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<title>Hobby? Barfuß! auf Parsimony - Link</title>
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<description>Archiv</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Link (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Hab nen Link gefunden. Gaaanz unten bei Kleidung.<br />
Echt eine unverschämtheit das BArfusslaufen in der Stadt zu verbiten oder?</p>
</blockquote><p>hallo zusammen!<br />
da kann man doch nur mit dem kopf schütteln! ich persönlich würde - abgesehen von meinem etwas zu schmalen geldbeutel - dort nicht hinfahren, wenn ich nicht immer und überall wo ich es möchte barfuß unterwegs sein kann!<br />
nieder mit den reglementirungen!<br />
fuß zum gruß<br />
RUDI</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Tue, 06 Feb 2007 13:25:46 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Frankenrudi</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Monaco gehört nicht zu Frankreich. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Kamel Leon!</p>
<p>Ja, das stimmt natürlich, aber ich wusste das leider nicht und ich muss zugeben, dass ich nur diesen Satz gelesen habe und allein der ist schon eine Frechheit und totale Einschränkung, die mich sehr verärgerte! Ich dachte auch nicht, dass dieser Staat so grundlegend andere Gesetze und Bestimmungen hat, egal, wie er regiert wird, denn er ist doch schließlich auch westlich orientiert!<br />
Aber naja, so ist es halt: traurig, aber wahr! <img src="https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/images/smilies/frown.png" alt=":-(" /></p>
<p>Liebe Grüße,</p>
<p>Andi</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 03 Feb 2007 18:19:54 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Andi35</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kommunale BF-Verbote: Leichter verhängbar als man glaubt (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Naja, Tanja, die Frage, was bei einem kommunalen BF-Verbot zu tun ist, ist dank der Darlegungen meines geschätzten Freundes Markus U. (er ist übrigens ebenfalls [inklusive Füße] ein sehr gut aussehender junger Mann) inzwischen obsolet geworden.<br />
Mit deinem Traum hast du die Figuren übrigens trefflich charakterisiert, bei allem, was ich über Descalzar weiß (ich kenne ihn nicht persönlich), sind diese Gestalten (&amp; du bist dann eine Art aufständische Märchenfee, wie Prinzessin Leia in &quot;Star Wars&quot;, nur eben barfuß) tatsächlich irgendwie so.<br />
Soviel ich weiß, gibt es hier im &quot;Best Of&quot; auch eine Rubrik &quot;Barfußmärchen&quot;. Du machst jetzt am besten folgendes:<br />
Behalte genau in Erinnerung, was du geträumt hast, laß es mehrere Tage auf dich wirken und schreib&#039; das Drehbuch.<br />
Wie jedoch die REALEN Erfahrungsberichte aus Monaco zeigen, wird der BF-Verbotsbrei in Monte Carlo nicht so heiß gegessen, wie er gekocht wird. Daher wird dem Film kein Kinoerfolg beschieden sein.<br />
Liebe Grüße, Jay</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 03 Feb 2007 04:47:51 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Jay</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kommunale BF-Verbote: Leichter verhängbar als man glaubt (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr beruhigend, danke, Markus!<br />
Hi Markus, hi allgemein,<br />
diese Replik war für mich (&amp; wohl auch für alle, die sich in der Sache Sorgen gemacht haben) wohl die wichtigste seit langem. Nur muß man natürlich Profi-Jurist (der die Sache von der Pike auf gelernt hat) und kein Ingenieur mit löcheriger juristischer Wissensperipherie sein, um darauf zu kommen, daß der Sachverhalt so liegt.<br />
--</p>
<blockquote><p>Barfußlaufen gehört als Ausdruck der Selbstbestimmumg des eigenen Äußeren zum Grundrecht der freien Entfaltung der Persönlichkeit (Art. 2 GG), in das nur aus schwerwiegenden Gründen eingegriffen werden darf. Eine Satzung, die das Barfußlaufen an öfentlich zugänglichen Orten, welche anders als z. B. ein Supermarkt nicht dem Privatrecht unterliegen, dürfte aufgrund ihrer Verfassungswidrigkeit nichtig sein.</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Sind die gegnerischen Anwälte gut, könnten sie z. B. die zerpflückende Frage stellen, ob das &quot;Recht auf Freiheit, in der entwickelten europäischen Zivilisations-Öffentlichkeit barfuß zu sein&quot; überhaupt in den Katalog grundlegender Menschenrechte gehört.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
So kompliziert ist die Sache gar nicht, da hier Art. 2 GG ohne weiteres durchgreifen dürfte. Wahrscheinlich wäre der von Dir aufgezeigte Sachverhalt sogar für eine Anfängerübung im juristischen Studium zu simpel oder gerade noch so an der unteren Grenze des vom Schwierigkeitsgrad her Vertretbaren angesiedelt.</p>
