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<title>Hobby? Barfuß! auf Parsimony - Graspop2003 - barfüßig - überlebt ^_^</title>
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<title>Graspop2003 - barfüßig - überlebt ^_^</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Etwas verspätet einige Impressionen zum Graspop Festival in Belgien dieses Sommers.^_~</p>
<p>Des vergangenen Juli riefs das GrasPop Festival zum herbeieilen<br />
aus allen Himmelrichtungen die Leut nach Belgien.</p>
<p>Das Line Up war nicht minder zu bezeichnen als -Göttlich-,<br />
aber vorerst der Reihe nach, das mag schon chaotisch genug werden.</p>
<p>Nach einigen organisatorischen Salti Mortali, alâ drei Leute in einen Corsa,<br />
mit Gepäck und Versorgungsgut für drei Tage, schloss sich ein weiterer an,<br />
ein Freund der des Tages noch bei mir verweilte liess sich spontan<br />
entflammen sich anzuschliessen, in der guten Hoffnung, die sich<br />
vorab schon angemerkt erfüllte, an der Abendkasse noch eine Karte zu erwerben,<br />
somit der Corsa in plötzlicher Spontanität derer Leute Vier plus Gepäck<br />
verpacken musste, es bleibt zu vermerken, es ward eine sehr anschmiegsame Fahrt,<br />
und für jeden der es noch nicht probiert hat, empfehle ich einen Gusseisernen<br />
Grill als Kopfkissen, das rückt den Nacken gerade.^^</p>
<p>Nachdem man mit professioneller Fahrtenplanung, eher wundersamer Weise<br />
ohne sich zu verfahren belgische Lande erreichte erwartete ein Schildermeer<br />
die anpilgernden Massen, nach erstem raunen und Uneinigkeit ward dann<br />
festgestellt das sich die Parkplätze einmal von vor dem Dorf in dessen<br />
Nähe das Festival Platz nahm, bis weit dort hinter gesäht waren,<br />
und der erste -offizielle Parkplatz- welche um die 12. Stunde Nachts<br />
herum noch recht leer und von den ersten Versprengten übersäht ward,<br />
sich noch Kilometer vom Gelände entfernt befand, woraufhin ein<br />
Voraustrüppchen im Kraftfahrzeug die Strecke erkundete,<br />
und die restliche Belegschaft im Versuch die Knochen neu zu nummerieren<br />
etwas die Beine vertrat, so mauschelig so ein beladener Corsa auch sein mag.^^<br />
Nachdem dem man noch mit einigen Spaniern und Holländern<br />
sich über die Parklage austauschte nahm man den Anlauf zu den<br />
EingangsPforten zu wandern, dort angekommen fand man vor,<br />
das die Seitenstreifen der Strasse bereits beinah Flächendeckend<br />
zu CampingSeiten umfunktioniert waren, wobei sich die<br />
SepulturaAnhänger sehr leicht identifizieren ließen,^^<br />
aber auch schon manch anderes Lager ihr Gebiet mit Flaggen markierte.</p>
<p>Es wurden über 20.000 Pilgerer erwartet, es wurden weit mehr, in diesem<br />
Hinblick lag es unserm Unterfangen nahe das Gelände des Geschehens<br />
doch schon einmal in Augenschein zu nehmen, welches noch abgesperrt<br />
war, und just für einige Anlieferungswagen geöffnet wurde, es<br />
entstand die Diskussion wer denn jetzt mal sich freiwillig<br />
des Nachfragens darbietet, so denn ein Rundgang gewährt wird,<br />
die Frage fiel zurück auf meine Person, anscheinend bevor gestellt,<br />
mit dem Kommentar: &quot;Wer hatte hier denn den Englisch-LK, hmm?&quot;<br />
Aber auch ds Argument der Verjährung half nicht, so mit einem<br />
