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<title>Hobby? Barfuß! auf Parsimony - Anmerkung zur Wegequalität</title>
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<description>Archiv</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Anmerkung zur Wegequalität (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen,</p>
<p>vielen Dank für eure Rückmeldungen; ich habe alle Berichte sorgfältig gelesen und werde mich deswegen nun bei Lorenz melden.</p>
<p>Leider (und für mich sehr überraschend) war ein großer Teil gar nicht angetan von der Beschaffenheit des Wegbelags.</p>
<p>Viele Grüße,</p>
<p>MarkusII</p>
]]></content:encoded>
<link>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994258233</link>
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<pubDate>Tue, 18 Jul 2006 16:24:03 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>MarkusII</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Und nun noch ich (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Ulrich!</p>
<p>Danke für die freundliche und ausführliche Antwort.</p>
<blockquote><p>Du hast ja völlig recht damit, dass sie &quot;uns damit eine Freude machen und einen schönen Tag bereiten wollte&quot;, nur leider ist ihr das zumindest bei Andi nicht und vielleicht bei anderen auch nicht zu 100 Prozent geglückt. Da muss es doch erlaubt sein ihr und anderen, die vielleicht mal Wanderungen organisieren wollen, Tipps zu geben, wie es besser gehen könnte. Darüber könnte man dann diskutieren, aber zu behaupten, dass jede Kritik ungerecht sei, weil der Tag eigentlich ein voller Erfolg war, halte ich für falsch.</p>
</blockquote><p>Natürlich ist es erlaubt, Verbesserungsvorschläge zu machen. Aber an erster Stelle sollte der Dank stehen und die tatsächlich gebotene Leistung gewürdigt werden. Gerade Dir mache ich auch keinen Vorwurf, denn Du hast Deine Kritik sehr moderat und freundlich vorgebracht. Ich möchte die Diskussion auch nicht endlos weiterführen, da ich in etlichen Punkten mit Dir übereinstimme; ich wollte zu Deinen Ausführungen nur ein paar Anmerkungen aus meiner Sicht machen.</p>
<blockquote><p>Und das sehe ich eben etwas anders. Ich wandere sehr gerne barfuß, aber möglichst ohne mich dabei zu quälen. Ich lege keinen Wert auf besonderes Training um noch härter zu werden. Ich bin mit meinen Füßen eigentlich ganz zufrieden und will das Barfußlaufen in der Natur genießen. Da passt eine &quot;Zähne zusammen beißen&quot; eigentlich nicht dazu.</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Als eilig habe ich das Tempo nicht empfunden, zumal ich mich immer bemüht habe, nicht allzu weit zurückzufallen.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Das ist eben relativ. Was der eine als langsam empfindet, kann einem anderen schon zu schnell sein.</p>
</blockquote><p>Das ist freilich wahr!</p>
<blockquote><blockquote><p>Wenn es steil bergauf ging, kam ich ziemlich ins Schwitzen, was ich aber für nichts Besonderes halte und dem ich deshalb auch keine Bedeutung beimaß.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Ich selbst kam mit dem Tempo ja auch zurecht. Ich habe aber auch gesehen, das einige, wie etwa Leo oder Martin nicht so recht klar kamen. Ich hätte denen gerne weitere Pausen gegönnt.<br />
Sinnvolle Kompromisse sind immer wieder unverzichtbar.<br />
Eine Pause muss ja nicht gleich eine Rast sein. Es genügt ja schon, wenn man einen Moment, vielleicht mal zwei Minuten, stehen bleiben und verschnaufen kann. Solche kurzen Pausen hatten die vorauseilenden reichlich, die letzten aber nicht, und gerade die hätten das vermutlich gebraucht. Dazu braucht man auch keine geeignete Stelle, man muss nur mal kurz stehen bleiben.</p>
</blockquote><p>Was derartige Pausen betrifft, stimme ich Dir zu. Schließlich will ja jeder, daß die Gruppe zusammenleibt und möglichst alle auch mit dem Tempo zufrieden sind.</p>
<blockquote><p>Vermutlich hattest Du auch, genau wie ich, genügend zu trinken dabei. Ich denke da eben mehr an die anderen, die Probleme bekamen.</p>
</blockquote><p>Ich hatte gar nichts dabei, da ich bei Wanderungen nicht gerne etwas tragen mag. Wenn ich unterwegs Durst bekomme, warte ich, bis die Gruppe einkehrt oder ich mir &quot;mal eben&quot; an einem Kiosk oder so etwas zum Trinken kaufen kann. Bei unserer Wanderung war es jedoch so, daß ich erst Durst bekam, als wir in Linz anlangten.</p>
<blockquote><blockquote><p>Die Tiergehege habe ich überhaupt nicht gesehen? Waren die an der Erpeler Ley?</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Ja. Andi und ich sahen sie, Eva war weit voraus, aber da die Erpeler Ley nicht weit war, wussten wir, dass wir euch nicht verlieren könnten und machten einen spontanen Abstecher. Ich kam gleich darauf ja auch am Aussichtspunkt an, während Andi mit einigen anderen ins Lokal ging.</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Ich hatte auch nicht mitbekommen, wie sich einige zu der Gastwirtschaft begeben hatten, weil ich mit denen, die nicht dorthin gingen, auf dem Aussichtspunkt stand und auf das Rheintal guckte. Warum hat niemand sein Bedürfnis, etwas zu trinken, angemeldet.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Bei wem denn? Man hätte erst vorlaufen müssen zum Aussichtsfelsen, um Bescheid zu sagen und dann wieder zurück gehen müssen. Gerade da machte sich die Auseinandergezogenheit eben negativ bemerkbar. Andi sagte durchaus laut und deutlich, dass er dort hingehen wollte, fand ja dadurch auch einige Begleiter, allerdings brüllte er es nicht aus voller Kehle durch den Wald.</p>
</blockquote><p>Ach, so war das, und auch Leo schrieb, daß die Nachzügler gleich zum Lokal abbogen, ohne zuerst zum Aussichtspunkt, wo wir anderen uns befanden, vorauszulaufen. Auf diese Weise konnte ich das also gar nicht mitkriegen, da ich mich außer Andi&#039;s Hörweite befand.</p>
<blockquote><blockquote><p>Dann hätte darüber gesprochen werden können und man hätte darüber abgestimmt, ob man sich gemeinsam niedersetzt oder ob die Durstigen sich was für unterwegs in Dosen oder Flaschen kaufen.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Das hätte man natürlich auch tun können, allerdings ist mir eine Rast an einem Ort, wo es Tische und Stühle gibt auch lieber, als eine Rast, wo man sich nur auf den Boden setzen kann oder stehen muss. Insofern bot sich das Lokal unbedingt an.</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Dafür, daß jemand, der Durst hat, sich was zum Trinken kaufen will, hat jeder Verständnis. Aber sich ohne Absprache einfach so davonzuschleichen und niederzulassen, ist schon ein wenig dreist.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Es hat sich doch keiner davongeschlichen. Wir wussten doch wohl alle, dass da welche eingekehrt sind. Schließlich wussten wir ja auch, wo wir sie finden würden. Das Lokal war zu sehen und der Abstecher wurde auch kurz diskutiert. Nur haben das diejenigen, die immer vorauseilten nicht mitbekommen.</p>
</blockquote><p>Ich habe das tatsächlich nicht mitbekommen. Erst als es ans &quot;Einsammeln&quot; ging, bemerkte ich, daß ein Teil der Gruppe sich in dem Lokal niedergelassen hatte.</p>
<blockquote><p>Zum einen war überhaupt nicht festgelegt worden, wie lange wir bleiben würden. Man ging wohl irrtümlich von einer längeren Pause aus. Da wurden Dinge bestellt, teils sofort, teils etwas später. Einige Bestellungen waren noch nicht aufgetischt worden, als wir vom Aussichtspunkt aus dazu kamen. Ein sofortiger Aufbruch war also gar nicht möglich. Da dieser aber dennoch gefordert wurde, musste es zu einer Teilung der Gruppe kommen, da vor dem Bezahlen des Bestellten erstmal der Verzehr kommen musste. Für logisch hätte ich es gehalten, wenn darauf Rücksicht genommen worden wäre, und wir gewartet hätten, bis alles bestellte verzehrt worden wäre. Da dies nicht geschah, war Andi verärgert und bestellte dann extra was. Das war zwar nicht besonders diplomatisch, aber auch verständlich, da die Teilung ohnehin nicht mehr verhinderbar schien. Ich selbst habe dann ja auch noch ein Eis bestellt, da wir zurückbleibenden nun Zeit hatten.</p>
</blockquote><p>Das wußte ich nicht. Ich sah nur einen leeren Eisbecher an Andi&#039;s Platz sowie ein paar halb geleerte Gläser, weshalb ich davon ausging, daß der Gaststättenbesuch sich seinem Ende zuneigte.</p>
<blockquote><blockquote><p>Eva hätte gewiß auch gewartet, bis alle ausgetrunken und bezahlt hätten (was wohl nicht mehr lange gedauert hätte). Erst als Andi35 gerade in Augenblick eine neue Bestellung aufgab und dazu sagte, daß er das &quot;jetzt extra&quot; mache, kippte die Stimmung, und die Gruppe teilte sich.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Er machte es &quot;jetzt extra&quot; weil zu sehr gedrängelt wurde und nicht genügend Rücksicht auf den noch ausstehenden Verzehr genommen wurde. Es mag vielleicht sein, dass einige das nicht mitbekommen hatten oder aneinander vorbei gesprochen hatten. Sicher waren da einige Missverständnisse zu beklagen.</p>
</blockquote><p>Ja, das war alles ein bedauerliches Mißverständnis.</p>
<blockquote><blockquote><p>Gerade wenn der Weg nicht ganz einfach, aber jedenfalls zu schaffen ist, ist das das allerschönste Training.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Und gerade auf Training lege ich keinen Wert. Barfußlaufen ist für mich kein sportlicher Wettkampf, wo es gilt immer besser zu werden, sondern ein pures Vergnügen.</p>
</blockquote><p>Als Wettkampf in dem Sinne, daß ich besser sein will als die anderen, sehe ich das auch nicht, und eine Wanderung ist kein Wettrennen oder so und soll es auch nicht werden. Das mit dem Training meine ich in dem Sinne, daß ich für mich selbst immer besser als vorher werden möchte.</p>
<blockquote><blockquote><blockquote><p>... aber es hätte halt manches noch ein wenig besser laufen können.</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p><br />
Den letzten Halbsatz möchte ich ändern in &quot;ich hätte noch ein wenig besser laufen können müssen.&quot;</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Wieso? Nein, ich stehe zu miener Meinung. Einige waren unzufrieden, und wenn alle zufrieden gewesen wären, dann wäre es doch besser gelaufen. Oder nicht?</p>
</blockquote><p>Ja, wenn alle zufrieden gewesen wären, wäre es am besten gewesen. Ich weiß nur nicht, ob man immer allen alles recht machen kann. Die Menschen sind halt verschieden, auch in ihren Voraussetzungen, Erfahrungen und Erwartungen, und ich neige dazu, lieber die schönen Aspekte zu betonen als Kritik zu üben (es sei denn etwas gefällt mir gar nicht). Aber im großen und ganzen meine ich, daß wir letztlich doch übereinstimmen.</p>
<p>Barfüßige Sommergrüße,<br />
Markus U.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994258214</link>
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<pubDate>Tue, 18 Jul 2006 09:22:49 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Markus U.</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Und nun noch ich (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Ulrich,</p>
<p>ich hab dieses Posting jetzt gerade erst gelesen, nachdem ich meine eigene Antwort längst abgeschickt hatte.</p>
<p>Wir haben also in etwa den selben Eindruck gehabt.</p>
<p>Gruß</p>
<p>Leo</p>
<p>P. S. Von mir aus können wir jetzt die Diskussion beenden.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994258204</link>
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<pubDate>Mon, 17 Jul 2006 21:43:51 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Leo</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Und nun noch ich (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Markus,</p>
<blockquote><p>... und Euch beiden, also Leo und Dir, hat sie sogar ihre Gastfreundschaft gewährt. Ich bin mir sicher, daß Ihr es sehr gut bei ihr hattet.</p>
</blockquote><p>
Das hatten wir in der Tat, und dafür haben wir uns ja auch schon beide bedankt.</p>
<p>Das Thema Schotter (ob große oder kleine Steinchen) hatte ich ja aus meiner Sicht schon in aller Ausführlichkeit beschrieben... Ich möchte daher nur noch anmerken, dass sich meine Prozent-Angaben nur bis Kasbach bezogen und dass nach Deiner Einschätzung barfußfreundlichste Stück danach nicht mehr umfassten.</p>