</blockquote><p>
--<br />
[HAPPY LÄCHEL LÄCHEL!] Nunmehr (oder besser seit Bestehen der BRD) kann man also einem BF-Gegner, der das &quot;durchdrücken&quot; will, sagen, daß er ja dann gleich das GG abschaffen kann. Leider gibt´s ja solche bei uns. Siehe den ultrakonservativen &quot;Bürgerkonvent&quot; um Meinrad Miegel, der angesichts der &quot;Zustände&quot; bei uns ständig ein Pendant zum Art. 48 der Weimarer Verfassung (Notstands§, Aufhebung von Grundrechten zwecks Wiederherstellung der &#039;öffentlichen Sicherheit &amp; Ordnung&#039;) fordert, darüberhinaus sollte jeder BF aufmerksam den Entwurf der neuen Europäischen Verfassung, die das GG ersetzen soll, aufmerksam lesen und sich die Gründe klarmachen (das dürfte bei der typischen freiheitlichen &quot;Geisteshaltung&quot; von BFs kein Problem sein), weshalb dieser von den Franzosen und Holländern so vehement abgelehnt wurde, er enthält jede Menge Hintertüren a la Weimar-§ 48, nur eben clever und versteckt formuliert.<br />
Auf die nun möglicherweise kommende Happyness &#039;Na prima, dann könnte man das ja auch Chefs in Firmen unter die Nase halten, in denen ich NICHT in visuellem Kontakt zu Kunden arbeite!&#039;, sprich die Frage, ob die Selbstbestimmung des eigenen Äußeren als Grundrecht der freien Entfaltung der Persönlichkeit vom Chef eingeschränkt werden darf, soll hier wg. Länge nicht eingegangen werden. Außerdem tun das besser die hiesigen Juristen.<br />
--</p>
<blockquote><blockquote><p>Den ganzen gerade vergangenen Tag grübelte ich im Hinterkopf darüber nach, was man macht, wenn man sich in Stadt/Landkreis, in dem man sich häufig aufhalten muß oder will, tatsächlich nicht mehr in der Öffentlichkeit BF zeigen darf...</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
&quot;Don&#039;t worry, be happy.&quot;<br />
Bei Dir habe ich manchmal den Eindruck, daß Du gelegentlich dazu neigst, &quot;Grillen zu fangen&quot;. Vielleicht liegt es ja daran, daß Du im Winter draußen kaum barfuß gehst? Dann kämest Du vielleicht auf andere Gedanken und hättest weniger (unbegründete) Sorgen.</p>
</blockquote><p>
--<br />
Ist die reine für einen High Tech-Engineer typische Worst Case-Analytik. Immerhin bin ich ja sehr happy darüber, daß die weiße Sch... schon wieder größtenteils weg ist und März/April für volles Outdoor-BF (bin halt nach wie vor sehr kälteempfindlich) in nicht mehr allzu großer Ferne sind.<br />
Nochmals meinen besten Dank als Mensch und Freund.<br />
Beruhigte Barfußgrüße, Jay</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 03 Feb 2007 02:05:24 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Jay</dc:creator>
</item>
<item>
<title>rustikale versus elegante Schuhe (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Markus!</p>
<blockquote><p>Man sollte im Regelfalle abschätzen können, ob man aus gesellschaftlichen Erfordernissen Schuhe benötigt. Ist das der Fall, ziehe ich welche an, und dann bin ich eben beschuht. Für mich käme es nicht in Frage, barfuß mit Schuhen in der Tasche zum Büro oder einem Gerichtstermin zu fahren, mir kurz vor Erreichen des Zieles anzuziehen und hinterher wieder auszuziehen und mit den Schuhen in der Tasche weiterzulaufen. Die Schuhe in der Tasche würden mir die Laune total vermiesen, weil ich mir damit verlogen und wie ein Heuchler vorkäme.</p>
</blockquote><p>Das Problem habe ich nicht. Aber wenn der Weg kurz ist, verlasse ich das Haus/Hotel auch beschuht, weil mir das Anziehen der Schuhe kurz vor Erreichen des Zieles zu umständlich ist.</p>
<blockquote><p>Wenn aber Schuhe sein müssen, dann müssen sie auch für meinen Geschmack wenigstens ein bißchen elegant aussehen. Tevassind mir viel zu klobig, plump und ungeschlacht, eben einfach scheußlich.</p>
</blockquote><p>Die Geschmäcker sind halt verschieden. Ich bin ein Naturbursche (Outdoorman sagen manche Leute heutzutage dazu). Abgesehen davon, dass mir meine Füße mit Schuhen prinzipiell nicht gefallen, sind mir Tevas immer noch am angenehmsten. Ich mag es rustikal, und außerdem sind sie halt furchtbar praktisch. Elegante Schühchen besitze ich gar nicht.</p>
<blockquote><blockquote><p>Barfußverboten überhaupt nicht nachvollziehen. Darüber braucht man sich nicht den Kopf zu zerbrechen. Die bürgerlichen Menschenrechte sind bei uns weit weniger gefährdet als die sozialen.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Da muß ich Dir freilich beipflichten.</p>
</blockquote><p>Schön.</p>
<p>Barfuß-Gruß<br />
Puma</p>
<blockquote><p>Barfuß,<br />
Markus U.</p>
</blockquote>]]></content:encoded>
<link>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994264208</link>
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<pubDate>Fri, 02 Feb 2007 21:00:44 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Puma</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Link (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Hab nen Link gefunden. Gaaanz unten bei Kleidung.<br />
