte Kleidung oder Haartracht auch eine Art von Protest ausdrükken kann.</p>
<blockquote><p>Dem schließe ich mich voll an (sind da jemals Zweifel aufgekommen?) Bei mir ist der Mensch in der Wahl seines Outfits grenzenlos frei und sonst gilt bei mir, was z. B. Jimi Hendrix schrieb, hätte er seine Autobiografie schreiben können (kann mich nur auf Interviews beziehen).</p>
</blockquote><p>Was schrieb er denn?</p>
<p>Barfüßige Herbstgrüße,<br />
Markus U.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994262109</link>
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<pubDate>Fri, 17 Nov 2006 20:48:38 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Markus U.</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Bin entsetzt! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Michael,<br />
da jetzt wieder eine lange Datei entsteht, versuche ich im Sinne optimaler Kapazitätsausnutzung des HBF-Archivs zu komprimieren (trotzdem müssen natürlich zwecks Verständlichkeit für spätere Leser wesentliche Dialogbestandteile enthalten sein).<br />
--</p>
<blockquote><p>Auf meine Bemerkung, daß eine Schülerin wegen barfuß vom Gymnasium flog, schriebst Du:</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>&quot;das ist ja wohl der Gipfel, könnte man einmal mehr darüber erfahren? Die Leitung dieser &quot;höheren Lehranstalt&quot; muß doch bescheuert gewesen sein, die machen sich doch (außer bei voll paranoid-neurotisch psychopathischen BF-Gegnern) zum Gespött der Öffentlichkeit, weil ein solcher Fall ja &quot;pressemäßig&quot; titelstoryreif ist(!, ich befürchte aber bald ähnliches Verhalten [&#039;auf dem Campus nur noch &quot;gedeckter Anzug mit Krawatte oder bei Damen Kostüm&quot; erlaubt&#039;] an den neuen deutschen Eliteunis).&quot;</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Ich befürchte, daß man gegen diesen Herrn Oberstudiendirektor nicht mehr vorgehen kann. Möglicher schmort er schon irgenwo in der Hölle (ich kann mir nicht vorstellen, daß er als barfüßiger Engel durch den Himmel flattert). Und selbst wenn er noch unter den Lebenden weilen sollte, so wäre der Fall wohl längst verjährt. So ziemlich alles verjährt wohl mal außer Völkermord usw. (auch ein einmal ausgesprochenes Teilnahmeverbot bestimmter Personen an geführten Barfußwanderungen scheint auch von ewiger Dauer zu sein).<br />
Zumindest ist es ziemlich lange her. 1979 oder 1980 hatte war in einem Chemiepraktikum an der Uni Oldenburg mit einer Studentin (Geburtsjahr 1957) in einer Gruppe. Sie selber war von einem Gymnasium (ich glaube, es war im erzkatholischen Landkreis Cloppenburg, vielleicht aber auch Vechta) geflogen, weil sie Kind bekommen hatte. Damals hielt ich es zwar für ungewöhnlich, daß eine Gymnasiastin ein Kind bekommt, andererseits sagte ich damals: &quot;Das geht doch den Direktor einen feuchten Kehricht an, ob man ein Kind hat oder nicht! Solange man miut dem Schulstoff mitkommt, ist es egal.&quot; Darauf die Studentin: &quot;Eine Freundin von mir ist auch von derselben Schule geflogen, die lief nur barfuß!&quot;</p>
</blockquote><p>
--<br />
Mag sein, daß der Herr Oberstudiendirektor in irgendeiner Form im &#039;Leben nach dem Tode&#039; bestraft wird. Es ging mir schwerpunktmäßig darum: Eine solche Schulleitung macht sich, zumindest wie man in den frühen 80ern im &#039;öffentlichen Bewußtsein&#039; (nicht nur Zeitungsreaktionen, sondern landauf, landab) &#039;drauf war, total lächerlich.</p>
<blockquote><p>Meine Meinung hat sich bis heute nicht geändert. Sowohl barfuß laufen, als auch Kinder bekommen, ist etwas natürliches. Wir können froh sein, daß die Leute, die Kinder bekommen, nicht eine solche Minderheit darstellen wie die Barfüßer in unseren Breitengraden. Wenn dem so wäre, wäre die Menschheit längst ausgestorben.</p>
</blockquote><p>
--<br />
Stimme ich vollständig überein.<br />
--</p>