<blockquote><p>Als eilig habe ich das Tempo nicht empfunden, ...</p>
</blockquote><p>
Von mir aus hätten wir das nicht mehr weiter diskutieren müssen, aber ich fand es eindeutig viel zu schnell.</p>
<blockquote><p>Indem die Schnelleren von Zeit zu Zeit stehenbleiben, damit die Langsameren sie nicht aus den Augen verlieren und aufschließen können, geben diese ohnehin das Gesamttempo an. Wichtig ist natürlich, dsaß man von Zeit zu Zeit Pausen macht. Ich kann mich an mindestens fünf längere Pausen für alle erinnern: ...</p>
</blockquote><p>
Sorry, ich wollte ja nicht ewig nachtarocken, aber wenn Du es schon ansprichst, muß ich Dir doch energisch widersprechen: Gerade nach den schlimmsten Stellen gab es KEINERLEI Pausen zum Ausruhen für die Langsamen: Sobald diese hechelnd ankamen, gingen die bereits erholten Schnellen sofort wieder weiter. Die angesprochenen großen Pausen kamen dann an relativ harmlosen Stellen, wo die Langsamen auch keine dringende Erholung benötigt hatten.</p>
<blockquote><blockquote><p>Ein großes Problem war die Hitze. Auch dafür kann niemand was.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Die Hitze empfand ich nicht als allzu problematisch, da wir ja in der Regel durch den Wald wanderten und daher allermeist genügend Schatten hatten.</p>
</blockquote><p>
Das hatte ich ja in meinem Testbericht auch schon lobend erwähnt!</p>
<blockquote><p>Die Tiergehege habe ich überhaupt nicht gesehen? Waren die an der Erpeler Ley?</p>
</blockquote><p>Die waren kurz vor der Wirtschaft am Anfang der Epeler Ley.</p>
<blockquote><p>Ich hatte auch nicht mitbekommen, wie sich einige zu der Gastwirtschaft begeben hatten, weil ich mit denen, die nicht dorthin gingen, auf dem Aussichtspunkt stand und auf das Rheintal guckte. Warum hat niemand sein Bedürfnis, etwas zu trinken, angemeldet. Dann hätte darüber gesprochen werden können und man hätte darüber abgestimmt, ob man sich gemeinsam niedersetzt oder ob die Durstigen sich was für unterwegs in Dosen oder Flaschen kaufen.</p>
</blockquote><p>Nochmals, wenn Du es schon unbedingt diskutieren musst: Als die Langsamen, insbesondere die Durstigen, endlich die Erpeler Ley erreichten, waren die Schnellen wie üblich längst vorgestürmt, waren schon längst am Zugang zur Gaststätte vorbei und befanden sich bereits auf dem weiter vorne gelegenen Aussichtspunkt (am linken Rand vom Hauptweg aus gesehen), als die Durstigen mit letzter Kraft in Richtung Wirtschaft abbogen.</p>
<blockquote><p>Dafür, daß jemand, der Durst hat, sich was zum Trinken kaufen will, hat jeder Verständnis. Aber sich ohne Absprache einfach so davonzuschleichen und iederzulassen, ist schon ein wenig dreist.</p>
</blockquote><p>Wie gesagt, es war umgekehrt: Die Schnellen waren an der Wirtschaft längst vorbeigestürmt, als die Durstigen mit letzter Kraft dahin abbogen. Ich bin Euch Schnellen dann aber nachgeschlichen, da ich unterwegs was getrunken hatte, und die Aussicht nicht verpassen wollte wie die Durstigen, die für dieses landschaftliche Highlight gar keine Blick mehr hatten.</p>
<blockquote><p>Und sich genau dann, wenn die Gruppe weitergehen will, &quot;jetzt extra&quot; noch was zu bestellen (so nach dem Motto: &quot;Ihr könnt mich nicht zum Aufbruch zwingen; ich bleibe hier so lange sitzen, wie es m i r paßt&quot;), ist eine regelrechte Provokation. Wir haben uns 45 Minuten auf der Erpeler Ley aufgehalten; zeit genug also für diejenigen, die durstig waren, etwas zu trinken, was Guenther, der sich in der Gaststätte niedergelassen und dann mit Eva mitgegangen war, auch geschafft hatte. Eva hätte gewiß auch gewartet, bis alle ausgetrunken und bezahlt hätten (was wohl nicht mehr lange gedauert hätte). Erst als Andi35 gerade in Augenblick eine neue Bestellung aufgab und dazu sagte, daß er das &quot;jetzt extra&quot; mache, kippte die Stimmung, und die Gruppe teilte sich.</p>
</blockquote><p>Von diesen Auseinandersetzungen hab ich nichts mitbekommen (nur dass einige Sachen bestellt, aber noch nicht erhalten hatten), und auf die Uhr hab ich auch nicht geschaut, aber 45 Minuten erscheinen mir doch gefühlsmäßig deutlich zu lang. Ich hatte ja nur die Aussicht etwas genossen, ein paar Nüsse von Eva erbettelt und mir dann noch meine Notration von alter Toblerone reingezogen, nachdem ich vor die Wahl gestellt wurde, sofort zum Kuchenessen zu gehen oder weiter die Aussicht zu genießen, in dem Fall wäre aber für Kuchen keine Zeit mehr.</p>
<blockquote><p>Die Teilung der Wandergruppe habe ich ebenfalls als sehr bedauerlich empfunden, weil mir schnell klar war, dass das zu Zwietracht führen würde. Ich wäre gerne bei beiden Truppen mitgewandert, aber ich musste mich ja nun entscheiden. Die Entscheidung fiel mir nicht allzu schwer.</p>
</blockquote><p>Durch das für die Langsamen viel zu schnelle Tempo der Schnellen war die Gruppe de facto bis auf die ausgedehnten Pausen ohnehin schon längst geteilt.</p>
<blockquote><p>Auch ich empfand die Teilung der Gruppe als bedauerlich und mußte mich entscheiden, und im Gegensatz zu Dir fiel mir die Entscheidng schwer.</p>
</blockquote><p>Nach Ulrichs Entscheidung dazubleiben, fiel mir als einem der Langsamsten die Entscheidung leicht, nicht als einzig langsamer hinter all den schnellen hinterherzuhecheln.</p>
<blockquote><p>... ferner gefiel mir die mürrische Bedienung in der Wirtschaft auf der Erpeler Ley nicht,</p>
</blockquote><p>Da gebe ich Dir uneingeschränkt Recht, wie ich in meinem Testbericht sogar noch wesentlich deutlicher beschrieb.</p>
<blockquote><blockquote><p>Ob der Abstieg über den relativ steilen Schotterweg, den wir nahmen, auch der Weg war, den Eva ausgesucht hatte, kann ich natürlich nicht beurteilen, vielleicht waren wir auch falsch, aber er war immerhin mit dem Rheinsteigsymbol gekennzeichnet. Danach waren meine doch allzu ungeübten Füße nahezu am Ende. Ich wollte nur noch auf möglichst bequemem Weg nach Linz kommen und schlug daher ohne irgendwelche Ortskenntnisse vor, dem Rheinsteig nicht weiter zu folgen, sondern lieber einen Weg am Rhein entlang zu wählen, da es dort sicher asphaltierte Wege gäbe, die angenehmer als der Rheinsteig wären. So war es dann ja auch.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
An dieser Stelle seid Ihr vom ursprünglich vorgesehenen Wege abgewichen. Den steilen Abstieg über den Schotterweg haben auch wir genommen, und das war das Stück, auf dem ich &quot;herumeierte&quot; und mich dafür schämte, zumal uns ausgerechnet dort Wanderer entgegenkamen und Michael und mir einen vielsagenden Blick zuwarfen.</p>
</blockquote><p>Und genau der Abstieg hat mir dann den Rest gegeben! Ein entgegenkommendes Ehepaar fragte mich nur fassungslos: &quot;Warum quälen Sie sich denn mit Knieproblemen über den Rheinsteig, da bleiben sie doch besser auf dem Rheinhöhenweg!&quot; (Dummerweise habe ich mir unter &quot;Rheinsteig&quot; wohl so eine Art von harmloserem Weg vorgestellt, den es abscheinend auch tatsächlich gibt, aber unter dem Namen &quot;Rheinhöhenweg&quot;. Spätere Kommentare im Forum, ich hätte mich ja vorher im Internet informieren können, wirkten natürlich hinterher besonders schmerzlindernd und aufmunternd.)</p>
<blockquote><blockquote><p>Auch der Tag am Rheinsteig hat mir viel Spaß gemacht, da ich nette Leute kennen lernte, herrliches Wetter war, eine schöne Landschaft um uns herum lag usw., aber es hätte halt manches noch ein wenig besser laufen können.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Den letzten Halbsatz möchte ich ändern in &quot;ich hätte noch ein wenig besser laufen können müssen.&quot;</p>
</blockquote><p>Da stimme ich jetzt aber eher Ulrich zu, und zwar vorbehaltlos auch dem ersten Teil.</p>
<p>Gruß</p>
<p>Leo</p>
]]></content:encoded>
<link>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994258203</link>
<guid>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994258203</guid>
<pubDate>Mon, 17 Jul 2006 21:35:44 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Leo</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Und nun noch ich (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Markus</p>
<p>Eigentlich möchte ich diese umfangreiche Diskussion nur ungern noch weiter vertiefen, halte es aber dennoch für wichtig noch ein paar Anmerkungen zu machen.</p>
<blockquote><blockquote><p>Als erstes will ich Eva für ihre Mühe und ihre Gastfreundschaft danken. Ich freue mich sie zu kennen und mit ihr und ihrer Familie eine schöne Zeit verbracht zu haben und sage deshalb noch mal &quot;Danke!&quot;</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Das ist die Hauptsache, denn schließlich hat Eva sich der nicht geringen Mühe, die Wanderung zu organisieren, nicht zuletzt deshalb unterzogen, weil sie uns damit eine Freude machen und einen schönen Tag bereiten wollte ...</p>
</blockquote><p>Da hast Du völlig recht. Ich weiß auch mit welchem Aufwand so eine Organisation verbunden ist, da ich selbst oft genug Wanderungen vorbereite. Insbesondere da es Evas erste selbst organisierte Wanderung war, ist sie als eine besondere Leistung zu würdigen. Aber was ist schon so perfekt, dass es nicht noch verbessert werden kann? Ist es verboten für das nächste mal ein paar Vorschläge zu machen, wie es besser laufen könnte? Du hast ja völlig recht damit, dass sie &quot;uns damit eine Freude machen und einen schönen Tag bereiten wollte&quot;, nur leider ist ihr das zumindest bei Andi nicht und vielleicht bei anderen auch nicht zu 100 Prozent geglückt. Da muss es doch erlaubt sein ihr und anderen, die vielleicht mal Wanderungen organisieren wollen, Tipps zu geben, wie es besser gehen könnte. Darüber könnte man dann diskutieren, aber zu behaupten, dass jede Kritik ungerecht sei, weil der Tag eigentlich ein voller Erfolg war, halte ich für falsch.</p>
<blockquote><p>Die Zeit, die sie dafür aufgewandt hat, hätte sie genausogut ihrer Familie widmen können, ...</p>
</blockquote><p>Natürlich hätte sie das tun können, deshalb sind wir uns ja auch einig daran, dass wir ihr dankbar sind.</p>
<blockquote><p>... und Euch beiden, also Leo und Dir, hat sie sogar ihre Gastfreundschaft gewährt. Ich bin mir sicher, daß Ihr es sehr gut bei ihr hattet.</p>
</blockquote><p>Das hatten wir auch. Ihre ganze Familie ist sehr sympathisch und ich bin ihr und Hansjörg selbstverständlich sehr dankbar, aber das schrieb ich ja schon.</p>
<blockquote><p>Die Hauptsache ist, daß Du den Weg gegangen bist und ihn bewältigt hast. Zwar kann man auf derartige Leistungen immer erst hinterher stolz sein (vorher muß man, wie Du schreibst, eben manchmal die Zähne zusammenbeißen), aber dazu sind solche Wanderungen da, damit man zwanglos in der Gruppe trainiert und seine körperlichen Grenzen verschiebt.</p>
</blockquote><p>Und das sehe ich eben etwas anders. Ich wandere sehr gerne barfuß, aber möglichst ohne mich dabei zu quälen. Ich lege keinen Wert auf besonderes Training um noch härter zu werden. Ich bin mit meinen Füßen eigentlich ganz zufrieden und will das Barfußlaufen in der Natur genießen. Da passt eine &quot;Zähne zusammen beißen&quot; eigentlich nicht dazu.</p>
<blockquote><p>Wie ich schon schrieb, hätte ich den Weg alleine, also ohne die durch ihre schiere Präsenz bewirkte Ermunterung der Gruppe, ganz sicher nicht geschafft (und auch gar keine Veranlassung gehabt, mich auf den Rheinsteig, den ich überhaupt nicht kannte, zu begeben).</p>
</blockquote><p>Das gilt für mich ganz genauso.</p>
<blockquote><p>Ich selber war mir beim Blick auf die Karte einen Tag zuvor auch nicht sicher gewesen, welcher Parkplatz der richtige sei. Das war auch der Grund, weshalb ich zunächst den Bahnhof von Unkel ansteuerte, weil dort feste Ankunftszeiten von Zügen in Eva&#039;s e- mail angegeben waren. Da wir mit zwei Autos fuhren (Eva hatte Ralf RSK, ich Dieter und Guenther mitgenommen) und ich Eva bald aus den Augen verlor, steuerte ich gemäß Karte die Westerwaldstraße an und hielt schließlich auf dem Parkplatz, auf dem ich Eva mit Ralf RSK stehen sah. Ihr anderen hattet Euren Parkplatz anscheinend schon vorher gefunden.</p>
</blockquote><p>Das wird wohl so gewesen sein. Im übrigen möchte auf dieser Panne auch nicht weiter herumreiten.</p>