Echt eine unverschämtheit das BArfusslaufen in der Stadt zu verbiten oder?</p>
</blockquote><p>In Rimini ist Barfusslaufen überhaupt nicht verboten, aber wenn einer mit bluttem Oberkörper in einen Bus steigt, egal ob mit Schuhen oder nicht, dann fährt der Bus nicht weiter, bis er entweder draussen ist oder ein Hemd oder Leibchen anhat.<br />
Roli</p>
]]></content:encoded>
<link>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994264202</link>
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<pubDate>Fri, 02 Feb 2007 20:23:00 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Roland Schorno</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Trilogie eines Kaffs (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>[...] Übrigens ist der Staat zwar Monarchie, aber wahrscheinlich nicht totalitär (den Ausdruck kenne ich nur für Systeme, die alle Lebensbereiche der Bürger kontrollieren wollen).</p>
</blockquote><p>Ups, da habe ich mich wohl zu etwas Polemik hinreissen lassen (bzw. die Polemik aufgegriffen). Es müssen ja auch noch Begriffe für Länder wie Nordkorea übrig bleiben. Aber ich halte solche undemokratischen Länder, mögen sie auch noch so klein sein, im modernen (West-) Europa heutiger Prägung für einen Anachronismus. Und Monarchien braucht hier heute auch kein Mensch mehr, keine Ahnung, warum sich England oder Spanien den teuren Kram noch leisten. Aber wir kommen vom Thema ab... <img src="https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/images/smilies/wink.png" alt=";-)" /></p>
<p>Serfuß,<br />
Jörg</p>
]]></content:encoded>
<link>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994264196</link>
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<pubDate>Fri, 02 Feb 2007 18:54:20 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Jörg (Hanna)</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kommunale BF-Verbote: Leichter verhängbar als man glaubt (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Zu Deiner Frage im PS: Tevas sind Outdoorsandalen. Sie haben eine Profilsohle und werden oben von Zugbändern gehalten, die mit Klettverschlüssen zugemacht werden.</p>
</blockquote><p>Die Dinger sehe ich im Sommer zuhauf; ich finde sie oberscheußlich.</p>
<blockquote><p>Tevas sind meine Standard-Notfallschuhe. Sie sitzen fest am Fuß, eignen sich für schwierige Untergründe, trocknen schnell, und man kann auch mit Matschfüßen in sie einsteigen, außerdem nehmen sie wenig Platz weg, da sie ja praktisch nur aus Sohlen bestehen. Sie sind natürlich nicht elegant für geschäftliche Angelegenheiten. Aber ich habe halt keine Lust, zwei Paar Notschuhe mitzunehmen, eines wenn&#039;s mir bei meinen Outdoor-Aktivitäten zu viel wird und eines für meine beruflichen Aktivitäten. So müssen meine Partner eben meine sockenlosen Füße in Tevas akzeptieren, und wenn ich sie gut kenne, bin ich sowieso auch auf Dienstreisen barfuß.</p>
</blockquote><p>Man sollte im Regelfalle abschätzen können, ob man aus gesellschaftlichen Erfordernissen Schuhe benötigt. Ist das der Fall, ziehe ich welche an, und dann bin ich eben beschuht. Für mich käme es nicht in Frage, barfuß mit Schuhen in der Tasche zum Büro oder einem Gerichtstermin zu fahren, mir kurz vor Erreichen des Zieles anzuziehen und hinterher wieder auszuziehen und mit den Schuhen in der Tasche weiterzulaufen. Die Schuhe in der Tasche würden mir die Laune total vermiesen, weil ich mir damit verlogen und wie ein Heuchler vorkäme. Wenn ich die Schuhe in einer solchen Situation an den Füßen trage, habe ich solche Empfindungen nicht. Eine gewisse Ausnahme mache ich nur bei Autofahrten, bei denen ich mehrere Ziele ansteuere. Da ein Auto für mich in gewisser Weise ein geschlossener Raum ist, den ich ein Stückweit mit meinen Wohnräumen gleichsetze, sind dort Schuhe gerade noch tolerabel, und dann, aber nur dann, kann ich mich darauf einlassen, bei dem einen Halt Schuhe anzuziehen und bei dem anderen nicht. Wenn ich das Auto verlassen habe, sind die Schuhe schließlich nicht mehr in Reichweite.</p>
<p>Wenn aber Schuhe sein müssen, dann müssen sie auch für meinen Geschmack wenigstens ein bißchen elegant aussehen. Tevassind mir viel zu klobig, plump und ungeschlacht, eben einfach scheußlich.</p>
<p>Barfußverboten überhaupt nicht nachvollziehen. Darüber braucht man sich nicht den Kopf zu zerbrechen. Die bürgerlichen Menschenrechte sind bei uns weit weniger gefährdet als die sozialen.</p>
<p>Da muß ich Dir freilich beipflichten.</p>
<p>Barfuß,<br />
Markus U.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994264190</link>