provisorischen Satzgebilde vor dem geistigen Auge,<br />
das hoffentlich als verständliche Frage beim Gegenüber ankommt,<br />
machte man sich auf, der Pforte entgegen, an welcher man den<br />
einstweilen sofort umgeleitet wurde, da dort wohl die gleiche<br />
Diskussion entstand, ungefähr dem Sinne nach:&quot;<br />
Schaut mal, die gucken so hier herüber, da bekommt gleich bestimmt<br />
einer was fragen.&quot; Bei den Wächtern der Pforte herrschte ähnliches Problem,<br />
flämisch und holländisch wäre da keine Problem gewesen, doch der Mensch<br />
welcher mir weiterhelfen konnte ward noch auf der Sanitären Einrichtung.^^</p>
<p>Es ward an sich keine europäische Nationalität nicht anwesend.<br />
Norweger, Finnen, Skandivier, Österreicher, Italiener,<br />
Belgier^^, Holländer, Luxemburger, massig Briten.</p>
<p>Im Gegensatz voriger Festivals des Sommers war das Festival<br />
immens friedlich, nicht wie in unseren Landen stattfindende,<br />
ein Unterschied der Mentalitäten machte sich schnell bemerkbar.</p>
<p>Nach den drei Tagen des Festivals war es mit Sicherheit alles,<br />
doch nicht mehr Vertreter seines Namens, da in Belgien kein<br />
Dosenpfand herrscht, ward der Boden eine cm dicke geschlossene<br />
Blechdecke, von poppenden Gras kann keine Rede mehr gewesen sein.^^</p>
<p>Da ich bisweilen schon ins Romanartige verfalle, mal alles in kürzerem Abriss.</p>
<p>Wie auf eigentlichen allen Festivals war Glas untersagt, doch mit einem<br />
guten Fänger und einem guten, nun, zumindest mit einem Werfer,<br />
einem leicht vergrößerten Bodenabstand lässt sich auch eine<br />
Doppelzaunsperrung von 2,50m Breite kaschieren, ganz davon<br />
ab das man für etwas Variete und Erheiterung sorgte,<br />
durch diverseste Hecht- ,Robb- und Wurfmaneuver der Extraklasse!^_^</p>
<p>Der Tage ward es eigentlich durchgehend bewölkt, doch ohne Regen,<br />
diesem Sinne perektes Wetter, um sich, mit wenigen Pausen<br />
zur Versorgung, vor den Bühnen heimisch anzusiedeln.</p>
<p>Alice Cooper alleine wäre und war schon Grund zu erscheinen,<br />
das personifizierte Böse, Live, und gesehen solange er noch lebt!<br />
An die Show kommt wohl nichts heran, ausser vielleicht<br />
die immense Gardrobenvielfalt Coopers.^^</p>
<p>Iron Maiden war der Magnet für die Briten am zweiten Tag,<br />
und auch der erste Grund während des Festivals für mich<br />
meine baren Füße in die Hände zu nehmen und mich nach<br />
Alice Cooper etwas von der ersten Reihe zu entfernen.</p>
<p>Six Feet Under waren phenomänal, das einzigste was vielleicht<br />
noch gegen den Leadsänger ankam war der Gizmo/Gremlin<br />
aus Plüsch in Mitten der Front auf der Bühne.^^</p>
<p>Die Stimmung bei Doro, Doro Pesch, war ebenfalls gigantisch,<br />
wenn sich da auch manch Geist scheidet, aber bei Doro wars<br />
auch das Motto, sehen solange sie noch lebt/singt,<br />
und selbst Metaller der ersten Stunde haben sich<br />
beim Heiratsleid Tränen aus dem Knoploch gewischt,<br />
mancher war irritiert, über pogende Recken mit Rauschebärten.^^</p>
<p>Mehr würde aber den Rahmen sprengen,<br />
wenn auch Sepultura, Type O Negative, Arch Enemy noch zu berichten wäre.</p>
<p>Aber Finntroll sei noch erwähnt, es sage einer Metaller, Menschen die schwarz<br />
trügen, Leute mit Nieten seinen Böse, Satanisten oder ansonsten gern<br />