<blockquote><p>Die Hauptsache ist aber auch hier wiederum, daß die ganze Gruppe schließlich zusammengefunden hat, so daß man das &quot;Parkplatzproblem&quot;, das wir ja schließlich gelöst haben, nicht an die große Glokke hängen sollte. Wichtig ist doch eigentlich nur, daß es gut ausgeht, oder etwa nicht?</p>
</blockquote><p>Natürlich.</p>
<blockquote><blockquote><p>... Die Eile, die aus ihrer Sicht vermutlich unbeabsichtigt, vielfach aufkam, wäre nach meiner Meinung nicht nötig gewesen. ... Es wäre sicher besser gewesen, mehr Pausen einzulegen als geplant, nicht zuletzt auch, weil es ein sehr warmer Tag war. ...</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Als eilig habe ich das Tempo nicht empfunden, zumal ich mich immer bemüht habe, nicht allzu weit zurückzufallen.</p>
</blockquote><p>Das ist eben relativ. Was der eine als langsam empfindet, kann einem anderen schon zu schnell sein.</p>
<blockquote><p>Eva sagte übrigens selbst von sich, daß sie von Natur aus eine flotte Gangart bevorzuge, aber Rücksicht auf die langsameren Mitglieder der Gruppe nehmen müsse. Wenn es steil bergauf ging, kam ich ziemlich ins Schwitzen, was ich aber für nichts Besonderes halte und dem ich deshalb auch keine Bedeutung beimaß.</p>
</blockquote><p>Ich selbst kam mit dem Tempo ja auch zurecht. Ich habe aber auch gesehen, das einige, wie etwa Leo oder Martin nicht so recht klar kamen. Ich hätte denen gerne weitere Pausen gegönnt.</p>
<blockquote><blockquote><p>Mein Vorschlag zur Lösung dieses Problems wäre: ... Der langsamste muss die Geschwindigkeit angeben, ...</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Ich weiß nicht, ob dieser Vorschlag in seiner strengsten Anwendung praktikabel ist, da eine langsamere Gangart unter Umständen mühsamer sein kann als eine schnelle.</p>
</blockquote><p>Ok, übertreiben sollte man natürlich nichts, auch nicht die Langsamkeit. Sinnvolle Kompromisse sind immer wieder unverzichtbar.</p>
<blockquote><p>Indem die Schnelleren von Zeit zu Zeit stehenbleiben, damit die Langsameren sie nicht aus den Augen verlieren und aufschließen können, geben diese ohnehin das Gesamttempo an. Wichtig ist natürlich, dsaß man von Zeit zu Zeit Pausen macht. Ich kann mich an mindestens fünf längere Pausen für alle erinnern: ... Es war allerdings nicht immer ganz einfach, geeignete Stellen für eine Rast zu finden.</p>
</blockquote><p>Eine Pause muss ja nicht gleich eine Rast sein. Es genügt ja schon, wenn man einen Moment, vielleicht mal zwei Minuten, stehen bleiben und verschnaufen kann. Solche kurzen Pausen hatten die vorauseilenden reichlich, die letzten aber nicht, und gerade die hätten das vermutlich gebraucht. Dazu braucht man auch keine geeignete Stelle, man muss nur mal kurz stehen bleiben.</p>
<blockquote><blockquote><p>Ein großes Problem war die Hitze. Auch dafür kann niemand was.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Die Hitze empfand ich nicht als allzu problematisch, da wir ja in der Regel durch den Wald wanderten und daher allermeist genügend Schatten hatten. Problematisch wäre es erst geworden, wenn die Wanderung kilometerweit nur über freies Feld gegangen wäre.</p>
</blockquote><p>Vermutlich hattest Du auch, genau wie ich, genügend zu trinken dabei. Ich denke da eben mehr an die anderen, die Probleme bekamen.</p>
<blockquote><p>Die Tiergehege habe ich überhaupt nicht gesehen? Waren die an der Erpeler Ley?</p>
</blockquote><p>Ja. Andi und ich sahen sie, Eva war weit voraus, aber da die Erpeler Ley nicht weit war, wussten wir, dass wir euch nicht verlieren könnten und machten einen spontanen Abstecher. Ich kam gleich darauf ja auch am Aussichtspunkt an, während Andi mit einigen anderen ins Lokal ging.</p>
<blockquote><p>Ich hatte auch nicht mitbekommen, wie sich einige zu der Gastwirtschaft begeben hatten, weil ich mit denen, die nicht dorthin gingen, auf dem Aussichtspunkt stand und auf das Rheintal guckte. Warum hat niemand sein Bedürfnis, etwas zu trinken, angemeldet.</p>
</blockquote><p>Bei wem denn? Man hätte erst vorlaufen müssen zum Aussichtsfelsen, um Bescheid zu sagen und dann wieder zurück gehen müssen. Gerade da machte sich die Auseinandergezogenheit eben negativ bemerkbar. Andi sagte durchaus laut und deutlich, dass er dort hingehen wollte, fand ja dadurch auch einige Begleiter, allerdings brüllte er es nicht aus voller Kehle durch den Wald.</p>
<blockquote><p>Dann hätte darüber gesprochen werden können und man hätte darüber abgestimmt, ob man sich gemeinsam niedersetzt oder ob die Durstigen sich was für unterwegs in Dosen oder Flaschen kaufen.</p>
</blockquote><p>Das hätte man natürlich auch tun können, allerdings ist mir eine Rast an einem Ort, wo es Tische und Stühle gibt auch lieber, als eine Rast, wo man sich nur auf den Boden setzen kann oder stehen muss. Insofern bot sich das Lokal unbedingt an.</p>
<blockquote><p>Dafür, daß jemand, der Durst hat, sich was zum Trinken kaufen will, hat jeder Verständnis. Aber sich ohne Absprache einfach so davonzuschleichen und iederzulassen, ist schon ein wenig dreist.</p>
</blockquote><p>Es hat sich doch keiner davongeschlichen. Wir wussten doch wohl alle, dass da welche eingekehrt sind. Schließlich wussten wir ja auch, wo wir sie finden würden. Das Lokal war zu sehen und der Abstecher wurde auch kurz diskutiert. Nur haben das diejenigen, die immer vorauseilten nicht mitbekommen.</p>
<blockquote><p>Und sich genau dann, wenn die Gruppe weitergehen will, &quot;jetzt extra&quot; noch was zu bestellen (so nach dem Motto: &quot;Ihr könnt mich nicht zum Aufbruch zwingen; ich bleibe hier so lange sitzen, wie es m i r paßt&quot;), ist eine regelrechte Provokation. Wir haben uns 45 Minuten auf der Erpeler Ley aufgehalten; zeit genug also für diejenigen, die durstig waren, etwas zu trinken, was Guenther, der sich in der Gaststätte niedergelassen und dann mit Eva mitgegangen war, auch geschafft hatte.</p>
</blockquote><p>Also das sehe ich anders. Zum einen war überhaupt nicht festgelegt worden, wie lange wir bleiben würden. Man ging wohl irrtümlich von einer längeren Pause aus. Da wurden Dinge bestellt, teils sofort, teils etwas später. Einige Bestellungen waren noch nicht aufgetischt worden, als wir vom Aussichtspunkt aus dazu kamen. Ein sofortiger Aufbruch war also gar nicht möglich. Da dieser aber dennoch gefordert wurde, musste es zu einer Teilung der Gruppe kommen, da vor dem Bezahlen des Bestellten erstmal der Verzehr kommen musste. Für logisch hätte ich es gehalten, wenn darauf Rücksicht genommen worden wäre, und wir gewartet hätten, bis alles bestellte verzehrt worden wäre. Da dies nicht geschah, war Andi verärgert und bestellte dann extra was. Das war zwar nicht besonders diplomatisch, aber auch verständlich, da die Teilung ohnehin nicht mehr verhinderbar schien. Ich selbst habe dann ja auch noch ein Eis bestellt, da wir zurückbleibenden nun Zeit hatten.</p>
<blockquote><p>Eva hätte gewiß auch gewartet, bis alle ausgetrunken und bezahlt hätten (was wohl nicht mehr lange gedauert hätte). Erst als Andi35 gerade in Augenblick eine neue Bestellung aufgab und dazu sagte, daß er das &quot;jetzt extra&quot; mache, kippte die Stimmung, und die Gruppe teilte sich.</p>
</blockquote><p>Er machte es &quot;jetzt extra&quot; weil zu sehr gedrängelt wurde und nicht genügend Rücksicht auf den noch ausstehenden Verzehr genommen wurde. Es mag vielleicht sein, dass einige das nicht mitbekommen hatten oder aneinander vorbei gesprochen hatten. Sicher waren da einige Missverständnisse zu beklagen.</p>
<blockquote><p>An dieser Stelle seid Ihr vom ursprünglich vorgesehenen Wege abgewichen. ... Danach kam ein steiler Anstieg, der für Markus II und Eva bei Nässe kaum zu schaffen gewesen war, uns bei Trokkenheit aber keine Schwierigkeiten bereitete, und danach nur noch fester Waldboden ohne Splitt, bis wir den Rheinsteig verließen und nach Linz hinunterwanderten, wo das letzte Stück des Weges aus Asphalt und Kopfsteinpflaster bestand, Stadtboden halt.</p>
</blockquote><p>Tja, dann habe ich wohl den angenehmsten Teil verpasst, was ich allerdings nicht ahnen konnte. Ich ging natürlich davon aus, dass der Rheinsteig so schwierig weitergehen würde wie vorher. Vielleicht habe ich irgendwann mal Gelegenheit mir auch das fehlende Stück noch anzusehen.</p>
<blockquote><p>Ich nehme nie Schuhe mit, da ich mich mit Schuhen im Gepäck nicht richtig barfuß fühlen würde, sondern immer an die Schuhe denken müßte. Und warum soll ich mich mit überflüssigem Zeugs abschleppen? ... Zudem liegt bei Schuhen die Versuchung, diese sogleich anzuziehen, sobald der Weg etwas unbequem wird, nahe, und dann hätte ich mich, wie Du treffend schreibst, geschlagen gegeben, und das Gefühl, versagt zu haben, würde mir den Tag ziemlich vermiesen.</p>
</blockquote><p>Das sehe ich genauso. Schuhe im Rucksack zu tragen halte ich auch für unsinnig. Wenn man schon sowas schleppt, dann ist das Gewicht immernoch am leichtesten zu bewältigen, wenn man die Dinger an den Füßen hat.</p>
<blockquote><p>So aber habe ich keine andere Wahl, als die ganze Wanderung barfuß mitzumachen und ggf. an meine körperlichen Grenzen zu gelangen. Gerade wenn der Weg nicht ganz einfach, aber jedenfalls zu schaffen ist, ist das das allerschönste Training.</p>
</blockquote><p>Und gerade auf Training lege ich keinen Wert. Barfußlaufen ist für mich kein sportlicher Wettkampf, wo es gilt immer besser zu werden, sondern ein pures Vergnügen.</p>
<blockquote><blockquote><p>... aber es hätte halt manches noch ein wenig besser laufen können.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Den letzten Halbsatz möchte ich ändern in &quot;ich hätte noch ein wenig besser laufen können müssen.&quot;</p>
</blockquote><p>Wieso? Nein, ich stehe zu miener Meinung. Einige waren unzufrieden, und wenn alle zufrieden gewesen wären, dann wäre es doch besser gelaufen. Oder nicht?</p>
<p>Viele Grüße</p>
<p>Ulrich</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Mon, 17 Jul 2006 20:31:07 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Ulrich (Berlin)</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Und nun noch ich (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Leo und Ulrich!</p>
<blockquote><blockquote><blockquote><p>Der Weg machte mir zunächst nicht viel aus, da der Schotter zunächst recht fein war. Oder war es zunächst nur Splitt? Ich weiß nicht genau, wo Splitt aufhört und Schotter anfängt.</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p><br />
Auch nach Konsultation des Dudens und anderer Werke bin ich nicht viel schlauer:<br />
Schotter = zerkleinerte Steine<br />
Kies = feines Geröll / grobkörniger, steiniger Sand / stark zerkleinerte Steine<br />
Splitt = (grob) zerkleinerte Steine für den Straßenbau</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Demnach könnte Splitt eher gröber als Schotter sein? Das sehe ich aber anders. Außerdem würde ich unter Kies immer abgerundete Steine verstehen, wobei auch feinster Sand als Kies besonders kleiner Körnung betrachtet werden kann.</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Immerhin bestärkt das meine Auffassung, dass Schotter nicht unbedingt groß sein muß.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Vielleicht sollten wir zur besseren Verständlichkeit uns auf bestimmte Begriffe einigen, um Missverständnissen bei Wegbeschreibungen vorzubeugen. Ich schlage daher vor gebrochene Steine bis zu 1 cm Korngröße als Splitt, darüber als Schotter zu bezeichnen, während Kies bereits bei einer Korngröße von 0,5 cm beginnt. Feinerer Kies wäre dann Sand. Diese Begriffe ließen sich dann noch durch Adjektive wie fein oder grob genauer beschreiben.</p>
</blockquote><p>Für Splitt habe ich früher auch die Bezeichnung &quot;Feinschotter&quot; gebraucht, und zwar gerade in Abgrenzung von Grobschotter, worunter ich größere kantige Steine, wie sie etwa zum Gleisbau verwendet werden, verstehe. Grobschotter gehört zu den schwierigsten Untergründen für Barfüßer und ist für mich nur auf kurzen Strekken problemlos begehbar. Außerdem hat er den Nachteil, daß er die Fußsohlen sehr stark beansprucht, so daß man diese hinterher um so deutlicher spürt, was schnellere Ermüdung zur Folge hat.<br />