<blockquote><p>Die meine Beiträge schon länger gelesen haben (und die mich auch schon persönlcih gefragt haben) wissen es: Ich hatte als Drittkläßler mal eine Mittelohrentzündung im Hochsommer. Der Ohrenarzt sagte zu meiner Mutter, sie sollte aufpassen, daß meine Ohren nicht dem Wind ausgesetzt wurden. Prompt mußte ich mit Pudelmütze zur Schule, was im Sommer zur kurzen Hose, Sandalen und Socken nicht gerade ideal aussah, deswegen wurde ich von Klassenkameraden gehänselt. Seit diesem Zeitpunkt hatte ich etwas gegen Mützen, Hüte, Helme usw. (das Kopfbedeckungsobligatorium bei der Bundeswehr was so ziemlich das, was mich am meisten am Militär störte).</p>
</blockquote><p>
--<br />
Was sind das für Klassen&quot;kameraden&quot;, denen man nicht erklären kann, wie schwerwiegend und insbesondere schmerzhaft eine Mittelohrentzündung ist? Gleichwohl werden jetzt wieder extreme Unterschiede zwischen uns deutlich. Hat dich denn beim Militär als BF (der du ja sein müßtest, sonst fände man dich nicht hier) die jeweils genau spezifizierte &quot;Beschuhungsvorschrift&quot; nicht weit mehr gestört? Auf &quot;füßisch&quot; Freiheitsberaubendes reagiere ich z. B. völlig psychotisch, nur Kälte kann das überschreiben (und da kann mich, wem meine genau definierten Minimalschuh-Lösungen nicht passen bzw. sonst als BF, das gesamte Universum hinten, vorn und kreuzweise [Götzzitat]...es sei denn, daß sonst wirklich vernichtende Nachteile drohen)<br />
--</p>
<blockquote><p>Vielleicht ist das Barfußlaufen und das Tragen bestimmter Kleidung in manchen Fällen auch eine Art stiller Protest gegen wen auch immer.</p>
</blockquote><p>
--<br />
Nein, BF und entsprechendes Outfit ist bei mir etwas Positiv Gemeintes. Wenn sich jemand dadurch attackiert fühlt, ist er selber schuld.<br />
--</p>
<blockquote><p>Schließlich wird ein Mensch doch nicht besser oder schlechter durch die Wahl der Kleidung! Und das muß einmal gesagt werden!<br />
Heute, am 16.11.2006 (wie seit 1995 jedes Jahr am 16.11.), dem Tag der Toleranz!</p>
</blockquote><p>
--<br />
Dem schließe ich mich voll an (sind da jemals Zweifel aufgekommen?) Bei mir ist der Mensch in der Wahl seines Outfits grenzenlos frei und sonst gilt bei mir, was z. B. Jimi Hendrix schrieb, hätte er seine Autobiografie schreiben können (kann mich nur auf Interviews beziehen).<br />
Freundliche BF-Grüße, Jay</p>
]]></content:encoded>
<link>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994262108</link>
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<pubDate>Fri, 17 Nov 2006 20:09:56 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Jay</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Schulsport, Schule und barfuss (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Bei uns in der Klasse (muß 7. oder 8. gewesen sein) gab es auch einen Jungen, der die 100 Meter auf der Aschenbahn immer barfuß lief. Er war klein und schmächtig aber sauschnell unterwegs.</em></p>
<p>Genau! Die Bahn war so unangemehm, dass man sausen musste!</p>
<p>Michael_F</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Thu, 16 Nov 2006 13:13:56 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Michael_F</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Schuhmacher und Bauarbeiter! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ist zwar jetzt Off Topic, aber schriebst Du nicht mal, Dein Vater sei so was wie ein Schuhmacher gewesen? Oder verwechsele ich da was?</p>
</blockquote><p>Mein Vater ist in der Tat gelernter Schuhmacher, sein Vater war auch Schuhmacher. Aber kurz vor meiner Geburt wechselte mein Vater ins Baugewerbe (erst Baggerführer, dann Kranführer) über, weil man dort mehr Geld verdienen konnte. Nach dem Tod meines Opas wurden die Maschinen in den Keller meines Elternhauses transportiert. Dort machte er für den Eigenbedarf immer noch Schuhe bzw. reparierte sie. Daran hat sich bis heute nichts geändert.</p>
<p>Auch die Schuhe, die ich am Arbeitsplatz trage, stammen aus der Werkstatt meines Vaters.<br />