geglaubter Mumpitz und hahnebuchener Unfug.<br />
Es war wohl die einzigste Gruppe bei der die Menge begann zu tanzen,<br />
amn sich Arm in Arm mit Fremden wiederfand und es lachend im Kreis ging,<br />
ein Mensche von Vorne der wedelnd rief:<br />
&quot;Hey, das ist Finntroll, das ist Finntroll, Wahnsinn oder?<br />
Ich bin aus Finnland und wegen Finntroll hier!&quot;<br />
^_^</p>
<p>Auf Barfüßigkeit angesprochen ward man kaum, doch Reaktionen gab es<br />
wohl derer reichlich, in allem war die Akzeptanz aber kein Thema.<br />
Einige deutsche die neben einem residiertem beim warten auf einen<br />
der Auftritte amüsierten sich etwas im Glauben man verstehe sie nicht,<br />
da wir selbst uns just auf englisch unterhielten, unserer Holländischen<br />
Mitstreiter halber, nachdem man denn auf deutsch anmerkte das sich die<br />
Schilderungen über Schmerzempfinden aber ganz anders darstellen,<br />
ward für kurzweiliges heiteres Gelächter gesorgt.</p>
<p>Das Dosen-Schlamm Gemisch das durch einen kurzen Schauer entstand<br />
hatte Qualitäten den Füßen eine Rüstungsklassen aufwertung zu geben,<br />
in Sachen Unempfindlichkleit gab es da 10 Bonuspunkte auf der Skala.<br />
Auf die frage hin wo man den rückweg beschritten hätte,<br />
wurde mir denn von einem der Mitstreiter welcher die<br />
Absperrung von der anderen Seite sah, der Hinweis gegeben,<br />
aus was sich denn die Pfützen größtenteils zusammensetzen...<br />
Hmm, über 20.00 Leute, große Bühne, viele Getränke, Platz erhalten,<br />
ich entschloss mich denn Kurzerhand meine neu erworbene<br />
Rüstungsaufwerung gegen eine Wäsche einzutaschen,<br />
was sagenhafte 30min in Anspruch genommen hat und<br />
aber auch wieder etwas von Variete hatte, immer<br />
mit einem Fusse im Massenwaschbecken zu hocken und zu schubben.</p>
<p>Alles in allem mit den minderen Blessuren<br />
mit denen man auf einem Festival rechnen muss,<br />
haben die baren Füße alles ohne Schäden überstanden.</p>
<p>Beim Antritt des Rückweges zum Wagen gab es denn mehr<br />
Kommentare zur Barfüßigkeit als übers Festival verteilt...</p>
<p>&quot;Barefeet! Look, he&#039;s barefeet! Hey man, were you that kind the whole festival?&quot;<br />
-What shall I say, yes!;)<br />
&quot;I would ask you if that don&#039;t hurts, but hey, if you can still walk and laugh... respect&quot;<br />
(Daumen hochheb)</p>
<p>&quot;Excuse me, may I ask you a question, where are shoes?&quot;<br />
-At home, where they are secure and nobody can steal them.;)<br />
&quot;*laughing*That&#039;s great, I&#039;ll tell my boyfriend when I&#039;m home, good bye!&quot;</p>
<p>&quot;(auf die Füße schauend,grinsend)Hey man, this was Graspop Metal Meeting, but YOU are HEAVY!&quot;</p>
<p>Nach einer freundlichen Unterhaltung mit einer<br />
französischen Dame um die Mittfünfzig rief die Heimat.<br />
Mir grausts, und des ward die kurze Version. o.O<br />
Bevor noch Verlockung entsteht,<br />
zum Gruß<br />
Rilastan</p>
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<link>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994234373</link>
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<pubDate>Thu, 20 Nov 2003 10:47:53 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Rilastan</dc:creator>
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