Unter Kies dagegen verstehe ich rundlich geformte Steine, wie sie an Flußufern sowie manchen Küsten vorkommen. Auch hier gibt es gröberen und feineren Kies (mit abnehmender Stückgröße wird der Kies immer feiner). Der Übergang von Kies zu Sand ist fließend; Sand ist tatsächlich nichts anderes als ganz besonders feiner Kies.</p>
<blockquote><blockquote><p>... ich hatte mir an der Bushaltestelle schon den Bus um 19.10h (erst mehr als 1 Stunde später) für die Fahrt nach Linz rausgesucht; ich wäre auf keinen Fall weiter auf dem Rheinsteig gegangen. Du hast also mit Deinem Vorschlag offene Türen bei mir eingerannt, und für den ebenen Weg fühlte ich mich nach der ausgiebigen Rast dann noch fit genug.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Von dieser Busverbindung hatte ich gar nichts mitbekommen. Einen Moment dachte ich darüber nach, ob man wohl eine Station mit der Bahn fährt, aber ich bezweifelte, ob es in Kasbach überhaupt einen Bahnhof gibt.<br />
Ein zweites Zerreißen unserer Wandergruppe hätte ich auf jeden Fall zu verhindern versucht. Wärst du mit dem Bus gefahren hätte ich versucht die anderen zu überreden mitzukommen oder Dich davon abzuhalten. Die erste Teilung der Gruppe fand ich schon bedauerlich genug.</p>
</blockquote><p>Da ich von dem Schicksal derer, die zunächst auf der Erpeler Ley geblieben waren, naturgemäß nicht viel weiß, denke ich, daß die Teilung der Gruppe unter diesen Umständen vielleicht sowieso nicht zu verhindern war, wenn ich hier lese, daß beinahe sogar eine zweite Teilung der zweiten Gruppe erfolgt wäre. Daß es (gottlobs) nicht auch noch dazu kam, mag daran liegen, daß fünf Leute leichter zusammenzuhalten sind als zehn.</p>
<blockquote><p>Deine Fähigkeit den Rest auf ebenem Weg doch noch durchzuhalten zeigt aber, wie wichtig ausreichend Pausen sind. Es ist schön, dass diese Pause am Brunnen, die mir eigentlich schon etwas lang erschien, da ich recht bald unsere Vorhut in Linz wieder erreichen wollte, um möglichst wenig von interessanten Gesprächen zu verpassen, Dir so geholfen hat.<br />
Ich fand übrigens die gewählte Route entlang der Bahnstrecke ebenso interessant und abwechslungsreich, wie den Rheinsteig. Andi hatte seine Sirenen und wir die Züge auf der rechten Rheinstrecke, insbesondere den Gleisbauzug und die Bahnanlagen vor dem Bahnhof Linz.<br />
Damit will ich aber keinesfalls die Schönheiten am Rheinsteig schmälern.</p>
</blockquote><p>Dann hat ja letztendlich jeder bekommen, was er brauchte: Die &quot;Vorhut&quot; hatte den Genuß der vollen Wanderung, und die &quot;Nachzügler&quot; nahmen die von ihnen gewünschte Abkürzung.<br />
Und letztendlich hat die ganze Gruppe am Schluß der Wanderung wieder zusammengefunden, so daß schließlich alle gemeinsam das lekkere Essen in der Pizzeria genießen konnten.</p>
<blockquote><p>Viele Grüße<br />
Ulrich</p>
</blockquote><p>Barfüßige Sommergrüße,<br />
Markus U.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Mon, 17 Jul 2006 16:28:37 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Markus U.</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Und nun noch ich (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Ulrich!</p>
<blockquote><p>Als erstes will ich Eva für ihre Mühe und ihre Gastfreundschaft danken. Ich freue mich sie zu kennen und mit ihr und ihrer Familie eine schöne Zeit verbracht zu haben und sage deshalb noch mal &quot;Danke!&quot;</p>
</blockquote><p>Das ist die Hauptsache, denn schließlich hat Eva sich der nicht geringen Mühe, die Wanderung zu organisieren, nicht zuletzt deshalb unterzogen, weil sie uns damit eine Freude machen und einen schönen Tag bereiten wollte (und für meinen Teil kann ich sagen, daß es ihr ganz und gar gelungen ist). Die Zeit, die sie dafür aufgewandt hat, hätte sie genausogut ihrer Familie widmen können, und Euch beiden, also Leo und Dir, hat sie sogar ihre Gastfreundschaft gewährt. Ich bin mir sicher, daß Ihr es sehr gut bei ihr hattet.</p>
<blockquote><p>Auch die Wanderung am Rheinsteig war landschaftlich wunderschön, der Weg war aber doch deutlich schwieriger als ich dachte. Das war aber zum großen Teil auch mein Fehler, denn ich hatte Evas Warnung, dass ungeübte sicherheitshalber ein paar Schuhe mitnehmen sollten, durchaus gelesen, hielt mich aber für gut genug trainiert damit fertig zu werden. Ich wurde es ja schließlich auch, wenn auch mit Mühe und zusammengebissenen Zähnen. Ich nahm an, ich wäre gut trainiert, hatte aber nicht bedacht, dass ich in meiner sandigen Heimat gar nicht die Möglichkeit habe auf so anspruchsvollen Wegen zu trainieren. Warnungen an Barfußanfänger sicherheitshalber Schuhe mitzubringen äußert die Barfuß-Initiative-Berlin schließlich auch, ohne das ich hierzulande so was nötig hätte.</p>
</blockquote><p>Die Hauptsache ist, daß Du den Weg gegangen bist und ihn bewältigt hast. Zwar kann man auf derartige Leistungen immer erst hinterher stolz sein (vorher muß man, wie Du schreibst, eben manchmal die Zähne zusammenbeißen), aber dazu sind solche Wanderungen da, damit man zwanglos in der Gruppe trainiert und seine körperlichen Grenzen verschiebt. Wie ich schon schrieb, hätte ich den Weg alleine, also ohne die durch ihre schiere Präsenz bewirkte Ermunterung der Gruppe, ganz sicher nicht geschafft (und auch gar keine Veranlassung gehabt, mich auf den Rheinsteig, den ich überhaupt nicht kannte, zu begeben).</p>
<blockquote><p>So eine Panne, wie das Ansteuern unterschiedlicher Parkplätze kann vorkommen, sollte aber schnell zu telefonischen Nachfragen führen. Zumindest hätte der Aufbruch bis zum Eintreffen aller Teilnehmer verschoben werden sollen, insbesondere, da sich anscheinend niemand an dem Parkplatz den Eva ansteuerte einfand, der nicht von ihr persönlich dort hin geführt wurde. Gerade bei solchen Pannen ist das Mitführen eines eingeschalteten Handys von großer Wichtigkeit.</p>
</blockquote><p>Das Problem bestand darin, daß die mobiltelefonische Verbindung nicht sogleich zustande kam, weil jede Gruppe zunöächst auf dem von ihr für richtig erachteten Parkplatz stand und auf die anderen wartete, von denen sie dachte, daß sie zu keinem anderen als diesem Parkplatz unterwegs sei. Ich selber war mir beim Blick auf die Karte einen Tag zuvor auch nicht sicher gewesen, welcher Parkplatz der richtige sei. Das war auch der Grund, weshalb ich zunächst den Bahnhof von Unkel ansteuerte, weil dort feste Ankunftszeiten von Zügen in Eva&#039;s e- mail angegeben waren. Da wir mit zwei Autos fuhren (Eva hatte Ralf RSK, ich Dieter und Guenther mitgenommen) und ich Eva bald aus den Augen verlor, steuerte ich gemäß Karte die Westerwaldstraße an und hielt schließlich auf dem Parkplatz, auf dem ich Eva mit Ralf RSK stehen sah. Ihr anderen hattet Euren Parkplatz anscheinend schon vorher gefunden.<br />
Die Hauptsache ist aber auch hier wiederum, daß die ganze Gruppe schließlich zusammengefunden hat, so daß man das &quot;Parkplatzproblem&quot;, das wir ja schließlich gelöst haben, nicht an die große Glokke hängen sollte. Wichtig ist doch eigentlich nur, daß es gut ausgeht, oder etwa nicht?</p>
<blockquote><p>Der Weg machte mir zunächst nicht viel aus, da der Schotter zunächst recht fein war. Oder war es zunächst nur Splitt? Ich weiß nicht genau, wo Splitt aufhört und Schotter anfängt. Spätestens an der Stelle, wo ich fragte, ob da mal ein Eisenbahngleis lag, fand ich es höchst unangenehm, war aber beruhigt, als ich sah, dass das nur vielleicht 100 m waren. Das war dann auch zu bewältigen. Mit der Zeit wurde mir aber auch der feine Splitt unangenehm, da meine Füße so was nicht auf Dauer gewöhnt sind. Das liegt nicht an Eva, sondern an meiner falschen Einschätzung ihrer Angaben.</p>
</blockquote><p>Eben! Wirklich grob geschottert waren nur relativ kurze, dafür aber zum Teil recht steile Abschnitte, während ein größerer Teil des Weges Waldboden war, der mehr oder weniger lokker und zum Teil auch gar nicht mit feinem Splitt (den man auch Feinschotter nennen könnte), bestreut war.</p>
<blockquote><p>Die Steigungen und Gefällestrecken haben mir nichts ausgemacht. Da ich sehr unsportlich bin ging es zwar bergauf etwas langsamer, aber dabei spielt es keine Rolle, ob ich Schuhe trage oder nicht.<br />
Zeitweise konnte man aber direkt das Gefühl bekommen Eva hätte in Linz bereits einen Tisch im Restaurant reserviert und müsste uns nun pünktlich dorthin bringen. Die Eile, die aus ihrer Sicht vermutlich unbeabsichtigt, vielfach aufkam, wäre nach meiner Meinung nicht nötig gewesen. Wir hatten den ganzen Tag Zeit. Es wäre sicher besser gewesen, mehr Pausen einzulegen als geplant, nicht zuletzt auch, weil es ein sehr warmer Tag war. Das Wetter ließ sich nun mal nicht langfristig planen. Wir hatten großes Glück dass es nicht regnete, aber dafür war es halt heiß.</p>
</blockquote><p>Als eilig habe ich das Tempo nicht empfunden, zumal ich mich immer bemüht habe, nicht allzu weit zurückzufallen. Eva sagte übrigens selbst von sich, daß sie von Natur aus eine flotte Gangart bevorzuge, aber Rücksicht auf die langsameren Mitglieder der Gruppe nehmen müsse. Wenn es steil bergauf ging, kam ich ziemlich ins Schwitzen, was ich aber für nichts Besonderes halte und dem ich deshalb auch keine Bedeutung beimaß.</p>
<blockquote><p>Mein Vorschlag zur Lösung dieses Problems wäre: Das Tempo bei einer solchen Wanderung muss reduziert werden. Der langsamste muss die Geschwindigkeit angeben, damit die Gruppe beieinander bleibt, Gespräche möglich bleiben und die schwächeren nicht bei den Pausen übergangen werden.</p>
</blockquote><p>Ich weiß nicht, ob dieser Vorschlag in seiner strengsten Anwendung praktikabel ist, da eine langsamere Gangart unter Umständen mühsamer sein kann als eine schnelle. Indem die Schnelleren von Zeit zu Zeit stehenbleiben, damit die Langsameren sie nicht aus den Augen verlieren und aufschließen können, geben diese ohnehin das Gesamttempo an. Wichtig ist natürlich, dsaß man von Zeit zu Zeit Pausen macht. Ich kann mich an mindestens fünf längere Pausen für alle erinnern: die erste an einem Aussichtspunkt, die zweite an einem Brunnen (mit Fußspielen), die dritte auf freiem Feld, die vierte auf der Erpeler Ley und die fünfte in einer Siedlung (die zuletzt genannte nach Teilung der Gruppe). Es war allerdings nicht immer ganz einfach, geeignete Stellen für eine Rast zu finden.</p>
<blockquote><p>Ein großes Problem war die Hitze. Auch dafür kann niemand was.</p>
</blockquote><p>Die Hitze empfand ich nicht als allzu problematisch, da wir ja in der Regel durch den Wald wanderten und daher allermeist genügend Schatten hatten. Problematisch wäre es erst geworden, wenn die Wanderung kilometerweit nur über freies Feld gegangen wäre.</p>
<blockquote><p>Bei solchem Wetter sollte natürlich auch jeder genügend zu trinken mitnehmen. Das ist klar. Aber wenn nun einer nichts mitgenommen hat, darf man ihn deshalb vor Durst leiden lassen, nach dem Motto &quot;Selber Schuld&quot;? Wir sind doch keine sportlichen Konkurrenten, die froh sind, wenn einer ausscheidet. Auch wenn sich einige erst kennen gelernt haben, würde ich so eine Barfußwandergruppe eher als eine Art Freundeskreis betrachten, der zusammen halten sollte. Wenn also jemand Durst hat, auch wenn es nur ein einziger ist, dann muss man sehen, wie dieser gelöscht werden kann. Da sollte es nicht um Mehrheiten gehen, sondern um Rücksicht auf den einzelnen. Die Rast an der Erpeler Ley war daher unverzichtbar. Gut, ich hätte sie nicht gebraucht, ich genoss ja auch zunächst die schöne Aussicht, aber als wir dann weiter wollten und die rastenden ihre Bestellungen zum Teil noch nicht mal bekommen hatten, war mir klar, dass das noch etwas dauern würde, denn wer etwas bestellt, muss es ja auch bezahlen. Dazwischen sollte auch noch Zeit für den Verzehr bleiben. Auf schnelleren Aufbruch ohne Verzehr zu drängen, musste schief gehen. Warum war es wichtig so schnell nach Linz zu kommen? Hätten wir nicht ein wenig improvisieren und diese Rast gemeinsam noch ausdehnen können? Das war zwar nicht geplant, aber wäre das so schlimm gewesen? Auch hier gilt: Es muss mehr Zeit eingeplant werden. Gerade an warmen Tagen braucht man mehr Pausen, als etwa bei Regen. Auch sollte immer etwas Zeit übrig bleiben für spontane Unterbrechungen. Wenn z. B. irgendwo ein Tiergehege ist, dann will man doch mal stehen bleiben und es sich ansehen. Informationstafeln will man lesen können. Das dauert zwar alles etwas, aber soviel Zeit sollte schon sein.</p>