Mein Vater hat sich übrigens gewundert, daß mein Opa immer davon predigte, daß Barfußlaufen so gesund sei. Damit würde er doch sein eigenes Geschäft vermiesen. Vielleicht hat er es sogar getan, der Ertrag aus der Schuhmacherei warf gerade soviel ab, daß er gerade über die Runden kam.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994262054</link>
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<pubDate>Thu, 16 Nov 2006 11:26:31 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Michael aus Zofingen</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Bin entsetzt! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ist zwar jetzt Off Topic, aber schriebst Du nicht mal, Dein Vater sei so was wie ein Schuhmacher gewesen? Oder verwechsele ich da was?<br />
Liebe Grüße</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Thu, 16 Nov 2006 10:50:36 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Don Primo</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Bin entsetzt! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Jay!</p>
<p>Auf meine Bemerkung, daß eine Schülerin wegen barfuß vom Gymnasium flog, schriebst Du:<br />
&quot;das ist ja wohl der Gipfel, könnte man einmal mehr darüber erfahren? Die Leitung dieser &quot;höheren Lehranstalt&quot; muß doch bescheuert gewesen sein, die machen sich doch (außer bei voll paranoid-neurotisch psychopathischen BF-Gegnern) zum Gespött der Öffentlichkeit, weil ein solcher Fall ja &quot;pressemäßig&quot; titelstoryreif ist(!, ich befürchte aber bald ähnliches Verhalten [&#039;auf dem Campus nur noch &quot;gedeckter Anzug mit Krawatte oder bei Damen Kostüm&quot; erlaubt&#039;] an den neuen deutschen Eliteunis).&quot;</p>
<p>Ich befürchte, daß man gegen diesen Herrn Oberstudiendirektor nicht mehr vorgehen kann. Möglicher schmort er schon irgenwo in der Hölle (ich kann mir nicht vorstellen, daß er als barfüßiger Engel durch den Himmel flattert). Und selbst wenn er noch unter den Lebenden weilen sollte, so wäre der Fall wohl längst verjährt. So ziemlich alles verjährt wohl mal außer Völkermord usw. (auch ein einmal ausgesprochenes Teilnahmeverbot bestimmter Personen an geführten Barfußwanderungen scheint auch von ewiger Dauer zu sein).</p>
<p>Zumindest ist es ziemlich lange her. 1979 oder 1980 hatte war in einem Chemiepraktikum an der Uni Oldenburg mit einer Studentin (Geburtsjahr 1957) in einer Gruppe. Sie selber war von einem Gymnasium (ich glaube, es war im erzkatholischen Landkreis Cloppenburg, vielleicht aber auch Vechta) geflogen, weil sie Kind bekommen hatte. Damals hielt ich es zwar für ungewöhnlich, daß eine Gymnasiastin ein Kind bekommt, andererseits sagte ich damals: &quot;Das geht doch den Direktor einen feuchten Kehricht an, ob man ein Kind hat oder nicht! Solange man miut dem Schulstoff mitkommt, ist es egal.&quot; Darauf die Studentin: &quot;Eine Freundin von mir ist auch von derselben Schule geflogen, die lief nur barfuß!&quot;</p>
<p>Meine Meinung hat sich bis heute nicht geändert. Sowohl barfuß laufen, als auch Kinder bekommen, ist etwas natürliches. Wir können froh sein, daß die Leute, die Kinder bekommen, nicht eine solche Minderheit darstellen wie die Barfüßer in unseren Breitengraden. Wenn dem so wäre, wäre die Menschheit längst ausgestorben.</p>
<p>Zu Deiner Anmerkung:<br />
&quot;auch wenn wir meiner Vermutung nach in vielem extrem verschiedene BFs sind (ich brauch&#039; z. B. immer eine Raumtemperatur von 22-24° und kann z. B. deine Aversion gegen Mützen und Helme genausowenig verstehen wie du meine gegen kurze Hosen) wurde ich doch über eines happy: Wir hatten vorher noch nie direkt im Wechsel debattiert.&quot;</p>