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<pubDate>Fri, 02 Feb 2007 16:21:26 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Markus U.</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kommunale BF-Verbote: Leichter verhängbar als man glaubt (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Jay!</p>
<blockquote><p>Das Bewußtsein läßt seit Ende der 70er immer mehr nach, wenn es um die schleichende Wandlung zum autoritären Obrigkeitsstaat geht.</p>
</blockquote><p>Diese Beobachtung habe ich auch gemacht, und die Entwicklung behagt mir gar nicht. Beim Totalitarismus werden wir wohl nicht landen, aber die Bürger werden immer mehr gegängelt, bevormundet, schikaniert, in ihren Freiheitsrechten eingegrenzt. Besonders verhaßt ist mir der heimliche Zwang zur &quot;political correctness&quot;, die empfindliche politische und gesellschaftliche Sanktionen dafür, daß jemand von seinem Grundrecht auf freie Meinungsäußerung einen unliebsamen Gebrauch macht, bereithält (ein besonders markantes Beispiel hierfür ist die &quot;Hohmann- Affäre).<br />
Eine Voraussetzung dafür freilich ist, da das Volk sich solche Gängelung durch die Obrigkeit bieten läßt. Die Solidarität mit den leider viel zu wenigen Cleveren, die sich offen gegen solche Tendenzen auflehnen und vehement dagegen anbollern, läßt leider sehr zu wünschen übrig.</p>
<blockquote><p>Man sieht nun, daß die Feature Barfuß genau in diese Kategorie fällt. Es braucht nur ein Gemeindehäuptlingsgremium anti-BF-psychopathische Stimmungen zu bekommen, und das BF-Verbot (eingebaut z. B. in &quot;Satzung zur Bewahrung des historischen Ortsbildes von XY&quot;, schließlich darf ja auch die Sixtinische Kapelle nicht durch Bikinis verunstaltet werden) ist da.<br />
Dazu ist es nur ein kleiner Schritt.</p>
</blockquote><p>Diese Befürchtung halte ich für übertrieben und unbegründet. Barfußlaufen gehört als Ausdruck der Selbstbestimmumg des eigenen Äußeren zum Grundrecht der freien Entfaltung der Persönlichkeit (Art. 2 GG), in das nur aus schwerwiegenden Gründen eingegriffen werden darf. Eine Satzung, die das Barfußlaufen an öfentlich zugänglichen Orten, welche anders als z. B. ein Supermarkt nicht dem Privatrecht unterliegen, dürfte aufgrund ihrer Verfassungswidrigkeit nichtig sein.</p>
<blockquote><p>Dagegen kann man natürlich klagen, aber das wird u. U. komplex. Sind die gegnerischen Anwälte gut, könnten sie z. B. die zerpflückende Frage stellen, ob das &quot;Recht auf Freiheit, in der entwickelten europäischen Zivilisations-Öffentlichkeit barfuß zu sein&quot; überhaupt in den Katalog grundlegender Menschenrechte gehört.</p>
</blockquote><p>So kompliziert ist die Sache gar nicht, da hier Art. 2 GG ohne weiteres durchgreifen dürfte. Wahrscheinlich wäre der von Dir aufgezeigte Sachverhalt sogar für eine Anfängerübung im juristischen Studium zu simpel oder gerade noch so an der unteren Grenze des vom Schwierigkeitsgrad her Vertretbaren angesiedelt.</p>
<blockquote><p>Den ganzen gerade vergangenen Tag grübelte ich im Hinterkopf darüber nach, was man macht, wenn man sich in Stadt/Landkreis, in dem man sich häufig aufhalten muß oder will, tatsächlich nicht mehr in der Öffentlichkeit BF zeigen darf. Ich bin taktisch &amp; strategisch bereits für mich festgelegt, möchte aber mit dieser Replik nicht noch länger werden, da das Thema noch nicht akutell ist (und hoffentlich auch z. B. in D nie aktuell werden wird) und ich nach einem schwierigen Arbeitstag ins Bett falle.</p>
</blockquote><p>&quot;Don&#039;t worry, be happy.&quot;<br />
Bei Dir habe ich manchmal den Eindruck, daß Du gelegentlich dazu neigst, &quot;Grillen zu fangen&quot;. Vielleicht liegt es ja daran, daß Du im Winter draußen kaum barfuß gehst? Dann kämest Du vielleicht auf andere Gedanken und hättest weniger (unbegründete) Sorgen.</p>
<p>Barfüßige aufmunternde Wintergrüße,<br />
Markus U.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994264189</link>
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<pubDate>Fri, 02 Feb 2007 16:04:16 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Markus U.</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Barfuß in Monaco (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>... bin ich zumindest einmal (im Sommer 2004) einen ganzen Tag herumgelaufen, ohne dass irgendwer sich dafür interessiert hätte.<br />
Im Kasino und teuren Restaurants war ich nicht - was aber mehr mit meinem Geldbeutel und meinen Interessen zu tun hat, als mit meinen nackten Füßen.<br />
Serfuß<br />
Georg</p>
</blockquote><p>Dann hast Du den Sinn des Kasinos aber missverstanden: Da solltest Du Dir eigentlich das Geld für die Restaurants HOLEN ! <img src="https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/images/smilies/smile.png" alt=":-)" />))<br />
Erstaunte Grüse, Manfred</p>
]]></content:encoded>
<link>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994264186</link>