</blockquote><p>Die Tiergehege habe ich überhaupt nicht gesehen? Waren die an der Erpeler Ley? Ich hatte auch nicht mitbekommen, wie sich einige zu der Gastwirtschaft begeben hatten, weil ich mit denen, die nicht dorthin gingen, auf dem Aussichtspunkt stand und auf das Rheintal guckte. Warum hat niemand sein Bedürfnis, etwas zu trinken, angemeldet. Dann hätte darüber gesprochen werden können und man hätte darüber abgestimmt, ob man sich gemeinsam niedersetzt oder ob die Durstigen sich was für unterwegs in Dosen oder Flaschen kaufen.<br />
Dafür, daß jemand, der Durst hat, sich was zum Trinken kaufen will, hat jeder Verständnis. Aber sich ohne Absprache einfach so davonzuschleichen und iederzulassen, ist schon ein wenig dreist. Und sich genau dann, wenn die Gruppe weitergehen will, &quot;jetzt extra&quot; noch was zu bestellen (so nach dem Motto: &quot;Ihr könnt mich nicht zum Aufbruch zwingen; ich bleibe hier so lange sitzen, wie es m i r paßt&quot;), ist eine regelrechte Provokation. Wir haben uns 45 Minuten auf der Erpeler Ley aufgehalten; zeit genug also für diejenigen, die durstig waren, etwas zu trinken, was Guenther, der sich in der Gaststätte niedergelassen und dann mit Eva mitgegangen war, auch geschafft hatte. Eva hätte gewiß auch gewartet, bis alle ausgetrunken und bezahlt hätten (was wohl nicht mehr lange gedauert hätte). Erst als Andi35 gerade in Augenblick eine neue Bestellung aufgab und dazu sagte, daß er das &quot;jetzt extra&quot; mache, kippte die Stimmung, und die Gruppe teilte sich.</p>
<blockquote><p>Die Teilung der Wandergruppe habe ich ebenfalls als sehr bedauerlich empfunden, weil mir schnell klar war, dass das zu Zwietracht führen würde. Ich wäre gerne bei beiden Truppen mitgewandert, aber ich musste mich ja nun entscheiden. Die Entscheidung fiel mir nicht allzu schwer.</p>
</blockquote><p>Auch ich empfand die Teilung der Gruppe alks bedauerlich und mußte mich entscheiden, und im Gegensatz zu Dir fiel mir die Entscheidng schwer. Einerseits hätte ich nämlich gerne was getrunken, wie Andi durchaus richtig bemerkte, aber andererseits war es mir wichtiger, bei Eva zu bleiben, weil sie den Weg am besten kannte und ich keine Lust hatte, möglicherweise zu raten, wo es denn langgehen sollte. Außerdem dachte ich mir (richtigerweise, wie sich herausstellte), daß die zweite Gruppe vielleicht nicht den ganzen vorgesehenen Weg gehen, sondern eine Abkürzung nehemen werde, und das wollte ich nicht; ferner gefiel mir die mürrische Bedienung in der Wirtschaft auf der Erpeler Ley nicht, und schließlich wollte ich, wenn die Gruppe sich schon teilte, ein ausgewogenes 5 : 5 Verhältnis, damit es nicht etwa heißt, die Mehrheit sei für eine längere Rast gewesen.</p>
<blockquote><p>Ob der Abstieg über den relativ steilen Schotterweg, den wir nahmen, auch der Weg war, den Eva ausgesucht hatte, kann ich natürlich nicht beurteilen, vielleicht waren wir auch falsch, aber er war immerhin mit dem Rheinsteigsymbol gekennzeichnet. Danach waren meine doch allzu ungeübten Füße nahezu am Ende. Ich wollte nur noch auf möglichst bequemem Weg nach Linz kommen und schlug daher ohne irgendwelche Ortskenntnisse vor, dem Rheinsteig nicht weiter zu folgen, sondern lieber einen Weg am Rhein entlang zu wählen, da es dort sicher asphaltierte Wege gäbe, die angenehmer als der Rheinsteig wären. So war es dann ja auch.</p>
</blockquote><p>An dieser Stelle seid Ihr vom ursprünglich vorgesehenen Wege abgewichen. Den steilen Abstieg über den Schotterweg haben auch wir genommen, und das war das Stück, auf dem ich &quot;herumeierte&quot; und mich dafür schämte, zumal uns ausgerechnet dort Wanderer entgegenkamen und Michael und mir einen vielsagenden Blick zuwarfen. Danach kam ein steiler Anstieg, der für Markus II und Eva bei Nässe kaum zu schaffen gewesen war, uns bei Trokkenheit aber keine Schwierigkeiten bereitete, und danach nur noch fester Waldboden ohne Splitt, bis wir den Rheinsteig verließen und nach Linz hinunterwanderten, wo das letzte Stück des Weges aus Asphalt und Kopfsteinpflaster bestand, Stadtboden halt.</p>
<blockquote><p>Trotz allem möchte ich aber betonen, dass es eine schöne Wanderung war. Selbst wenn ich Schuhe dabei gehabt hätte, wären sie vermutlich im Gepäck geblieben, da ich mich auch nicht gerne geschlagen gebe. Hinzu kommt, dass ich in meiner Gürteltasche, obwohl sie besonders groß ist, keine Schuhe unterbringen kann. Auf längeren Wanderungen mit einem Rucksack bekomme ich aber Rückenschmerzen. So war es für mich nie eine Überlegung wert, ob ich Schuhe mitnehme. Ich wollte schließlich barfuß wandern und nicht mit Schuhen. Das gelang ja schließlich auch, zeigte mir aber meine Grenzen.</p>
</blockquote><p>Ich nehme nie Schuhe mit, da ich mich mit Schuhen im Gepäck nicht richtig barfuß fühlen würde, sondern immer an die Schuhe denken müßte. Und warum soll ich mich mit überflüssigem Zeugs abschleppen? Es nimmt ja auch keiner eine Blumenvase oder ein Verlängerungskabel mit. Zudem liegt bei Schuhen die Versuchung, diese sogleich anzuziehen, sobald der Weg etwas unbequem wird, nahe, und dann hätte ich mich, wie Du treffend schreibst, geschlagen gegeben, und das Gefühl, versagt zu haben, würde mir den Tag ziemlich vermiesen. So aber habe ich keine andere Wahl, als die ganze Wanderung barfuß mitzumachen und ggf. an meine körperlichen Grenzen zu gelangen. Gerade wenn der Weg nicht ganz einfach, aber jedenfalls zu schaffen ist, ist das das allerschönste Training.</p>
<blockquote><p>Ich möchte auch noch erwähnen, dass ich nicht barfuß wandere, um meine Füße für eine höhere Leistungsfähigkeit zu trainieren, sondern weil es mir (meistens) Spaß macht. Auch der Tag am Rheinsteig hat mir viel Spaß gemacht, da ich nette Leute kennen lernte, herrliches Wetter war, eine schöne Landschaft um uns herum lag usw., aber es hätte halt manches noch ein wenig besser laufen können.</p>
</blockquote><p>Den letzten Halbsatz möchte ich ändern in &quot;ich hätte noch ein wenig besser laufen können müssen.&quot; Ansonsten schließen sich für mich ein gutes Training der Füße für eine höhere Leistungsfähigkeit und Spaß in der Gruppe mit netten Gesprächen keineswegs aus; wenn beides zusammenkommt, ist das für mich das höchste &quot;Barfußglück&quot;.</p>
<blockquote><p>Vielleicht hätte man sich auch nicht immer genau am Rheinsteig orientieren, sondern besonders schwierige Stellen irgendwie umgehen sollen, aber ich kann nicht beurteilen, ob das überhaupt möglich gewesen wäre. Eva hat sich viel Mühe gegeben einen Weg auszukundschaften, der bei Nässe wohl angenehmer ist und für die Trockenheit konnte sie nichts. Ihr vorzuwerfen, den Weg nicht kurz vorher noch mal abgegangen zu sein, halte ich für falsch. So was mache ich auch nicht. Ich hätte auch keine Lust einen Weg kurz hintereinander zweimal zu gehen. Ich glaube aber auch nicht, dass große Teile des Weges in der Zwischenzeit neu geschottert wurden, und wenn doch, dann war es halt Pech.</p>
</blockquote><p>So sehe ich das auch. Zu verlangen, daß der Führer einer Barfußwanderung denselben Weg tags zuvor abzugehen hätte, ist geradezu unverschämt. Und daß sich der Weg bei Nässe anders anfühlt und die Schwierigkeiten bei Nässe anders liegen als bei Trokkenheit, ist erfahrungsgemäß so. Ich hätte es viel schlimmer gefunden, wenn ich bei nassem Wetter etwa ausgerutscht und meine ganze Kleidung drekkig geworden wäre. So wie die Wanderung tatsächlich gewesen ist, war sie mir recht.</p>
<blockquote><p>Viele Grüße<br />
Ulrich</p>
</blockquote><p>Barfüßige Sommergrüße,<br />
Markus U.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Mon, 17 Jul 2006 16:01:04 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Markus U.</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Und nun noch ich (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Leo</p>
<blockquote><blockquote><p>Der Weg machte mir zunächst nicht viel aus, da der Schotter zunächst recht fein war. Oder war es zunächst nur Splitt? Ich weiß nicht genau, wo Splitt aufhört und Schotter anfängt.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Auch nach Konsultation des Dudens und anderer Werke bin ich nicht viel schlauer:<br />
Schotter = zerkleinerte Steine<br />
Kies = feines Geröll / grobkörniger, steiniger Sand / stark zerkleinerte Steine<br />
Splitt = (grob) zerkleinerte Steine für den Straßenbau</p>
</blockquote><p>Demnach könnte Splitt eher gröber als Schotter sein? Das sehe ich aber anders. Außerdem würde ich unter Kies immer abgerundete Steine verstehen, wobei auch feinster Sand als Kies besonders kleiner Körnung betrachtet werden kann.</p>
<blockquote><p>Immerhin bestärkt das meine Auffassung, dass Schotter nicht unbedingt groß sein muß.</p>
</blockquote><p>Vielleicht sollten wir zur besseren Verständlichkeit uns auf bestimmte Begriffe einigen, um Missverständnissen bei Wegbeschreibungen vorzubeugen. Ich schlage daher vor gebrochene Steine bis zu 1 cm Korngröße als Splitt, darüber als Schotter zu bezeichnen, während Kies bereits bei einer Korngröße von 0,5 cm beginnt. Feinerer Kies wäre dann Sand. Diese Begriffe ließen sich dann noch durch Adjektive wie fein oder grob genauer beschreiben.</p>
<blockquote><blockquote><p>... Ich wollte nur noch auf möglichst bequemem Weg nach Linz kommen und schlug daher ohne irgendwelche Ortskenntnisse vor, dem Rheinsteig nicht weiter zu folgen, sondern lieber einen Weg am Rhein entlang zu wählen, da es dort sicher asphaltierte Wege gäbe, die angenehmer als der Rheinsteig wären. ...</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
... ich hatte mir an der Bushaltestelle schon den Bus um 19.10h (erst mehr als 1 Stunde später) für die Fahrt nach Linz rausgesucht; ich wäre auf keinen Fall weiter auf dem Rheinsteig gegangen. Du hast also mit Deinem Vorschlag offene Türen bei mir eingerannt, und für den ebenen Weg fühlte ich mich nach der ausgiebigen Rast dann noch fit genug.</p>
</blockquote><p>Von dieser Busverbindung hatte ich gar nichts mitbekommen. Einen Moment dachte ich darüber nach, ob man wohl eine Station mit der Bahn fährt, aber ich bezweifelte, ob es in Kasbach überhaupt einen Bahnhof gibt.<br />
Ein zweites Zerreißen unserer Wandergruppe hätte ich auf jeden Fall zu verhindern versucht. Wärst du mit dem Bus gefahren hätte ich versucht die anderen zu überreden mitzukommen oder Dich davon abzuhalten. Die erste Teilung der Gruppe fand ich schon bedauerlich genug.<br />
Deine Fähigkeit den Rest auf ebenem Weg doch noch durchzuhalten zeigt aber, wie wichtig ausreichend Pausen sind. Es ist schön, dass diese Pause am Brunnen, die mir eigentlich schon etwas lang erschien, da ich recht bald unsere Vorhut in Linz wieder erreichen wollte, um möglichst wenig von interessanten Gesprächen zu verpassen, Dir so geholfen hat.<br />
Ich fand übrigens die gewählte Route entlang der Bahnstrecke ebenso interessant und abwechslungsreich, wie den Rheinsteig. Andi hatte seine Sirenen und wir die Züge auf der rechten Rheinstrecke, insbesondere den Gleisbauzug und die Bahnanlagen vor dem Bahnhof Linz.<br />
Damit will ich aber keinesfalls die Schönheiten am Rheinsteig schmälern.</p>
<p>Viele Grüße</p>
<p>Ulrich</p>
]]></content:encoded>
<link>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994258151</link>
<guid>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994258151</guid>
<pubDate>Sun, 16 Jul 2006 19:23:03 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Ulrich (Berlin)</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Und nun noch ich (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Ulrich,</p>
<p>zu den meisten Punkten habe ich mich ja vorher auch schon entsprechend geäußert in meinem Testbericht. Einige übertrieben positive Anmerkungen zum Betriebsausflug, unten mit &gt;&gt; markiert, waren aber doch wohl nicht bei allen (bei Dir offensichtlich schon) als Gegensatz zum Rheinsteig rübergekommen...</p>