<p>Die meine Beiträge schon länger gelesen haben (und die mich auch schon persönlcih gefragt haben) wissen es: Ich hatte als Drittkläßler mal eine Mittelohrentzündung im Hochsommer. Der Ohrenarzt sagte zu meiner Mutter, sie sollte aufpassen, daß meine Ohren nicht dem Wind ausgesetzt wurden. Prompt mußte ich mit Pudelmütze zur Schule, was im Sommer zur kurzen Hose, Sandalen und Socken nicht gerade ideal aussah, deswegen wurde ich von Klassenkameraden gehänselt. Seit diesem Zeitpunkt hatte ich etwas gegen Mützen, Hüte, Helme usw. (das Kopfbedeckungsobligatorium bei der Bundeswehr was so ziemlich das, was mich am meisten am Militär störte).</p>
<p>Vielleicht ist das Barfußlaufen und das Tragen bestimmter Kleidung in manchen Fällen auch eine Art stiller Protest gegen wen auch immer.</p>
<p>Wenn etwa die Eltern von ihren Kindern verlangen, immer Schuhe zu tragen und womöglich im Sommer kurze Hosen, dann kann es sein, daß man eine Aversion gegen kurze Hosen bekommt. Bei mir ist der Protest erst später gekommen. Als Oberstufenschüler hatten mir meine Eltern nämlich verboten, im Hochsommer in kurzen Hosen zur Schule zu gehen, für kurze Hosen wäre ich &quot;zu alt&quot; und andere täten es auch nicht. Sogar wenn ich mit dem Rad zur Badeanstalt wollte, mußte ich lange Hosen anziehen. Vermutlich trägt dieses mit dazu bei, daß ich heute in der Freizeit lieber kurze Hosen trage als lange. Das ist aber nicht alles. Mein Vater hat mal vor Jahrzehnten gesagt, daß er keine Lust hat, in der Freizeit dieselbe Kleidung zu tragen wie am Arbeitsplatz (er war Bauarbeiter und trug am Arbeitsplatz einen Blaumann). Im Grunde genommen habe ich das gleiche Verlangen. Am Arbeitsplatz (Chemielabor) muß ich lange Hosen und Schuhe tragen, also laufe ich in der Freizeit barfuß und in kurzen Hosen, solange die Witterung es erlaubt.</p>
<p>Das oben erwähnte betrifft nur mich persönlich. Was andere tragen, ist mir völlig egal: Von mir aus kann einer zu barfuß eine Ritterrüstung tragen oder einen Schottenrock, barhäuptig sein oder einen Hut oder mehrere Hüte übereinander tragen. Er kann die Schuhe an den Füßen oder in der Hand tragen ebenso wie er die Hose als Mütze umnutzen kann.</p>
<p>Schließlich wird ein Mensch doch nicht besser oder schlechter durch die Wahl der Kleidung! Und das muß einmal gesagt werden!<br />
Heute, am 16.11.2006 (wie seit 1995 jedes Jahr am 16.11.), dem Tag der Toleranz!</p>
<p>Schöne Grüße<br />
Michael aus Zofingen</p>
]]></content:encoded>
<link>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994262043</link>
<guid>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994262043</guid>
<pubDate>Thu, 16 Nov 2006 06:00:22 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Michael aus Zofingen</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Generationenfrage? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo.</p>
<p>Bei uns war es so: In den Siebzigern war bei den Kindern im Sportunterricht barfüßigkeit normal. Das änderte sich aber erst, als wir ins Rüpelalter kamen. Mit 12 oder 13 liefen noch viele Jungs barfuß, aber nicht soviele, bei den Mädchen war das anders. Da waren Schuhe die Ausnahme.<br />
Als ich die Schule wegen Umzugs wechselte, gab es dort kaum barfüßige Jungs (nur, wenn sie die Turnschuhe vergessen hatten - es herrschte dort auch ein rauheres Klima), die Mädchen jedoch turnten hauptsächlich barfuß, auch mein ganz besonderer Schwarm damals <img src="https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/images/smilies/smile.png" alt=":-)" />))An ein Mädchen erinnere ich mich aber noch ganz besonders, weil sie öfter im Sommer barfuß zur Schule kam.</p>
<p>Als ich nach meiner Lehre das Abi nachmachte, gab es nur noch unter den Mädels vereinzelte Barfüßerinnen, das war dann schon in den 80ern.</p>
<p>Der Hippie</p>
]]></content:encoded>
<link>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994262032</link>
<guid>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994262032</guid>
<pubDate>Wed, 15 Nov 2006 20:14:57 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Hippie</dc:creator>
</item>
</channel>
</rss>