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<pubDate>Fri, 02 Feb 2007 14:13:58 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Manfred (Ten)</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Viele Worte um nichts (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Vielleicht ist die Sichtweise mit dem BF-Verbot in Monaco sehr durch nationale Eigenarten begründet, wie folgender bekannte Witz zeigt:<br />
Ein neues Gesetz kam auf. Die Engländer haben es gelesen, die Franzosen darüber diskutiert, die Italiener darüber gelacht und die Deutschen und Amerikaner wenden es an.<br />
Grüße, Jay</p>
</blockquote><p>Ganz korrekt wäre: ...und die Deutschen befolgen es !<br />
Ein schlauer Kopf hat mal gesagt: &quot;In Deutschland ist eine Revolution nicht möglich. Dazu müsste man den Rasen betreten&quot;</p>
<p>Und wie die Obrigkeit in Monaco damals vor 20 Jahren auf meine Barfüssigkeit reagiert hätte weiss ich nicht. Wahrscheinlich hätte man mich an die Grenze verfrachtet(die damals übrigens noch völlig unbewacht war - man merkte den Übertritt nur an den Preisen <img src="https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/images/smilies/smile.png" alt=":-)" />)<br />
wenn ich nicht im Kofferraum noch besagte völlig verdreckte Baustellen-Gummistiefel gehabt hätte gegen die es wohl keinen anwendbaren Paragraphen gab.<br />
Wie wollte man ein Verbot in D denn begründen???<br />
BF-Grüsse aus dem sonnigen Teningen<br />
Manfred</p>
]]></content:encoded>
<link>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994264183</link>
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<pubDate>Fri, 02 Feb 2007 14:07:14 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Manfred (Ten)</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kommunale BF-Verbote: Leichter verhängbar als man glaubt (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo jay,<br />
wenn echt ein Barfussverbot in deiner Stadt kommt, was willst du dann machen? Erzählst du mir das bitte und anderen? Hab heute nacht geträumt, ich wäre mit dir und Descalzar in Monaco gewesen. Du sahst aus wie Lembit Ulfsak in dem lettischen Film &quot;Till Ulenspiegel&quot;, Descalzar wie ein langhaariger Tarzan und sie hatten uns für unsere Barfüssigkeit eingesperrt und wir seien alle drei ausgebrochen das wenns als Film gäbe<br />
Liebe Grüße,<br />
tanja</p>
]]></content:encoded>
<link>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994264185</link>
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<pubDate>Fri, 02 Feb 2007 14:00:00 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>tanja</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Barfuß in Monaco (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>... bin ich zumindest einmal (im Sommer 2004) einen ganzen Tag herumgelaufen, ohne dass irgendwer sich dafür interessiert hätte.<br />
Im Kasino und teuren Restaurants war ich nicht - was aber mehr mit meinem Geldbeutel und meinen Interessen zu tun hat, als mit meinen nackten Füßen.<br />
Serfuß<br />
Georg</p>
]]></content:encoded>
<link>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994264182</link>
<guid>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994264182</guid>
<pubDate>Fri, 02 Feb 2007 13:58:14 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Georg</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kommunale BF-Verbote: Leichter verhängbar als man glaubt (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Jay und alle,</p>
<p>Zu Deiner Frage im PS: Tevas sind Outdoorsandalen. Sie haben eine Profilsohle und werden oben von Zugbändern gehalten, die mit Klettverschlüssen zugemacht werden. Teva ist eigentlich ein Firmenname. Aber er hat sich hierzulande eingebürgert wie Tesa, Tempo oder Uhu. Tevas sind meine Standard-Notfallschuhe. Sie sitzen fest am Fuß, eignen sich für schwierige Untergründe, trocknen schnell, und man kann auch mit Matschfüßen in sie einsteigen, außerdem nehmen sie wenig Platz weg, da sie ja praktisch nur aus Sohlen bestehen. Sie sind natürlich nicht elegant für geschäftliche Angelegenheiten. Aber ich habe halt keine Lust, zwei Paar Notschuhe mitzunehmen, eines wenn&#039;s mir bei meinen Outdoor-Aktivitäten zu viel wird und eines für meine beruflichen Aktivitäten. So müssen meine Partner eben meine sockenlosen Füße in Tevas akzeptieren, und wenn ich sie gut kenne, bin ich sowieso auch auf Dienstreisen barfuß. Singapur eignet sich übrigens sehr gut zum Barfußlaufen. Es ist immer warm genug, aber der tägliche Platzregen zur Mittagszeit (sehr schön barfuß) verhindert ein zu starkes Aufheizen des Asphalts.</p>
<p>Ich übrigen kann ich die Panik vor kommunalen oder sonstigen Barfußverboten überhaupt nicht nachvollziehen. Darüber braucht man sich nicht den Kopf zu zerbrechen. Die bürgerlichen Menschenrechte sind bei uns weit weniger gefährdet als die sozialen.</p>