<blockquote><p>So eine Panne, wie das Ansteuern unterschiedlicher Parkplätze kann vorkommen, sollte aber schnell zu telefonischen Nachfragen führen. Zumindest hätte der Aufbruch bis zum Eintreffen aller Teilnehmer verschoben werden sollen, insbesondere, da sich anscheinend niemand an dem Parkplatz den Eva ansteuerte einfand, der nicht von ihr persönlich dort hin geführt wurde.</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Der Treffpunkt ... war eindeutig beschrieben und für alle Teilnehmer leicht zu finden, und so konnte die Reise pünktlich losgehen ... Hier gibt es nur ein Skistadion und dort auch nur einen Parkplatz, und so hatten auch die hier noch zu uns stoßenden Autofahrer keine Schwierigkeiten, uns zu finden.</p>
</blockquote></blockquote><p>Aber das war ja eher ein kleines Problem.</p>
<blockquote><p>Der Weg machte mir zunächst nicht viel aus, da der Schotter zunächst recht fein war. Oder war es zunächst nur Splitt? Ich weiß nicht genau, wo Splitt aufhört und Schotter anfängt. Der Weg machte mir zunächst nicht viel aus, da der Schotter zunächst recht fein war. Oder war es zunächst nur Splitt? Ich weiß nicht genau, wo Splitt aufhört und Schotter anfängt.</p>
</blockquote><p>Auch nach Konsultation des Dudens und anderer Werke bin ich nicht viel schlauer:<br />
Schotter = zerkleinerte Steine<br />
Kies = feines Geröll / grobkörniger, steiniger Sand / stark zerkleinerte Steine<br />
Splitt = (grob) zerkleinerte Steine für den Straßenbau</p>
<p>Immerhin bestärkt das meine Auffassung, dass Schotter nicht unbedingt groß sein muß. Es gibt auch noch andere Unterschiede: Ich ging vor ca. 2 Jahren mehrmals am Zürichsee entlang von Rapperswil nach Jona. Optisch gab es an der Gemeindegrenze kaum einen Unterschied, aber die Füße meldeten extreme Unterschiede: Harmlos -&gt; Extrem unangenehm!</p>
<blockquote><p>Warum war es wichtig so schnell nach Linz zu kommen? Hätten wir nicht ein wenig improvisieren und diese Rast gemeinsam noch ausdehnen können? Das war zwar nicht geplant, aber wäre das so schlimm gewesen?</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Kurzerhand wurde daher der Zeitplan geändert und der Abstieg ins Tal um eine halbe Stunde verschoben. Nachdem jeder seinen restlichen Hunger und vor allem Durst gestillt hatte und alle zufrieden waren, traten wir schließlich den Rückweg an.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Ob der Abstieg über den relativ steilen Schotterweg, den wir nahmen, auch der Weg war, den Eva ausgesucht hatte, kann ich natürlich nicht beurteilen, vielleicht waren wir auch falsch, aber er war immerhin mit dem Rheinsteigsymbol gekennzeichnet. Danach waren meine doch allzu ungeübten Füße nahezu am Ende. Ich wollte nur noch auf möglichst bequemem Weg nach Linz kommen und schlug daher ohne irgendwelche Ortskenntnisse vor, dem Rheinsteig nicht weiter zu folgen, sondern lieber einen Weg am Rhein entlang zu wählen, da es dort sicher asphaltierte Wege gäbe, die angenehmer als der Rheinsteig wären. So war es dann ja auch.</p>
</blockquote><p>Doch, der Abstieg über die steile geschotterte Treppe war wohl noch derselbe. Dieser Abstieg hat mir dann aber den Rest gegeben und ich hatte mir an der Bushaltestelle schon den Bus um 19.10h (erst mehr als 1 Stunde später) für die Fahrt nach Linz rausgesucht; ich wäre auf keinen Fall weiter auf dem Rheinsteig gegangen. Du hast also mit Deinem Vorschlag offene Türen bei mir eingerannt, und für den ebenen Weg fühlte ich mich nach der ausgiebigen Rast dann noch fit genug.</p>
<p>Gruß</p>
<p>Leo</p>
]]></content:encoded>
<link>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994258149</link>
<guid>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994258149</guid>
<pubDate>Sun, 16 Jul 2006 17:30:36 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Leo</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Gebeugter Gang u. a. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Michael</p>
<blockquote><p>Schon als Kind besaß ich einen gebeugten Gang. Im Schulsport war ich schlecht, in der Tanzschule wurde ich immer als letzter aufgefordert, beim Militär hatte ich mit dem Gleichschritt, ich deswegen vom Militärarzt untersucht, weil man Angst hatte, ich würde jederzeit zusammenbrechen. Beim Benutzen von Treppen Brücken usw. mußte ich mich am Geländer festhalten. Als ich Probleme mit dem Knie hatte, hatte mich auch ein Neurologe untersucht, der herausfand, daß bei mir Störungen im Bewegungsablauf vorlägen (Störung im Kleinhirn). Dieses führt zu &quot;Überreaktionen&quot; bei Bewegungen. Dieses ist nicht heilbar, jedoch bei gewissem Training teilweise zu überdecken. Eigentlich müßte ich handwerklich sehr ungeschickt sein: Da mich aber Laborarbeit interessiert, kann ich ganz gut damit arbeiten. Tanzen interessierte mich nicht, daher war ich dort sehr schlecht. Durch das Barfußlaufen sind die Knieprobleme zwar weitgehend behoben worden. Aber beim Laufen mit Gepäck (wie letzten Samstag) hatte ich Mühe, auf unsicherem Untergrund gerade zu gehen. Um nicht zu stürzen, mußte ich manchmal etwas fester auftreten, was zu zusätzlichen Belastungen führte. Und die Hitze machte mir zu schaffen. Manch einer hat sich schon gewundert, daß ich, unsportlich wie ich bin, lange Radtouren durchstehen kann. Oder lange Wanderungen, egal ob barfuß oder mit Schuhen. Daß ich hinterher recht abgekämpft aussehe, ist der Preis dafür. Ob durch diese Störung im Bewegungsablauf ich häufiger ins Schwitzen komme und daher weniger Kleidung benötige als andere, halte ich durchaus für möglich. Was bei Leuten mit ungestörtem Bewegungsablauf automatisch funktioniert, muß ich mühsam erlernen, wobei ich mich verschiedener Tricks bedienen, um nicht unnötig viel Energie zu verbrauchen, etwa mich vornüberzubeugen und aufzustützen, um das Gewicht besser zu verteilen. Beim Wandern über den Rheinsteig war ich also an meine Leistungsgrenze gelangt. Und selbst wenn ich noch nicht an die Leistungsgrenze gekommen bin, dann ist mein Gesicht manchmal verzerrt.</p>
</blockquote><p>Vielen Dank zu diesen mir völlig neuen Äußerungen. Natürlich fiel auch mir schon öfters dein gebückter Gang mit den verschränkten Armen auf, was ich aber bisher nur für eine harmlose Marotte hielt. Nun, wo ich die Hintergründe kenne, erscheint das alles in einem anderen Licht. Ich freue mich daher, dass Du uns das erzählt hast. So lernt man sich doch wieder ein Stück besser kennen.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Fri, 14 Jul 2006 21:50:50 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Ulrich (Berlin)</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Und nun noch ich (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Oh je, oh je, ist das ein umfangreicher Thread geworden. Gestern Abend habe ich angefangen ihn zu lesen, nun bin ich endlich durch. Ich musste ja heute auch arbeiten. Auf alles was geschrieben wurde will und kann ich nicht eingehen, dazu fehlen mir Zeit und Lust. Da ich aber doch mehrfach erwähnt wurde, und eine bedauerliche Streiterei um die Wegqualität entstanden ist, bei der ich auch zitiert wurde, halte ich es für unverzichtbar auch noch meinen Senf dazu zu geben.<br />
Als erstes will ich Eva für ihre Mühe und ihre Gastfreundschaft danken. Ich freue mich sie zu kennen und mit ihr und ihrer Familie eine schöne Zeit verbracht zu haben und sage deshalb noch mal &quot;Danke!&quot;<br />
Auch die Wanderung am Rheinsteig war landschaftlich wunderschön, der Weg war aber doch deutlich schwieriger als ich dachte. Das war aber zum großen Teil auch mein Fehler, denn ich hatte Evas Warnung, dass ungeübte sicherheitshalber ein paar Schuhe mitnehmen sollten, durchaus gelesen, hielt mich aber für gut genug trainiert damit fertig zu werden. Ich wurde es ja schließlich auch, wenn auch mit Mühe und zusammengebissenen Zähnen. Ich nahm an, ich wäre gut trainiert, hatte aber nicht bedacht, dass ich in meiner sandigen Heimat gar nicht die Möglichkeit habe auf so anspruchsvollen Wegen zu trainieren. Warnungen an Barfußanfänger sicherheitshalber Schuhe mitzubringen äußert die Barfuß-Initiative-Berlin schließlich auch, ohne das ich hierzulande so was nötig hätte.<br />
Eva hat einen wunderschönen Weg ausgesucht, dessen Qualität aber offensichtlich umstritten ist. Gestritten wurde hier schließlich schon genug. Zu einer perfekten Wanderung gehört aber, dass hinterher alle zufrieden sind. Das war aber nicht der Fall, denn zumindest Andi35, aber auch andere, waren wohl eher unzufrieden, aber was ist schon perfekt? Nichts ist so gut, als das es nicht noch verbessert werden könnte. In diesem Sinne hoffe ich, dass es mir Eva nicht übel nimmt, wenn ich in einigen Punkten Andi35 Recht gebe, auch wenn er manches nicht besonders diplomatisch formuliert hat.<br />
Auch mir haben einige Punkte Anlass zur Kritik gegeben, wobei man berücksichtigen muss, dass bei hohen Temperaturen und anstrengenden Wegen der Spaß schon mal ein wenig getrübt werden kann. Da schimpft man auch schon mal ein wenig ohne groß darüber nachzudenken. Dennoch werde ich den Tag in schöner Erinnerung behalten, nicht zuletzt, weil in der Erinnerung alles ein bisschen schöner ist, als es tatsächlich war.<br />
Ich möchte Evas Leistung, was die Organisation und Planung angeht in keinster Weise schmälern, hoffe aber doch, dass ein paar Vorschläge für das nächste mal erlaubt sind. Immerhin habe auch ich schon zahlreiche Barfußwanderungen, auch eine viertägige Barfußreise, organisiert und verfüge daher über eine gewisse Erfahrung in diesen Dingen.<br />
So eine Panne, wie das Ansteuern unterschiedlicher Parkplätze kann vorkommen, sollte aber schnell zu telefonischen Nachfragen führen. Zumindest hätte der Aufbruch bis zum Eintreffen aller Teilnehmer verschoben werden sollen, insbesondere, da sich anscheinend niemand an dem Parkplatz den Eva ansteuerte einfand, der nicht von ihr persönlich dort hin geführt wurde. Gerade bei solchen Pannen ist das Mitführen eines eingeschalteten Handys von großer Wichtigkeit.<br />
Der Weg machte mir zunächst nicht viel aus, da der Schotter zunächst recht fein war. Oder war es zunächst nur Splitt? Ich weiß nicht genau, wo Splitt aufhört und Schotter anfängt. Spätestens an der Stelle, wo ich fragte, ob da mal ein Eisenbahngleis lag, fand ich es höchst unangenehm, war aber beruhigt, als ich sah, dass das nur vielleicht 100 m waren. Das war dann auch zu bewältigen. Mit der Zeit wurde mir aber auch der feine Splitt unangenehm, da meine Füße so was nicht auf Dauer gewöhnt sind. Das liegt nicht an Eva, sondern an meiner falschen Einschätzung ihrer Angaben.<br />
Die Steigungen und Gefällestrecken haben mir nichts ausgemacht. Da ich sehr unsportlich bin ging es zwar bergauf etwas langsamer, aber dabei spielt es keine Rolle, ob ich Schuhe trage oder nicht.<br />
Zeitweise konnte man aber direkt das Gefühl bekommen Eva hätte in Linz bereits einen Tisch im Restaurant reserviert und müsste uns nun pünktlich dorthin bringen. Die Eile, die aus ihrer Sicht vermutlich unbeabsichtigt, vielfach aufkam, wäre nach meiner Meinung nicht nötig gewesen. Wir hatten den ganzen Tag Zeit. Es wäre sicher besser gewesen, mehr Pausen einzulegen als geplant, nicht zuletzt auch, weil es ein sehr warmer Tag war. Das Wetter ließ sich nun mal nicht langfristig planen. Wir hatten großes Glück dass es nicht regnete, aber dafür war es halt heiß.<br />
Es ist auch nochvollziehbar, dass es denen, die aus gesundheitlichen oder konditionellen Gründen Mühe hatten den Anschluss zu behalten, nicht gefiel, wenn die kräftigen, die vorne weg liefen, Pausen machten bis die letzten da waren, diesen dann aber die Pausen vorenthalten wurden, obwohl sie sie am nötigsten gehabt hätten. Ich selbst hatte damit zwar keine Schwierigkeiten, da ich mich im Mittelfeld halten konnte, habe aber Verständnis für die Schwächeren. Auch mir gelang es schließlich nicht die Eva einzuholen, wenn sie einen Vorsprung hatte. Mein Vorschlag zur Lösung dieses Problems wäre: Das Tempo bei einer solchen Wanderung muss reduziert werden. Der langsamste muss die Geschwindigkeit angeben, damit die Gruppe beieinander bleibt, Gespräche möglich bleiben und die schwächeren nicht bei den Pausen übergangen werden.<br />