<p>Gruß<br />
Puma</p>
]]></content:encoded>
<link>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994264171</link>
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<pubDate>Fri, 02 Feb 2007 07:40:08 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Puma</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Viele Worte um nichts (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>.... wie folgender bekannte Witz zeigt:</p>
<blockquote><p>Ein neues Gesetz kam auf. Die Engländer haben es gelesen, die Franzosen darüber diskutiert, die Italiener darüber gelacht und die Deutschen und Amerikaner wenden es an.</p>
</blockquote><p>..... und die Schweizer wenden es sogar 150-prozentig an,<br />
..... und wenn das Gesetzt wieder aufgehoben wird, merken die Berner es erst nach 3 Jahren.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994264170</link>
<guid>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994264170</guid>
<pubDate>Fri, 02 Feb 2007 04:49:42 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Michael aus Zofingen</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Viele Worte um nichts (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Steve,<br />
auch das halte ich de facto für möglich (obwohl jetzt ein scheinbarer Widerspruch zu meiner Trilogie-Replik entsteht), weil ich die Realität in Monaco nicht kenne.<br />
Vielleicht ist die Sichtweise mit dem BF-Verbot in Monaco sehr durch nationale Eigenarten begründet, wie folgender bekannte Witz zeigt:</p>
<p>Ein neues Gesetz kam auf. Die Engländer haben es gelesen, die Franzosen darüber diskutiert, die Italiener darüber gelacht und die Deutschen und Amerikaner wenden es an.</p>
<p>Grüße, Jay</p>
]]></content:encoded>
<link>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994264169</link>
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<pubDate>Fri, 02 Feb 2007 02:43:36 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Jay</dc:creator>
</item>
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<title>Kommunale BF-Verbote: Leichter verhängbar als man glaubt (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Michael, hi Puma, hi allgemein,<br />
vor allem M. a. Z.´s Replik war sozusagen Gedankenübertragung. Mit</p>
<blockquote><p>Hoffentlich leitet niemand den Link über das Barfußverbot in Monaco an die Zofinger Polizei (oder die Stadtverwaltung) weiter. Diese könnten auf dumme Gedanken kommen und ein Barfußverbot im gesamten Stadtgebiet verhängen. Wie hoch mögen wohl die Bußen sein?</p>
</blockquote><p>sollte allen hiesigen Usern bewußt werden, wie dünn der Firnis von Bürgerrechten &amp; Freiheiten in Wirklichkeit ist, auf dem wir barfüßig wandeln. An meinem Wohnsitz Freising ist nach der Verkehrs-zu-Tode-Beruhigung der Innenstadt mit Ausgestaltung a &#039;la Schickimicki ca. um 1985 folgendes passiert (sorry, off-topic, aber zur Verdeutlichung der Problematik in Zusammenhang mit Barfuß unerläßlich):<br />
Eine &quot;Satzung&quot; sollte erlassen werden (dieses phonetisch clever abgewandelte Tarnwort soll verschleiern, was es ist: ein Gesetz), nach der u. a.<br />
xdas Betreten des Innenstadtbereiches (genau spezifiziert duch abgrenzende Sraßennamen) mit offenen Bierdosen (-flaschen wurden nicht erwähnt), aus denen getrunken wird, untersagt ist; ferner<br />
xfällt eine Eiswaffel auf das noble Pflaster herunter, hat der &quot;Betroffene&quot; die Spuren aus eigener Initiative angemessen zu beseitigen oder beseitigen zu lassen. (Erläuterung: Die &quot;Freisinger&quot; haben eine Eigenart, nämlich sommers immensen Speiseeiskonsum. Die Riesen-Diele &quot;GARDA&quot; im Zentrum war eine Institution, auch heute gibt es ungewöhnlich viele Klein-&quot;Kioske&quot;).<br />
Die städtischen Falschpark-Ahndungs-Hilfssheriffs sollten mit der Erfassung von Verstößen gegen diese Satzung beauftragt sein. Selbstverständlich sollten alle Fälle als Ordnungswidrigkeiten voll<br />
bußgeld-&#039;bewehrt&#039; sein.<br />
Hierauf ging dann immerhin in der Lokalpresse ein Zoff mit Leserbriefen los (&quot;Wo sind wir denn?&quot;, &quot;Kommt jetzt 1933 wieder?&quot; waren noch die harmlosesten), daß es bloß so krachte und &quot;die&quot; (Freisings Obrigkeit, der Stadtrat oder wie das heißt) das bleiben ließen. Jedoch: das Bewußtsein läßt seit Ende der 70er immer mehr nach, wenn es um die schleichende Wandlung zum autoritären Obrigkeitsstaat geht.<br />
In Österreichs Klagenfurt hingegen kam sie durch, die verblüffend detaillierte ANSTANDSVERORDNUNG (so heißt sie). In ihr ist es z. B. verboten, sich mit dem Allerwertesten woanders auf eine Bank zu setzen als auf die hierfür vorgesehene Sitzfläche.<br />