Ein großes Problem war die Hitze. Auch dafür kann niemand was. Bei solchem Wetter sollte natürlich auch jeder genügend zu trinken mitnehmen. Das ist klar. Aber wenn nun einer nichts mitgenommen hat, darf man ihn deshalb vor Durst leiden lassen, nach dem Motto &quot;Selber Schuld&quot;? Wir sind doch keine sportlichen Konkurrenten, die froh sind, wenn einer ausscheidet. Auch wenn sich einige erst kennen gelernt haben, würde ich so eine Barfußwandergruppe eher als eine Art Freundeskreis betrachten, der zusammen halten sollte. Wenn also jemand Durst hat, auch wenn es nur ein einziger ist, dann muss man sehen, wie dieser gelöscht werden kann. Da sollte es nicht um Mehrheiten gehen, sondern um Rücksicht auf den einzelnen. Die Rast an der Erpeler Ley war daher unverzichtbar. Gut, ich hätte sie nicht gebraucht, ich genoss ja auch zunächst die schöne Aussicht, aber als wir dann weiter wollten und die rastenden ihre Bestellungen zum Teil noch nicht mal bekommen hatten, war mir klar, dass das noch etwas dauern würde, denn wer etwas bestellt, muss es ja auch bezahlen. Dazwischen sollte auch noch Zeit für den Verzehr bleiben. Auf schnelleren Aufbruch ohne Verzehr zu drängen, musste schief gehen. Warum war es wichtig so schnell nach Linz zu kommen? Hätten wir nicht ein wenig improvisieren und diese Rast gemeinsam noch ausdehnen können? Das war zwar nicht geplant, aber wäre das so schlimm gewesen? Auch hier gilt: Es muss mehr Zeit eingeplant werden. Gerade an warmen Tagen braucht man mehr Pausen, als etwa bei Regen. Auch sollte immer etwas Zeit übrig bleiben für spontane Unterbrechungen. Wenn z. B. irgendwo ein Tiergehege ist, dann will man doch mal stehen bleiben und es sich ansehen. Informationstafeln will man lesen können. Das dauert zwar alles etwas, aber soviel Zeit sollte schon sein.<br />
Die Teilung der Wandergruppe habe ich ebenfalls als sehr bedauerlich empfunden, weil mir schnell klar war, dass das zu Zwietracht führen würde. Ich wäre gerne bei beiden Truppen mitgewandert, aber ich musste mich ja nun entscheiden. Die Entscheidung fiel mir nicht allzu schwer. Da ich endlich Andi35 kennen gelernt habe, der mir sehr sympathisch ist, wir nur wenige Stunden gemeinsam zur Verfügung hatten und er auf der Erpeler Ley blieb, blieb auch ich. Ohne etwas zu bestellen setzt man sich aber nicht in ein Lokal, also bestellte ich auch noch ein Eis, das ich eigentlich nicht gebraucht hätte, aber das ich doch sehr genoss.<br />
Ob der Abstieg über den relativ steilen Schotterweg, den wir nahmen, auch der Weg war, den Eva ausgesucht hatte, kann ich natürlich nicht beurteilen, vielleicht waren wir auch falsch, aber er war immerhin mit dem Rheinsteigsymbol gekennzeichnet. Danach waren meine doch allzu ungeübten Füße nahezu am Ende. Ich wollte nur noch auf möglichst bequemem Weg nach Linz kommen und schlug daher ohne irgendwelche Ortskenntnisse vor, dem Rheinsteig nicht weiter zu folgen, sondern lieber einen Weg am Rhein entlang zu wählen, da es dort sicher asphaltierte Wege gäbe, die angenehmer als der Rheinsteig wären. So war es dann ja auch.<br />
Trotz allem möchte ich aber betonen, dass es eine schöne Wanderung war. Selbst wenn ich Schuhe dabei gehabt hätte, wären sie vermutlich im Gepäck geblieben, da ich mich auch nicht gerne geschlagen gebe. Hinzu kommt, dass ich in meiner Gürteltasche, obwohl sie besonders groß ist, keine Schuhe unterbringen kann. Auf längeren Wanderungen mit einem Rucksack bekomme ich aber Rückenschmerzen. So war es für mich nie eine Überlegung wert, ob ich Schuhe mitnehme. Ich wollte schließlich barfuß wandern und nicht mit Schuhen. Das gelang ja schließlich auch, zeigte mir aber meine Grenzen.<br />
Ich möchte auch noch erwähnen, dass ich nicht barfuß wandere, um meine Füße für eine höhere Leistungsfähigkeit zu trainieren, sondern weil es mir (meistens) Spaß macht. Auch der Tag am Rheinsteig hat mir viel Spaß gemacht, da ich nette Leute kennen lernte, herrliches Wetter war, eine schöne Landschaft um uns herum lag usw., aber es hätte halt manches noch ein wenig besser laufen können.<br />
Vielleicht hätte man sich auch nicht immer genau am Rheinsteig orientieren, sondern besonders schwierige Stellen irgendwie umgehen sollen, aber ich kann nicht beurteilen, ob das überhaupt möglich gewesen wäre. Eva hat sich viel Mühe gegeben einen Weg auszukundschaften, der bei Nässe wohl angenehmer ist und für die Trockenheit konnte sie nichts. Ihr vorzuwerfen, den Weg nicht kurz vorher noch mal abgegangen zu sein, halte ich für falsch. So was mache ich auch nicht. Ich hätte auch keine Lust einen Weg kurz hintereinander zweimal zu gehen. Ich glaube aber auch nicht, dass große Teile des Weges in der Zwischenzeit neu geschottert wurden, und wenn doch, dann war es halt Pech.<br />
Liebe Eva, sei mir bitte nicht böse, das auch ich ein wenig Kritik geübt habe, aber ohne eine Feststellung von Schwachpunkten gibt es keine Verbesserungen. Ich hoffe, ich konnte Dir ein paar Anregungen fürs nächste mal liefern, die Du mir bitte nicht übel nimmst.</p>
<p>Viele Grüße</p>
<p>Ulrich</p>
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<pubDate>Fri, 14 Jul 2006 21:37:07 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Ulrich (Berlin)</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Der Rheinsteig barfuß - ein Testbericht der Teilstrecke Rheinbreitbach-Kasbach (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Daher warte ich, ob hier vielleicht noch mehr Rückmeldungen zum Wegbelag kommen, und melde mich dann bei Lorenz.</p>
</blockquote><p>Der Rheinsteig barfuß - ein Testbericht der Teilstrecke Rheinbreitbach-Kasbach</p>
<p>Hallo, insbesondere MarkusII und Lorenz,</p>
<p>Ich würde in einem Führer folgende Berschreibung empfehlen, ist leider etwas lang geraten.</p>
<p>Um spätere Enttäuschungen zu vermeiden, sei dem Interessenten (aus gegebenem Anlaß) vorherige Information empfohlen.</p>
<p>Das fängt schon beim Namen &quot;Steig&quot; an: Ein Steig ist nach &quot;Deutsches Wörterbuch&quot;, Reichenbach-Verlag, München ein schmaler Pfad, nach Bünting, &quot;Deutsches Wörterbuch&quot;, Isis-Verlag, Chur, ein enger, stark ansteigender Weg. Auch laut Duden ist ein Steig nicht nur schmal sondern auch steil, wogegen das Langenscheidt Schul-Lexikon Deutsch-Englisch Steig mit path / footpath übersetzt, also nicht steil. Nach allgemeiner Auffassung ist ein Steig also auf jeden Fall schmal und je nach Auffassung auch noch steil oder aber nicht. Der Tester hatte bisher die Auffassung schmal, nicht gerade eben, aber nicht unbedingt steil. Wikipedia beschreibt den Steig dann eher im engeren, alpinen Sinn.</p>
<p>Wer jetzt, wie der Tester ursprünglich auch, meint, die Berge längs des Rheins seien nicht so hoch und meist angenehm mit Waldboden bedeckt, und es gehe vielleicht anfangs mal steil hoch, im Verlauf leicht hin und her und dann zum Schluß noch mal steil runter, sei gewarnt: Beim Rheinsteig ist STEIGEN im wörtlichen Sinne das Programm, was die Knieprobleme von entsprechend disponierten Leuten verschlimmert, daher seien solche ausdrücklich gewarnt (damit es ihnen besser geht als dem Tester, der nicht hinreichend gewarnt wurde und der erst nach Verschlimmerung seiner Knieprobleme noch den aufmunternden Rat erhielt, der Rheinsteig sei für ihn eben nicht geeignet gewesen, wie er sich ja leicht vorher hätte informieren können)!</p>
<p>Der Rheinsteig ist jedenfalls ein gelungenes Trainingsrevier für alpine Steige. Besonders beeindruckend ist die trotz relativ niedriger Berge große Zahl von Höhenmetern, was durch laufende, meist steile, Auf- und Abstiege abwechselnd erreicht wird.</p>
<p>Das für einen alpinen Steig laut Wikipedia erforderliche Merkmal &quot;unebener Boden&quot; ist aber leider von Natur aus nur an ganz wenigen Stellen gegeben: Obwohl man sich im rheinischen Schiefergebirge befindet, herrschen leider wenig alpine Böden vor, nämlich unspektakulärer Waldboden. Dieser Mangel wurde jedoch durch flächendeckenden Einsatz von manchmal fein-, meist mittel-groben (auf ca. 50 m groben) Schotter behoben, der alpine Verhältnisse hervorragend simuliert. Um den inneren Schweinehund nicht in Versuchung zu führen, wurde er im Wald flächendeckend von Dickicht links zu Dickicht rechts aufgetragen; eine gewisse Grobkörnigkeit sorgt für große Trainingswirkung schon bei kleinem Materialeinsatz. Am besten ist sie naturgemäß bei Trockenheit, wenn der harte Waldboden nicht nachgibt. Eine gewisse Hornhaut and den Füßen erleichtert das Training aber doch erheblich; sie sollte daher nicht vollständig entfernt werden.</p>
<p>Diese optimalen Trainingsmöglichkeiten werden von ambitionierten Kletter-Schotter-Experen unter den Barfüßern immer wieder gelobt, erlauben sie es doch auch schon auf nicht ganz so langen Wanderungen, die eigenen Grenzen zu erreichen und herauszuschieben. Nur maximal 30% des Weges besteht aus Wiesen und sonstigen glatten Böden ohne Trainingswirkung -aber schließlich gibt ja auch im Hochgebirge mal Passagen über Almwiesen.</p>
<p>Eine besonders intensive Trainingswirkung entsteht durch die Kombination von Schotter und steilen Abstiegen, und an einer steilen Treppe wurden mit viel Liebe zum Detail sogar die Stufen geschottert.</p>
<p>Die angenehme Kühle im Hochgebirge wird durch den meist schattigen Wegverlauf simuliert (was gerade am Tage des Test sehr angenehm war). Auch sehr schöne Aussichtspunkte waren vorhanden.</p>
<p>Auf alpinen Steigen sind die Einkehrmöglichkeiten rar, und die Wirtsleute sind sich ihrer Monopolstellung bewusst, die sie ihre Gäste durch ruppiges Auftreten auch spüren lassen. Auch dieser Aspekt des alpinen Wanderns wird auf dem Rheinsteig in vorbildlicher Weise simuliert: Die einzige Einkehrmöglichkeit entlang der Teststrecke verkauft heiße Getränke nur in Kännchen mit EINER Tasse dazu und auch das sonst oft erfolgreiche Ausweichen auf Cappuccino läuft ins Leere (1 Riesentasse zum Preis eines Kännchens).</p>
<p>Aufmüpfiges Kontern der Gäste durch demonstrative Nicht-Bestellung eines Getränks zum Kuchen beeindruckt die mürrische Bedienung aber genau so wenig, wie das verweigerte Trinkgeld. Auch innen herrscht ein barscher Ton: Der Chef (?, oder ein angestellter Wichtigtuer) befielt den Gästen, gefälligst die Außentoilette zu benutzen, innen die sei geschlossen.</p>
<p>Nur sehr Leidensfähige werden hier freiwillig noch ein zweites Mal einkehren, die meisten haben wohl die Hochgebirgs-Lektion gelernt: Immer genug zu Trinken und zumindest eine Not-Ration zum Essen mitnehmen!</p>
<p>Der Tester zählt sich zwar selbst nicht zu den Kletter-Schotter-Experten, hat aber schon einige barfüßige Wanderungen in den Alpen absolviert, so z.B. im Berner Oberland von Lauterbrunnen (799m) auf das Schilthorn (2970m), aber nur bis zur Schilthornhütte (2432m) barfuß, danach mit Wanderschuhen. Ein vorheriges Training auf dem Rheinsteig hätte aber bestimmt einen noch souveräneren Aufstieg erlaubt und vielleicht einige Kommentare wie &quot;Warum quälen Sie sich denn so?&quot; oder &quot;Warum tut man sich denn so was an?&quot; von vorne herein vermieden. Solche expliziten Kommentare gab es beim Rheinsteig-Test zwar nicht, aber einige entsprechende Blicke schon.</p>
<p>Wie oben bereits beschrieben, sollten Leute mit Knieproblemen den Rheinsteig besser meiden, wie auch Untrainierte mit schlechter Kondition. Auch wer einen gemütlichen Spaziergang auf barfußfreundlichen naturbelassenen Waldböden oder Wiesen und zahlreiche Einkehrmöglichkeiten erwartet, ist hier fehl am Platz. Bei größeren Gruppen unterschiedlicher Kondition (insbesondere noch bei konträren Erwartungen: sportliches Traning zur gemeinsamen Grenzerfahrung oder einfach geselliges Beisammensein) ist dagegen ein Auseinanderreißen der Gruppe zwischen den kurzen Pausen zum Erwarten der Nachzügler zu befürchten, was die Kommunikation während der Wanderung nicht gerade erleichtert.</p>
<p>Barfuß-Anfänger sollten sich besser nicht auf den Rheinsteig begeben: Die Gefahr, dass sie nach diesem für sie viel zu intensiven Training gleich wieder mit dem Barfußlaufen aufhören, ist einfach zu groß.</p>
<p>Aber für alle konditionell und schottermäßig ambitionierten Barfuß-Sportler stellt der Rheinsteig ein hervorragendes Trainingsrevier da, um die eigenen Grenzen schon vor dem Urlaub im Hochgebirge so nach oben zu schieben, so dass man ihn dann unbeschwert genießen kann. Aber das wurde ja auch bereits von anderen im Forum lobend erwähnt!</p>
<p>Nach dem Abstieg ins Tal locken zuletzt auch gemütliche Orte mit guten Einkehrmöglichkeiten wie z.B. auch Linz. Hier geht der Rheinsteig sogar mitten durchs Zentrum - aber vorher musste der Test schon aus gesundheitlichen und zeitlichen Gründen abgebrochen werden.</p>