Man sieht nun, daß die Feature Barfuß genau in diese Kategorie fällt. Es braucht nur ein Gemeindehäuptlingsgremium anti-BF-psychopathische Stimmungen zu bekommen, und das BF-Verbot (eingebaut z. B. in &quot;Satzung zur Bewahrung des historischen Ortsbildes von XY&quot;, schließlich darf ja auch die Sixtinische Kapelle nicht durch Bikinis verunstaltet werden) ist da.<br />
Dazu ist es nur ein kleiner Schritt.<br />
Dagegen kann man natürlich klagen, aber das wird u. U. komplex. Sind die gegnerischen Anwälte gut, könnten sie z. B. die zerpflückende Frage stellen, ob das &quot;Recht auf Freiheit, in der entwickelten europäischen Zivilisations-Öffentlichkeit barfuß zu sein&quot; überhaupt in den Katalog grundlegender Menschenrechte gehört. Sie könnten auch versuchen, die Sache in die Dimension des Skurrilen zu verschieben, etwa dergestalt, wie wenn jemand ein Recht auf &quot;Sich mit dem Po auf die Lehnen-Oberkante einer Klagenfurter Parkbank und mit den Füßen auf die Sitzfläche setzen&quot; einklagen wollte, um auf diese Tour schlimmstenfalls das BVerwG dazu zu kriegen, die Klage als &quot;unbegründet&quot; abzuweisen. Vor allem bei amerikanischen Anwälten (die nur Geld bekommen, wenn sie den Prozeß gewinnen) kenne ich solche Techniken, die - als prozessuales Überraschungsei zum richtigen Zeitpunkt eingebracht - &quot;Euer Ehren&quot; die Spucke wegbleiben lassen.<br />
@ Puma: Deswegen gehe ich mit der These nicht konform, ein kommunales BF-Öffentlichkeitsverbot pauschal &amp; mühelos mit der Europäischen Menschenrechtskonvention niederschlagen zu können und teile die gleiche Besorgnis wie Michael aus Zofingen.<br />
Sehr überrascht haben mich deine Erfahrungen in Singapur - auch ich halte die These, daß aufgrund des extremen Seltenheitswertes von BF der Sache niemand Beachtung schenkte, für tatsächlich zutreffend.<br />
Den ganzen gerade vergangenen Tag grübelte ich im Hinterkopf darüber nach, was man macht, wenn man sich in Stadt/Landkreis, in dem man sich häufig aufhalten muß oder will, tatsächlich nicht mehr in der Öffentlichkeit BF zeigen darf. Ich bin taktisch &amp; strategisch bereits für mich festgelegt, möchte aber mit dieser Replik nicht noch länger werden, da das Thema noch nicht akutell ist (und hoffentlich auch z. B. in D nie aktuell werden wird) und ich nach einem schwierigen Arbeitstag ins Bett falle.<br />
Zum 1. Mal von mir: Optimistische BF-Grüße, Jay</p>
<p>PS: Was sind Tevas?</p>
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<pubDate>Fri, 02 Feb 2007 02:22:06 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Jay</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Trilogie eines Kaffs (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>:lol: Den Gedanken hatte ich auch und hab gleich unter dem angegebenen Link Liechtenstein aufgeschlagen. Da steht aber nichts. Übrigens ist der Staat zwar Monarchie, aber wahrscheinlich nicht totalitär (den Ausdruck kenne ich nur für Systeme, die alle Lebensbereiche der Bürger kontrollieren wollen).</p>
<p>Ich vermute, dass es dort nur auf deine Zahlungskraft ankommt und dass sie dich auch schnell wieder los werden, ob mit oder ohne Schuhe.</p>
<blockquote><p>Btw: Weiß jemand, wie das in Lichtenstein aussieht? Das ist ja auch eine totalitäre Monarchie im weiteren Sinne. Ich war vor einigen</p>
</blockquote><p>Gruß, Kai (VS)</p>
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<pubDate>Thu, 01 Feb 2007 19:34:00 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Kai (VS)</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Trilogie eines Kaffs (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Hi Jay and all!<br />
Monaco: So etwas geht nur in einer etwas totalitären Monarchie. In einer Demokratie wäre ein Barfußverbot auf öffentlichen Straßen nicht möglich.</p>
</blockquote><p>Btw: Weiß jemand, wie das in Lichtenstein aussieht? Das ist ja auch eine totalitäre Monarchie im weiteren Sinne. Ich war vor einigen Jahren schon mal da, kann mich aber ehrlich nicht mehr daran erinnern, ob ich nun barfuß war oder nicht. Ich glaube schon, es war Sommer und wir waren auf der Rückreise vom Lago Maggiore, bei dem es barfuß weder auf italienischer noch auf schweizer Seite Probleme gab. Jedenfalls wurde ich in Vaduz nicht verhaftet <img src="https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/images/smilies/smile.png" alt=":-)" />. Bleiben noch die Europäischen Zwergstaaten Vatikanstadt, Andorra und San Marino, zumindest bei letzterem gibt&#039;s barfuß auch keine Schwierigkeiten (da war ich schon).</p>
<p>Serfuß,<br />
Jörg</p>
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<pubDate>Thu, 01 Feb 2007 19:05:09 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Jörg (Hanna)</dc:creator>
</item>
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<title>Barfuß in Schickimicki-Orten (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Markus!<br />