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<pubDate>Thu, 13 Jul 2006 19:37:33 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Leo</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Wanderung mit einigen &quot;Pannen&quot; (nicht der Hauptbericht)! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Michael! <img src="https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/images/smilies/wink.png" alt=";-)" /></p>
<p>Wie Du sicher bemerkt hast, gehe ich nun nicht mehr auf die anderen Beiträge ein, wohl habe ich sie aber natürlich noch gelesen, doch Deinen, völlig neutralen und liebenswürdigen Bericht will ich keinesfalls unbeantwortet lassen!</p>
<p>Ich kann Deine Meinung nur erwidern und bin ebenfalls sehr erfreut, Dich endlich mal kennen gelernt zu haben!<br />
Du bist ein ganz feiner Kerl, wenn ich das mal so schreiben darf und von den gesundheitlichen Problemen, die Du uns anvertraut hast, wusste ich natürlich nichts!<br />
Dass Du das geschrieben hast, was nur die Wenigsten tun würden, da man sich damit in einem öffentlichen Forum offenbart, zeigt mir auch wieder, dass Du ein &quot;offenes Buch&quot; und somit durch und durch ein ehrlicher Mensch bist!</p>
<p>Aber die Sache mit den Battarien für die Taschenlampe geht Dir nicht mehr aus dem Kopf, das &quot;verzeihst&quot; Du mir wohl nie!!!!! ;-DD<br />
Jetzt kommen auch noch die Leitpfosten und die &quot;Dachsirenen&quot; dazu! <img src="https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/images/smilies/biggrin.png" alt=":-D" /><br />
Mit welchen Dingen ich mich aber auch beschäftige, von den Battarien jetzt mal abgesehen! <img src="https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/images/smilies/biggrin.png" alt=":-D" /></p>
<p>Auf jeden Fall habe ich mich sehr gefreut, Dich endlich kennen gelernt zu haben und ich hoffe, Dich schon bald wieder zu sehen!<br />
Das waren eben auch die schönen Dinge, die dieses Treffen, außer der herrlichen Landschaft mit sich brachte, den anderen Teil kennen die Teilnehmer und Leser ja nun zu Genüge, ich bin jetzt entspannt! <img src="https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/images/smilies/wink.png" alt=";-)" /><br />
Auch, Ulrich aus Berlin endlich mal persönlich kennen gelernt zu haben, mit dem ich bestimmt schon 2 Jahre in Emailkontakt stehe, war mir eine sehr große Freude!</p>
<p>Einen Teil der Anderen kannte ich ja schon und freute mich auch, sie wieder zu sehen, doch auch Guenther und Dieter kennen gelernt zu haben, war nett.<br />
Aber vor allem Dich und Ulrich aus Berlin wollte ich schon so lange unbedingt kennen lernen, nun ist es endlich geschehen! <img src="https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/images/smilies/smile.png" alt=":-)" />)<br />
Nun freue ich mich noch vor allem auf Lorenz und Vesa Local, was nicht heißen soll, dass ich mich nicht auch über das Zusammentreffen anderer Teilnehmer freue!<br />
Auch Tiziana, Reiner L., Pedro, Werner (WBO) und Bernd (Wiesbaden) würde ich zudem gerne noch persönlich kennen lernen!</p>
<p>Ganz liebe Grüße in die Schweiz nach Zofingen und hoffentlich schon bis bald</p>
<p>Andi</p>
]]></content:encoded>
<link>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994258019</link>
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<pubDate>Tue, 11 Jul 2006 20:24:29 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Andi35</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Anmerkung zur Wegequalität (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Guenther,</p>
<p>hab&#039; vielen Dank für deine Antwort! Ihr entnehme ich, dass du den Weg für Fortgeschrittene guten Gewissens empfiehlst. <img src="https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/images/smilies/smile.png" alt=":-)" /></p>
<p>Viele Grüße,</p>
<p>MarkusII</p>
]]></content:encoded>
<link>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994258004</link>
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<pubDate>Tue, 11 Jul 2006 15:43:56 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>MarkusII</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Anmerkung zur Wegequalität (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Markus II!</p>
<blockquote><p>Guenther lässt zwischen den Zeilen erkennen, dass er die Wegbeschaffenheit anspruchsvoll fand, aber nicht viel zu schwierig. Stimmt dies so? Habe ich es auch richtig im Kopf, dass du noch nicht allzulange barfußwanderst, oder täusche ich mich da?</p>
</blockquote><p>Die Wegbeschaffenheit war so, wie ich sie bei einer Barfußwanderung am Rheinsteig erwartete. Ich wußte ja, daß dieses Gelände kein Zierrasen ist.<br />
&quot;Barfußgewandert&quot; hab ich an diesem Wochenende zum ersten Mal. Allerdings lauf ich halt sehr viel barfuß, und wenn ich Schuhe trag, ist das zu 99% aus sozialen/beruflichen Gründe, d.h. in der Regel in Gebäuden; also draußen - paradoxerweise - fast alle Strecken barfuß. Ich bin nun eigentlich Stadtmensch, pendele aber täglich nach Köln mit der Bahn und muß an meinem Wohnort auch, ehe ich zum Bahnhof komme, erst mal durch einen großeren Park. Auch übliche Freizeitaktivitäten in der Umgegend von Köln (Fühlinger See u.ä.) unternehme ich völlig barfuß. Also kein geschmäcklerisches Hin und Her, auf diesem Untergrund barfuß, auf jenem aber mit Schuhen. Aber gewandert bin ich an diesem Wochenende seit meiner Kindheit das erste Mal. Meinen Füßen hat es im Gegensatz zu Armen und Beinen (Bremsenstiche!) nicht geschadet.<br />
Hoffe damit, alles beantwortet zu haben. Ggfs. einfach rückfragen.<br />
Gruß Guenther</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Tue, 11 Jul 2006 14:33:17 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Guenther</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Anmerkung zur Wegequalität (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Markus U.,</p>
<p>hab&#039; vielen Dank für deine freundliche und sachliche Auskunft; und vielen Dank auch an Guenther!</p>
<p>Markus U. Empfinden stimmt mit meinem überein.<br />
Bei &quot;richtiger&quot; Nässe im Frühjahr ist es extrem rutschig. Wie ich einige Wochen auf einer weiteren Rheinsteigwanderung festgestellt hatte, ist die Lage im Sommer übrigens günstiger: Auch wenn es nur ein, zwei Tage zuvor kräftig geregnet hat, ist es dann nicht mehr rutschig; die Verdunstung ist im Sommer eben viel stärker geworden.</p>
<p>Guenther lässt zwischen den Zeilen erkennen, dass er die Wegbeschaffenheit anspruchsvoll fand, aber nicht viel zu schwierig. Stimmt dies so? Habe ich es auch richtig im Kopf, dass du noch nicht allzulange barfußwanderst, oder täusche ich mich da?</p>
<p>Mir geht es mit diesen Fragen einfach darum, für Lorenz&#039; Seite eine vernünftige Kurzbeschreibung abgeben zu können.</p>
<p>Andi35s Aussage zum Wegbelag (nur um den geht es mir ja hier!) ist ja zusammengefasst:<br />
&quot;Ich will den mal sehen, der nicht motzt, wenn man weit über die Hälfte der Wanderung auf Schotter und Splitt herum eiern muss!&quot;<br />
und<br />
&quot;Hätten wir von diesem &quot;Schotter- und Splitterror&quot; gewusst, (...)&quot;</p>
<p>Wie gesagt, über diese Aussage bin ich nach wie vor sehr erstaunt; und ich wiege erheblich mehr als Eva (und erst mit meinem vollen Wanderrucksack... <img src="https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/images/smilies/wink.png" alt=";-)" />.</p>
<p>Aber - Andi35 hat es ganz offensichtlich so empfunden; sonst würde er es hier nicht schreiben.<br />
Allerdings habe ich hier im Forum auch festgestellt, dass er sich über Dinge, die aus meiner persönlichen Sicht eher Nebensächlichkeiten sind, sehr aufregen kann. Ein Beispiel ist das Barfußlaufen in der Stadt: Die dort vorkommenden Unsauberkeiten...<br />
(Ich selber weiß, wie unhygienisch zig mal durchgeschwitze Schuhe sind, mir sind Füße, die ständig Licht und Luft ausgesetzt sind, die den Boden fühlen dürfen, 1000mal lieber - und ich fühle mich ausgesprochen wohl dabei. Die Unsauberkeiten machen mir dabei nichts aus, da ich weiß, dass ich mir &quot;unterm Strich&quot; mit dem Barfußlaufen sehr viel Gutes tue. Ich glaube auch, dass dies das natürliche, unverkrampfte Empfinden ist, und versuche es anderen nahezubringen.)</p>
<p>Daher warte ich, ob hier vielleicht noch mehr Rückmeldungen zum Wegbelag kommen, und melde mich dann bei Lorenz.</p>
<p>Viele Grüße,</p>
<p>MarkusII</p>
]]></content:encoded>
<link>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994257996</link>
<guid>https://parsimony.hobby-barfuss.barfuss-life.style/index.php?id=994257996</guid>
<pubDate>Tue, 11 Jul 2006 14:19:30 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>MarkusII</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Schönschreiber??? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Andi, nu bleib mal fair. Es sind keine &quot;Schönschreiber&quot;, sie haben die Wanderung schlicht und ergreifend als <strong>schön</strong> empfunden. Und sie haben damit genauso recht wie Du, der Du die Wanderung als Qual erlebt hast.</p>
</blockquote><p>Hi bix!</p>
<p>Genauso wie Du schreibst, verhält es sich. Ich empfand die Wanderung als schön und nehme zur Kenntnis, daß Andi sie als miserabel empfand (er hat wie jeder andere ein Recht auf eine eigene, von der Mehrheit abweichende Meinung) und gut is. Mit &quot;Schönschreiberei&quot; hat das nix zu tun, und ich bin auch kein &quot;Süßholzraspler&quot;. Da die Wanderung mir aber gefallen hat, bleiben auch Worte des Dankes und der Anerkennung meinerseits nicht aus.</p>
<p>Barfüßige Sommergrüße,<br />
Markus U.</p>
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<pubDate>Tue, 11 Jul 2006 13:11:07 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Markus U.</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Wanderung mit einigen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Michael!</p>
<p>Natürlich hat kein barfußlaufender Mensch was dagegen, wenn Du es auch tut. Aber ein unbefangener Beobachter wird (Du wirst meine Ehrlichkeit hoffentlich nicht übelnehmen) sich des Eindrucks nur schwer erwehren, daß Dein spezieller Stil des Barfußlaufens, wenn nicht mit Masochismus, sondern doch zumindest was mit Askese zu tun hat.<br />
Wie gesagt, mich stört es absolut nicht und ich mein es einfach nur ehrlich.</p>
<p>Gruß, Guenther</p>
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<pubDate>Tue, 11 Jul 2006 12:33:12 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Guenther</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Wanderung mit einigen &quot;Pannen&quot; (nicht der Hauptbericht)! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Guenther.<br />
mit der Bezeichnung &quot;Märtyrer&quot; kann ich leben. Ich kam schon öfter in die &quot;Märtyrerrolle&quot;, auch in Dingen, die absolut nichts mit barfuß, Kleidung, Bewegung usw. zu tun haben. Ich hatte auch nicht den Eindruck, als ob Du Dich über mein Humpeln lustig gemacht hast. Und ich habe auch nicht den Eindruck, als ob es real existierende Barfüßer gibt, die es stört, daß ich barfuß laufe. THEORETISCH könnte es ja Leute geben, die Angst haben, daß durch mein humpelndes Barfußlaufen andere Leute denken könnten, Barfüßer wären Masochisten.</p>
<p>Schöne Grüße</p>
<p>Michael aus Zofingen</p>
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<pubDate>Tue, 11 Jul 2006 12:26:15 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Michael aus Zofingen</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Wanderung mit einigen &quot;Pannen&quot; (nicht der Hauptbericht)! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Michael!</p>
<p>Die Formulierung mit dem &quot;Märtyrer&quot; war nicht despektierlich gemeint. Überhaupt wollze ich nicht Deine Physiognomie irgendwie lächerlich machen. Es ist nur mein Eindruck, daß jemand wie z.B. Markus U. einen sehr aufrechten und selbstbewußt wirkenden Gang hat, automatisch in den Augen von Polizisten als weniger suspekt registriert wird.</p>
<p>Gruß, Guenther</p>
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<pubDate>Tue, 11 Jul 2006 12:13:10 +0000</pubDate>
<category>Hobby? Barfuß! 2</category><dc:creator>Guenther</dc:creator>
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