Michael:<br />
Als kurz behoster Radfahrer mit Gepäck wird man in St. Moritz als armer Mensch angesehen. Und vermutlich hatte der arrogante Portier Angst, die reichen Gäste könnten sich an mein Aufmachung stören.<br />
Markus:<br />
Schon möglich, aber immerhin ist es nicht verboten, barfuß durch St. Moritz zu gehen. Die Macht besagter Portiers beginnt erst auf der Türschwelle; sie können Dir den Zutritt zu den reichen Hotels verweigern, Dich aber nicht aus dem Ort weisen!<br />
Michael:<br />
Wenn mir ein Portier wegen Barfüßigkeit, ungeputzter Brille, Zähne oder Nase den Zutritt in &quot;seine&quot; heiligen Hallen verwehrt, dann macht er nur vom Hausrecht Gebrauch. Wenn ihn meine Anwesenheit auf der Straße stört, bleibt ihm jedoch die Möglichkeit, von der viele &quot;normale&quot; Spießer Gebrauch machen: die Polizei rufen. Und was die kann. siehe unten</p>
<p>Michael:</p>
<blockquote><p>Hoffentlich leitet niemand den Link über das Barfußverbot in Monaco an die Zofinger Polizei (oder die Stadtverwaltung) weiter. Diese könnten auf dumme Gedanken kommen und ein Barfußverbot im gesamten Stadtgebiet verhängen. Wie hoch mögen wohl die Bußen sein?</p>
</blockquote><p>Markus:<br />
Das weiß ich nicht. Ich glaube aber nicht, daß die Zofinger Stadtpolizei befugt ist, ein Barfußverbot für das Zofinger Stadtgebiet zu verhängen. Und inwieweit die Stadt Zofingen ermächtigt ist, Gesetze für ihr Gebiet zu erlassen, weiß ich nicht. Aber als Schweizer Staatsbürger und Zofinger Stadtbürger wirst Du das sicher vor Ort herausfinden können.</p>
<p>Michael:<br />
In der Schweiz ist vieles dezentraler geregelt als in Deutschland. So liegt einiges in der Macht der Gemeinden und Kantone, was in Deutschland Bundessache ist. Die Polizei selbst kann nicht ohne Segen von oben ein Barfußverbot über das Stadtgebiet erlassen. Wenn aber ein Polizeibeamter der Meinung ist, daß man sich bei Temperaturen unter 20°C Erfrierungen und bei Temperaturen über 20°C Verbrennungen beim Barfußlaufen zuziehen kann, dann ist er befugt, zur Gefahrenabwehr den Barfüßer abzuziehen. Beschweren kann man sich später.</p>
<p>Wenn er versucht, einem wegen barfuß eine Geldbuße aufzubrummen, dann kann man sich ebenfalls weigern, sie zu zahlen. Vielleicht würde ein Monegasse ja zahlen. Oder ein barfüßiger und betrunkener Autofahrer, der froh ist, daß man seine Trunkenheit nicht bemerkt hat.<br />
Eine Stadt kann aber (theoretisch) ein Barfußverbot übers Stadtgebiet verhängen. Auf dem Gemeindegebiet von Tegna ist etwas das Zelten außerhalb der offiziellen Campingplätze verboten. Und manche Ufergebiete sind nachts für Gruppen nur mit Bewilligung der Gemeinde benutzbar. Allerdings werden solche Gesetze nicht einfach vom einem Vertreter der Stadt befohlen. Wenn der Zofinger Stadtamman ein militanter Barfußgegner sein sollte (ist er aber nicht), dann müßte ein Barfußverbot auf dem Zofinger Stadtgebiet erst einmal im Stadtrat dieses durchdiskutiert werden (7 Personen). Und wenn sich der Stadtrat einig ist, dann müßte der Einwohnerrat (40 Personen aus dem Volk) darüber abstimmen. Auch wenn die Mehrheit dieser 40 Einwohnerräte selber nie barfuß läuft, so würde die Mehrheit sicher nicht dafür stimmen. Weil sich die Stadt lächerlich machen könnte, wenn deren Politiker überhaupt über so etwas diskutieren. Und wenn der Einwohnerrat es beschlossen hat, kann man als einfacher Bürger sich immer noch beschweren, dann wird alles verzögert. Und wenn es zu einer Abstimmung kommt, würde kaum die Mehrheit der Stadtbevölkerung einem Barfußverbot auf dem Stadtgebiet zustimmen. Denn etliche Leute sind im Sommer gerne barfuß im Garten. Und wenn sich erst einmal ein Barfußverbot auf öffentlichen Plätzen (nicht auf Privatgelände) durchgesetzt hat und ertappte Barfüßer eine Buße bezahlen müßten wie wenn sie völlig unbekleidet wären, dann würde manch ein Spießer es auch schon als Zumutung empfinden, wenn er von seinem Fenster in Nachbars Garten barfüßige Menschen erblickt. Und die Folge wären hohe Mauern oder Hecken, wie sie rund um FKK-Gelände üblich sind. Zwar ist die Privatsphäre unantastbar, aber nur solange, wie die Freiheit des anderen nicht beeinträchtigt wird. Man darf ja als Hausbesitzer das Radio ja auch nicht auf volle Lautstärke drehen, daß andere nicht schlafen können.<br />
Kopfschüttelnd,</p>
<p>Michael aus Zofingen</p>
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<link>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994264151</link>
<guid>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994264151</guid>
<pubDate>Thu, 01 Feb 2007 15:07:46 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Michael aus Zofingen</dc:creator>
</item>
</channel>
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